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	<title>austria.com &#187; Kultur Wien</title>
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		<title>Besucheransturm auf das Mozarthaus Vienna</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:09:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gutes Jahr für das barocke Wunderkind! 2011 wurde zum zweitbesten Jahr seit Bestehen des Mozarthaus Vienna in der Domgasse. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes Jahr für das barocke Wunderkind! 2011 wurde zum zweitbesten Jahr seit Bestehen des Mozarthaus Vienna in der Domgasse. <span id="more-3138706"></span>Insgesamt lösten über 130.000 Personen im letzten Jahr eine Karte für das Mozartmuseum und seine Ausstellungen. Das entspricht einer Steigerung um knapp 12 Prozent an zahlenden Besuchern im Vergleich zum Jahr 2010. Dazu kommen noch rund 20.000 Touristn aus dem In- und Ausland, die einen kurzen Blick in den historischen Innenhof des Hauses werfen, ohne eine Eintrittskarte zu lösen. In Summe haben im Vorjahr also rund 150.000 Menschen das <a href="http://www.mozarthausvienna.at/" target="_blank">Mozarthaus Vienna</a> im ersten Bezirk besucht.</p>
<p>Um noch mehr Publikum zu begeistern und die Wiener auch zum regelmäßigen Besuch der vielen Sonderausstellungen zu motivieren, lädt das Mozarthaus Vienna am 29. Jänner 2012 zu einem Tag der offenen Tür bei freiem Eintritt. Weiters laufen im Jahr 2012 wieder eine Sonderausstellung und zahlreiche Konzerte im Mozarthaus Vienna.</p>
<h2>2012 gibt&#8217;s eine Sonderausstellung im Mozarthaus</h2>
<p>Ab 26. Jänner erwartet die Besuchern die neue Sonderschau &#8220;Zwischen Angst und Hoffnung. Mozarts Aufstieg und Fall in der Wiener Gesellschaft&#8221;, die sich mit Mozarts wechselndem Erfolg in der Wiener Gesellschaft befasst und die Höhen und Tiefen seines künstlerischen Schaffens in Wien in den Mittelpunkt rückt.</p>
<h2>Tag der offen Tür am 29. Jänner</h2>
<p>Rund um den 6. Geburtstag des Museums gibt es am 29. Jänner 2012 wieder einen Tag der offenen Tür, an dem bei freiem Eintritt das gesamte Museum und die einzig erhaltene Wohnung Mozarts in Wien besucht werden können. Zusätzlich bietet das Mozarthaus Vienna Kinderführungen und Spezialführungen für besonders interessierte Mozartfans an.</p>
<h2>Starkes Konzertprogramm das ganze Jahr über</h2>
<p>Auch 2012 wird es wieder ein anspruchsvolles Programm im Konzertsaal des Mozarthauses geben. In der ersten Jahreshälfte werden unter anderem das ASAG-Quartett gemeinsam mit Florian Boesch und Paul Gulda mit Auszügen aus J. S. Bachs Wohltemperiertem Klavier und Otto Brusatti mit E.T.A. Hoffmanns wenig bekannter Musiknovelle &#8220;Don Juan / Eine fabelhafte Begebenheit&#8221; im Mozarthaus Vienna zu hören sein. Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie unter: www.mozarthausvienna.at.</p>
<h2>Mozarthaus: Öffnungszeiten und Eintrittspreise</h2>
<p>Das Mozarthaus Vienna mit der Mozartwohnung (A-1010 Wien, Domgasse 5) ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Informationen zum Angebot sind unter www.mozarthausvienna.at in Deutsch und Englisch abrufbar. Die Eintrittspreise betragen 10 Euro (Vollpreisticket), ermäßigt 8 Euro (StudentInnen, Senioren), für Gruppen 7 Euro und für SchülerInnen bis 14 Jahre 3 Euro. Als besonderes Angebot für Familien wird das Familienticket für das Mozarthaus&#160; (für 2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern) für 20 Euro angeboten.</p>
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		<title>Lesofantenfest 2011: Ein Fest für kleine Bücherwürmer</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DanielaHerger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Montag fiel der Startschuss für das absolute Mega-Event für Wiens jüngste Leseratten: das Lesofantenfest der Büchereien Wien. Das kunterbunte Fest, das Kindern Lust aufs Lesen machen soll, findet heuer bereits zum 26. Mal statt.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag fiel der Startschuss für das absolute Mega-Event für Wiens jüngste Leseratten: das Lesofantenfest der Büchereien Wien. Das kunterbunte Fest, das Kindern Lust aufs Lesen machen soll, findet heuer bereits zum 26. Mal statt.</p>
<p><span id="more-3080642"></span>Von 7. bis 25. November 2011 ist es wieder soweit: Das 26. Lesofantenfest lädt alle Kinder von drei bis zwölf zu zahlreichen Events rund ums Lesen ein. Veranstaltungsorte sind die Hauptbücherei, 31 Zweigstellen der Büchereien Wien, der Dschungel Wien und die <a href="http://www.vienna.at/gewinne-karten-fuer-die-buch-wien/3073672" target="_blank">Buch Wien 11.</a></p>
<p>Bei der Auftaktveranstaltung im Bildungszentrum Simmering stand die &#8220;Geschichte vom Mittagsschaf&#8221; im Mittelpunkt, ein  Geschichtenerlebnis mit Live-Musik von Katharina Ritter und Peter  Rosmanith. &#8220;Das Lesofantenfest mit seiner  Verbindung von Literatur, Theater, Film, Musik und Spiel macht Kindern  seit nunmehr 26 Jahren erfolgreich Lust auf Lesen, wie die immer großer  werdende Lesofantenfest-Fangemeinde bestätigt&#8221;, so Bildungs- und  Jugendstadtrat Christian Oxonitsch.</p>
<h2>Lesofantenfest-Motto: Schrift, Schreiben, Literatur</h2>
<p>Das  Lesofantenfest 2011 hat das Motto: &#8220;Schrift, Schreiben,  Literatur&#8221;. Ob interaktive Lesungen, ein &#8220;Karussell der Buchstaben&#8221;, ein  &#8220;Sprachen-Theaterspiel&#8221; oder Schrift-Workshops &#8211; unzählige  Veranstaltungen fördern auf spielerische Weise die Freude der Kinder am  Lesen. Auch für die jüngsten Besucherinnen und Besucher von drei bis  vier Jahren gibt es wieder eine eigene Programmschiene: &#8220;Lesofantino&#8221;  wartet mit 12 Produktionen auf, darunter Lesungen und Geschichten von  Marko Simsa, Konzerte von Klaus Trabitsch und Theateraufführungen von  theater katerland und Theater Trittbrettl.</p>
<p>Mit  über 100 Veranstaltungen ist das Lesofantenfest Österreichs größtes Leseanimations- und  Kreativitätsfestival für junge Lese- und Kulturfans. Von Musik-,  Erzähl- und Tanztheater über Workshops, Konzerte und Kino bis hin zur  langen Nacht der Geschichten wird Kindern von drei bis zwölf Jahren ein  vielfältiges Mitmachprogramm in ganz Wien geboten.</p>
<p>Bewährte  Specials wie die wienXtra spielebox, die KinderKurier-Zeitungswerkstatt  und das Lesofantenfest-Kino mit preisgekrönten Filmen sind natürlich  auch heuer wieder mit dabei. Unter den insgesamt 106 Veranstaltungen  sind drei Uraufführungen, sieben Österreich- und drei Wienpremieren. Damit ist beim <a href="http://www.buechereien.wien.at/lesofantenfest" target="_blank">Lesofantenfest</a> noch bis 25. November für jede Menge Spaß und beste Unterhaltung gesorgt.&#160;</p>
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		<title>Harry Belafonte: Der Stargast auf der Viennale</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ntatschl</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Harry Belafonte ist der Stargast auf der diesjährigen Viennale. Das Filmfestival in Wien widmet dem Künstler nicht nur ein Tribute. Programm, sondern zeigt auf eine Dokumentation, die nicht nur die Karriere, sondern auch sein politisches Engagement des Amerikaners beleuchtet.<span id="more-3054110"></span>Die <a href="http://www.vienna.at/viennale-2011-liefert-einblicke-in-das-leben-der-ruth-klueger/3045161" target="_blank"><strong>Viennale</strong></a>, die am 20. Oktober startet, holt einen Hauch von Hollywood nach Wien. Harry Belafonte ist der Stargast bei der 49. Ausgabe des Filmfestivals.</p>
<h2>Harry Belafonte kommt zur Viennale</h2>
<p>Das <strong>Viennale </strong>Filmfestival widmet dem 84-Jährigen nicht nur ein Tribute-Programm, sondern  zeigt auch die Doku &#8220;Sing Your Song&#8221;, die Belafontes künstlerische  Karriere ebenso beleuchtet wie sein politisches Engagement, in einer  Gala am 22. Oktober im Gartenbaukino.</p>
<p>Belafonte war Aktivist  lange bevor er Künstler wurde. Durch den Einfluss seiner Mutter und des  Umfelds, in dem er aufgewachsen ist. Armut schien ihn die ganze Zeit seines Lebens herauszufordern. &#8221; Die mit diesem Vorhaben verbundene Energie, die der Sänger mit der rauen, aber einfühlsamen Stimme in den vergangenen 60  Jahren an den Tag legte, äußerte sich dabei in vielerlei Hinsicht.</p>
<h2>Das Leben von Harry Belafonte</h2>
<p>Ausgebildet  an einer Theaterschule neben späteren Filmgrößen wie Tony Curtis oder  seinem langjährigen Freund Marlon Brando startete Belafonte seine  Karriere zwar als Schauspieler und Jazzsänger, der Durchbruch gelang ihm  aber mit karibischer Folkmusik. Nachdem er in New Yorker Clubs neben  Miles Davis oder Charlie Parker auf der Bühne stand, geriet das Album  &#8220;Calypso&#8221; 1956 schließlich zum weltweiten Hit und verkaufte als erste  Platte der Musikgeschichte in einem Jahr mehr als eine Million Stück.</p>
<p>Bereits zwei Jahre vor  der Veröffentlichung seines Erfolgsalbums reüssierte Belafonte aber  auch auf der großen Leinwand: Als Joe ist er in der Opern-Adaption nach  Bizet, &#8220;Carmen Jones&#8221;, unter der Regie des Wieners Otto Preminger zu  sehen. Ende der 50er Jahre sah er sich in &#8220;The World, The Flesh And The  Devil&#8221; (Regie: Ranald MacDougall) mit einer post-apokalyptischen Welt  konfrontiert und in der düsteren Gangsterballade &#8220;Odds Against Tomorrow&#8221;  gibt er einen Nachtclubsänger mit verhängnisvollen Spielschulden. Neben  diesen drei Frühwerken sind im Rahmen des <a href="http://www.vienna.at/49-viennale-filmmuseum-startet-retrospektive-zu-chantal-akerman/3041303" target="_blank"><strong>Viennale</strong></a>-Tributes  auch seine Zusammenarbeit mit Regie-Altmeister Robert Altman &#8220;Kansas  City&#8221; sowie die Komödie &#8220;Uptown Saturday Night&#8221; zu sehen, für die  Belafonte neben Sidney Poitier und Bill Cosby vor der Kamera stand.</p>
<p>Auch Politik spielte im Leben von Belafonte eine wichtige Rolle. In den vergangenen  Jahren galt ein Großteil der Aufmerksamkeit des UNICEF-Botschafters dem  ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush, den er mit scharfen Worten  kritisierte, wie er auch am Rest der Administration kaum ein gutes Haar  ließ.</p>
<p>Und jetzt kommt der Künstler nach Wien. Die <strong>Viennale </strong>findet heuer vom 20.Oktober bis zum 2. November statt.</p>
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		<title>Das Programm der Viennale</title>
		<link>http://www.austria.com/49-viennale-das-programm/3050996</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 18:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ntatschl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Blockbustern, bis hin zu Dokumentationen ist bei der diesjährigen Viennale alles dabei. Das Herz der Filmfans wird es freuen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Blockbustern, bis hin zu Dokumentationen ist bei der diesjährigen Viennale alles dabei. Das Herz der Filmfans wird es freuen. <span id="more-3050996"></span>Internationale Größen im Business bis hin zu den kleinen Namen in der Independent Industrie ist bei der 49. Ausgabe der <a href="http://www.vienna.at/49-viennale-filmmuseum-startet-retrospektive-zu-chantal-akerman/3041303" target="_blank"><strong>Viennale </strong></a>alles dabei. Das österreichische Filmfestival findet heuer vom 20. Oktober bis 2. November statt und die Veranstalter legen sich wieder mächtig ins Zeug um das Publikum zufrieden zu stellen. Der Umfang des Programms entspricht dabei den der letzten Jahren. Es sei nur etwas weiter, wilder und dichter. Neu sind nur die erweiterten Vorverkaufsstellen.</p>
<h2>Die Blockbuster auf der Viennale</h2>
<p>Mit einigen Festival-Blockbustern und großen Namen des internationalen Arthaus-Kinos kann die <strong>Viennale </strong>in diesem Jahr aufwarten. Aki Kaurismäkis &#8220;<a href="http://www.vienna.at/viennale-2011-startet-mit-le-havre/2978838" target="_blank"><em>Le Havre</em></a>&#8221; übernimmt den Auftakt des Festivals. Politisch hochaktuell und zugleich in einem märchenhaften visuellen Gewand gestaltet sich der Film als ein berührendes und verschrobenes Migrationsdrama, das durchaus auch humoristische Momente enthält. Ein weitere Muss ist &#8220;<em>Habemus Papam</em>&#8221; von Nanni Moretti. In der melancholischen Komödie, die in diesem Jahr im Wettbewerb von Cannes zu sehen war, spielt Michel Piccoli den neuen katholischen Papst, der nach seiner Wahl das Amt nicht übernehmen will und Panikattacken erleidet.</p>
<p>Ein echtes Highlight dürfte auch &#8220;<em>A Dangerous Method</em>&#8221; von David Cronenbergs werden. Das historische Psycho-Drama wurde teilweise in <strong>Wien </strong>gedreht und erzählt die Geschichte von&#160; Sigmund Freud. Ein Film, der bereits im Vorfeld für mächtigen Wirbel gesorgt hat, ist &#8220;<em>Melancholia</em>&#8221; von Lars von Trier. Der Regisseur machte in Cannes mit derben Aussagen auf sich aufmerksam. Das bildgewaltige apokalyptische Drama, in dem der Planet &#8220;Melancholia&#8221; Kurs auf die Erde genommen hat, hätte sich jedenfalls definitiv mehr Beachtung verdient.</p>
<p>Mit &#8220;<em>Drive</em>&#8221; und &#8220;<em>The Ides of March</em>&#8221; kehrt dann ein Hauch von Hollywood nach <strong>Wien</strong>. &#8220;<em>Drive</em>&#8221; ist ein Film zwischen Popcorn- und Arthouse-Kino, rasanten Verfolgungsjagden und stillen Momenten, blutigen Schlachterszenen und feiner Romantik von Nicolas Winding Refn mit Ryan Gosling in der Hauptrolle. Der Schauspieler übernimmt auch im Politdrama und Abschlussfilm der 49. <strong>Viennale </strong>&#8220;<em>The Ides of March</em>&#8221; an der Seite von George Clooney eine Hauptrolle ein.</p>
<p>Weitere Blockbuster auf der <strong><a href="http://www.vienna.at/viennale-mit-schwerpunkt-auf-oesterreichische-dokus/news-20110909-01584988" target="_blank">Viennale</a> </strong>sind &#8220;<em>The Future</em>&#8221; von Miranda July, ein Film, der eine gewisse Hilflosigkeit gegenüber der Zukunft angesichts zu vieler Optionen im Leben porträtiert und&#8221;<em>The Kid With a Bike</em>“ vom belgische Brüderpaar Jean-Pierre und Luc Dardenne, welcher die Geschichte eines elfjähriger Jungen erzählt, der von seinem überforderten Vater ins Kinderheim gesteckt wird.</p>
<h2>Ein Hauch von Österreich am Filmfestival</h2>
<p>Zwar wird aus österreichischer Feder in diesem Jahr nur ein Spielfilm, &#8220;<a href="http://www.vienna.at/viennale-zeigt-nur-einen-einzigen-oesterreichischen-spielfilm/news-20110922-10130943" target="_blank">Stillleben</a>&#8221; von Sebastian Meise zu sehen sein, aber die <a href="http://www.vienna.at/specials/viennale" target="_blank"><strong>Viennale </strong></a>setzt in Sachen Dokumentationen auf heimische Filmschaffende. Insgesamt 15 Kurzfilme, ein Special Program zu Ehren von Sasha Pirker und eine spezielle Veranstaltung mit Ulrich Seidl stehen am Programm.</p>
<p>Eine nicht unwichtige Rolle bei den diesjährigen dokumentarischen Beiträgen kommt von Johannes Hammel zu, der sowohl bei Lotte Schreibers &#8220;<em>Tlatelolco</em>&#8221; als auch bei Joerg Burgers &#8220;<em>Way of Passion</em>&#8221; für die Kamera sowie bei Michael Palms &#8220;<em>Low Definition Control</em>&#8221; für die Produktion verantwortlich zeichnete. Zudem ist Hammel mit seinem experimentellen Kurzfilm &#8220;<em>Jour Sombre</em>&#8221; im Programm, bei dem das Filmmaterial verschiedenen Zersetzungsprozessen ausgesetzt wird und schließlich der Eindruck eines mikroskopischen Blicks auf Mikroorganismen entsteht.</p>
<p>Schreiber erzählt in &#8220;<em>Tlatelolco</em>&#8221; anhand der Architektur und den Erzählungen der Bewohner von jenem Stadtteil von Mexiko City, der nicht zuletzt 1968 durch ein Massaker von Polizei und Armee an versammelten Studenten zu unrühmlicher Bekanntheit gelangt war. Politisch sind auch &#8220;<em>Stoff der Heimat</em>&#8220;, in dem Othmar Schmiderer sich anhand von Trachtengewändern mit Tradition, Kultur und Geschichte auseinandersetzt, und &#8220;<em>American Passages</em>&#8220;, in dem sich Ruth Beckermann inspiriert vom Fotografen Robert Frank an funktionale Orte des heutigen Amerikas begibt.</p>
<p>Hinzu kommen klassische Porträtdokus wie &#8220;<em>Das Weiterleben der Ruth Klüger</em>&#8221; von Renata Schmidtkunz oder &#8220;<em>Der letzte Jude von Drohobytsch</em>&#8221; von Paul Rosdy, ein Blick hinter die Kulissen der Freizeitindustrie in &#8220;<em>Ibiza Occident</em>&#8221; von Günter Schwaiger sowie das Debüt &#8220;<em>Boxeo Constitucion</em>&#8221; von Jakob Weingartner.</p>
<h2>Die Viennale und ihre Stars</h2>
<p>Wie in jedem Jahr, gibt es auch bei der 49. Ausgabe der <strong>Viennale </strong>einen Stargast. Harry Belafonte bringt Glamour in die Hauptstadt.  Seine Hits &#8220;Banana Boat Song&#8221;, &#8220;Matilda&#8221; oder &#8220;Island In The Sun&#8221; sind bis heute jedem ein Begriff, machten ihn in den 1950er und 60er Jahren zur musikalischen Ikone und einem weltweit gefeierten Star. Etwas im Schatten dieser Erfolge steht allerdings das filmische Schaffen des US-Amerikaners. Die <strong>Viennale </strong>widmet dem 84-Jährigen nicht nur ein Tribute-Programm, sondern zeigt auch die Doku &#8220;<em>Sing Your Song</em>&#8220;, die Belafontes künstlerische Karriere ebenso beleuchtet wie sein politisches Engagement, in einer Gala am 22. Oktober im Gartenbaukino.<br />
Ein weiterer Gast ist Genesis P-Orridge. Auch er wird mit einem sogenannten <strong>Viennale</strong>-Event &#8211; bestehend aus Film, Konzert und Ausstellung &#8211; gewürdigt.</p>
<p>Seit gut einer Woche läuft im Österreichischen Filmmuseum auch die diesjährige Viennale-Retrospektive zu Ehren von Chantal Akerman, die von Filmmuseumsleiter Alexander Horwath als &#8220;neben Maurice Pialat bedeutendste Vertreterin der Post-Nouvelle-Vague&#8221; bezeichnet wurde, der Folgegeneration der berühmten Nouvelle Vague.</p>
<p>Das Festival in <strong>Wien </strong>verspricht spannend, interessant und vor allem voller kreativer Energie zu werden. Das gesamte Filmprogramm gibt es ab sofort auf der <strong><a href="http://www.viennale.at/de/" target="_blank">Homepage</a></strong> des Filmfestivals. Der Vorverkauf der <strong><a href="www.vienna.at/neue-vorverkaufsstellen-fuer-die-viennale/3050221" target="_blank">Viennale</a> </strong>startet am Samstag, den 15. Oktober um 10.00 Uhr.</p>
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		<title>Neue Vorverkaufsstellen für die Viennale</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 09:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ntatschl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der diesjährigen Viennale setzt neben einem verbesserten Onlinesystem auch auf neue Vorverkaufsstellen. Damit soll das Chaos der letzten Jahre bei der 49. Ausgabe des Filmfestivals verhindert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der diesjährigen Viennale setzt neben einem verbesserten Onlinesystem auch auf neue Vorverkaufsstellen. Damit soll das Chaos der letzten Jahre bei der 49. Ausgabe des Filmfestivals verhindert werden.<span id="more-3050221"></span>Die <strong><a href="http://www.viennale.at/de/" target="_blank">Viennale</a> </strong>geht in die 49. Runde und versucht den Andrang mit neuen Vorverkaufstellen in den Griff zu bekommen. Neben den bekannten Stellen, können in diesem Jahr auch an zwei Expresskassen Karten gekauft werden.</p>
<h2>Expresskassen für die Viennale</h2>
<p>Die zentrale Vorverkaufsstelle der Viennale, die bisher am Stubentor war, hat mit diesem Jahr einen neuen Standort:<br />
Mariahilfer Straße an der Ecke zum Museumsquartier und hat täglich 10-20 Uhr geöffnet.&#160; Die Vorverkaufsstellen am Schottentor (bei der Universität) und im Gartenbaukino (am Parkring) bleiben weiterhin erhalten.<strong></strong> Am 15. und 16. Oktober gibt zusätzlich zwei Expresskassen, bei der man am 15. 16. Oktiber von 10 bis 20 Uhr bis zu 10 Tickets kaufen kann. <strong>Eine der Kassen befindet sich im Gartenbaukino</strong> und die andere im <strong>Künstlerhauskino</strong> in der&#160; Akademiestraße 13.&#160;</p>
<p>Das vollstände Programm des Filmfestivals wird am Dienstag, den 11. Oktober um 20 Uhr online gestellt. Der Vorverkauf der <strong>Viennale </strong>beginnt am Samstag, den 15. Oktober ab 10 Uhr.</p>
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		<title>Klaus Rott wird 70</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfruehauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da <em>Karli</em>, der Trottel. Jetzt fongt er glei ane, dass eam 14 Tog der Schädl wockelt! Am falschen Ende dieser inzwischen ins gesamtösterreichische Idiom übergegangenen Mundl-Sprüche war immer <strong>Klaus Rott</strong>. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da <em>Karli</em>, der Trottel. Jetzt fongt er glei ane, dass eam 14 Tog der Schädl wockelt! Am falschen Ende dieser inzwischen ins gesamtösterreichische Idiom übergegangenen Mundl-Sprüche war immer <strong>Klaus Rott</strong>. <span id="more-3045092"></span>Der Schauspieler, der als Mundls Sohn <em>Karli </em>unsterblich wurde, feiert seinen 70er. Doch <strong>Rott</strong>, der seine Paraderolle auch in der langen mundlfreien Zeit zwischen 1979 und 2008 durch Kabarettprogramme am Leben erhielt, bewies&#160; durch zahlreiche Rollen und Regien im Theater  der Jugend, dass er noch mehr zu bieten hatte. Pünktlich zu seinem 70. Geburtstag, den der Wiener  am Sonntag (9. Oktober) feiert, ist er auch in zwei  österreichischen Kinofilmen zu sehen &#8211; in David Schalkos  Glavinic-Verfilmung &#8220;<a href="http://www.vienna.at/david-schalko-zeigt-in-neuem-film-wie-man-leben-soll/news-20110927-02275179" target="_blank">Wie man leben soll</a>&#8221; und in Karl Markovics&#8217;  preisgekröntem Regie-Debüt &#8220;<a href="http://apps.vienna.at/tools/kino/atmen-film-88866.aspx" target="_blank">Atmen</a>&#8220;.</p>
<h2>Klaus Rott prägt auch kleinste Rollen</h2>
<p>Es ist nur eine kleine Rolle, die <strong>Rott </strong>in &#8220;Atmen&#8221; zu spielen hat, und doch zeigt er als Angestellter der <a href="http://www.bestattungwien.at" target="_blank">Wiener  Bestattung</a> mit wenigen Szenen, wofür ihn Zuschauer wie Regisseure  schätzen: eine prägnante Figur mit Herz und Schmäh, bei der der Wiener  Lokalkolorit dick, aber nie zu dick, aufgetragen ist. Qualitäten,  die ihm auch zu zahlreichen Auftritten im österreichischen Fernsehen  verholfen haben. Und 2002 mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Stadt Wien gewürdigt wurden.</p>
<h2>Klaus Rott kommt von der Bühne</h2>
<p>Seine  Schauspielausbildung absolvierte <strong>Klaus Rott</strong> im <a href="http://www.maxreinhardtseminar.at" target="_blank">Max-Reinhardt-Seminar</a>.  Nach dem Abschluss 1963 ging er für einige Jahre an deutsche Theater.  Nach Wien zurückgekehrt, wurde  er eine der Stützen des Theaters der Jugend, wo er in zahllosen Rollen  zu sehen war und auch selbst Regie führte.</p>
<h2>Einer der ganz echten Wiener</h2>
<p>Seine Mitwirkung an der von Autor Ernst Hinterberger erdachten und 1975 bis 1979 produzierten Fernsehserie &#8220;Ein echter Wiener  geht nicht unter&#8221;, in der er die Rolle des Sohnes <em>Karli Sackbauer</em> übernahm, prägte sein Leben und verhalf ihm zu Popularität. Ab 2003  erzählte er schließlich in einem eigenen Kabarettprogramm, wie es der  Familie seit dem 50. Geburtstag von Haushaltsvorstand Mundl, der das  Ende der Serie markiert hatte, weiter ergangen sein könnte. Das Programm  erschien auch auf DVD und sorgte dafür, dass die Sackbauers lebendig  blieben. Selbstverständlich durfte er nicht fehlen, als die Familie in  zwei Kinofilmen ihre Wiederauferstehung feierte.</p>
<p>Dass er das  Wienerisch perfekt beherrscht, bewies <strong>Klaus Rott</strong> auch in ganz anderem  Zusammenhang: Als 2008 ein Fußball-Fan-Guide zur EURO erschien, sprach  er dessen wienerische Texte. Als Beitrag zur Völkerverständigung nach Art <strong>Klaus Rott</strong>, quasi.</p>
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		<title>Wien Museum wird &#8216;neu dimensioniert&#8217;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 13:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfruehauf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Karlsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Mailath-Pokorny]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>In schlechtem Bauzustand ist das Wien Museum am Karlsplatz. Damit kommt jetzt Schwung in die Diskussion um einen Neubau.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So will die von der Stadt eingesetzte Expertengruppe bis Jahresende die Grundlagen für Standort, Finanzierung und inhaltliche Positionierung erarbeiten. Allerdings wurde das Projekt einer &#8220;Redimensionierung&#8221; unterzogen, wie eine Sprecherin von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (S) am Dienstag einräumte.</p>
<h2><a href="http://www.wienmuseum.at" target="_blank">Wien Museum</a>: kleiner ist billiger</h2>
<p>Für eine &#8220;Redimensionierung&#8221; habe man sich aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage entschieden, hieß es. Das bedeute, dass man das Vorhaben noch einmal auf Einsparungspotenzial durchleuchtet habe, ohne Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen, konkretisierte die Sprecherin. &#8220;Wir wollen keinen Prunkbau und keine Stararchitektur hinstellen, sondern ein funktionales Gebäude, das aber durchaus Signalwirkung hat&#8221;, erläuterte sie.</p>
<p>Die Pläne werden nicht nur einen Neubau des eigentlichen Ausstellungshauses, sondern auch die Errichtung eines neuen Depots beinhalten, hieß es. Was den Standort betrifft, wurden in der Vergangenheit immer wieder vorwiegend citynahe Plätze kolportiert &#8211; etwa der Morzinplatz, der hintere Teil des Naschmarkts oder ein Areal in der Nähe des künftigen Hauptbahnhofs.</p>
<p>Wo der Neubau schließlich stehen soll, wollte Mailath-Pokorny ursprünglich bereits im Herbst des Vorjahres entschieden wissen. Im Frühsommer 2010 konnte sich der Ressortchef gar noch einen Baubeginn im Jahr 2011 vorstellen. Nun sollen bis Ende Dezember einmal die &#8220;politischen Entscheidungsgrundlagen&#8221; fertiggestellt sein, so das Ziel.</p>
<h2>Es schimmelt im Wien Museum</h2>
<p>Die Leitung des <strong>Wien-Museums</strong> nahm den heutigen <a href="http://www.kontrollamt.wien.at" target="_blank">Kontrollamtsbericht</a> jedenfalls zum Anlass, &#8220;um noch einmal auf die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des geplanten Neubaus (bzw. als Alternative dazu der Sanierung und Erweiterung des Gebäudes am Karlsplatz) hinzuweisen&#8221;, wie es in einer Aussendung hieß. Man habe jedenfalls alles getan, um die konstatierten Mängel kurzfristig zu beheben &#8211; deshalb auch die regelmäßige Entfernung des Schimmels veranlasst. Diese Maßnahmen würden jedoch nicht eine komplette Funktionssanierung des Hauses ersetzen, die einen zweistelligen Millionenbetrag kosten würde. &#8220;Als Mieter des Gebäudes ist das Wien-Museum nicht für die überfällige Sanierung des Gebäudes verantwortlich&#8221;, betonte die Museumsdirektion des <strong>Wien Museums</strong>&#160;in der Aussendung.</p>
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		<title>Erwin Steinhauer wird heute 60</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfruehauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Runder Geburtstag für einen der größten Entertainer des Landes! Erwin Steinhauer feiert heute seinen Sechziger.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erwin <strong>Steinhauer</strong> wurde am 19. September 1951 in Wien geboren. Seit 1974 ist er weder von den Bühnen noch von den Fernsehschirmen der Nation wegzudenken. Als universeller Entertainer macht <strong>Steinhauer </strong>Kabarett, spielt Theater, hatte Fernsehrollen und gibt auch Liederabende. Seine Wurzeln liegen im &#8216;Kabarett Keif&#8217;, das er Mitte der 70er Jahre gemeinsam mit seinen Freunden Erich Demmer und Wolfgang Teuschl&#160;gründete. 1975 kam noch Lukas Resetarits dazu.</p>
<p>In seiner beinahe schon 40 Jahre langen Karriere hat <strong>Steinhauer</strong> praktisch jeden Preis abgeräumt, der in Österreich an Kabarettisten vergeben wird: Vom Salzburger Stier bis zum Großen Ehrenzeichen der Republik. Sein erster großer Erfolg im Fernsehen war die TV-Serie &#8216;Der Sonne entgegen&#8217; von 1985. Einem breiteren Publikum blieb er zuletzt als ätzender Grantler in verschiedenen Rollen in der Donnerstagnacht-Produktion &#8216;Die 4 da&#8217; in Erinnerung. Am Theater spielte er unter vielen anderen Rollen im &#8216;Bockerer&#8217; in St. Pölten und im Salzburger &#8216;Jedermann&#8217;. Von 1982 bis 1988 gehörte er zum Ensemble des Wiener Burgtheaters.</p>
<p>&#160;</p>
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		<title>Phantastisches von Leon Ariev</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:15:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfruehauf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Eine Ausstellung der besonderen Art erwartet Freunde der phantastischen Malerei im Phantasten-Museum: Leon Ariev wird erstmals in Wien ausgestellt!</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, 22. September, erfolgt im <a href="http://www.phantastenmuseum.at" target="_blank">Palais Palffy</a> (Josefsplatz 6, <a href="http://1010.viennat.at" target="_blank">1010 Wien</a>) eine Ausstellungseröffung der besonderen Art: Der aus Russland stammende Künstler <strong>Leon Ariev</strong> stellt seine Werke erstmals in Österreich aus. Die Vernissage erfolgt ab 19.00 Uhr für geladene Gäste in Anwesenheit des Künstlers, von 23. September bis 2. Oktober ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am 1. Oktober können die phantastischen Meisterwerke im Rahmen der <a href="http://langenacht1.orf.at/" target="_blank">Langen Nacht der Museen</a> von 18 Uhr bis 1 Uhr morgens besichtigt werden.</p>
<h2>Psychologisch-phantastisch: Leon Ariev</h2>
<p><strong>Leon Ariev</strong> wurde 1960 in der damals sowjetischen Stadt Tschuguew in eine Künstlerfamilie geboren.Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Kunsthochschulstudium für Malerei beschäftigte er sich intensiv mit dem Studium der Psychologie, des Kunstunterrichtes sowie der Kunstgeschichte. Aus dieser Kombination entstand der einzigartige Stil, der hingebungsvolle Farbgestaltung mit tiefen psychologischen Aussagen vereint. <strong>Leon Ariev</strong> lebt als freischaffender Künstler in Deutschland.</p>
<p><GOOGLE-MAP>&#8216;josefsplatz 6, 1010 wien, austria&#8217;</GOOGLE-MAP></p>
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		<title>Drei Chinesen f&#252;r ein Theaterprojekt im Brut gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 15:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enzic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Zwei Chinesen und eine Chinesin werden für eine Inszenierung der belgischen Künstler Hans Bryssinck und Diederik Peeters in Wien gesucht.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Performance &#8220;Zanahoria&#8221; (15. und 16. Februar) drehe sich um Fragen des internationalen Kulturaustauschs und der Schwierigkeiten der Übersetzung, teilte das Theater am Mittwoch mit. Für den Kurzauftritt der chinesischen Mitwirkenden wird am 14. Februar ein Casting abgehalten: Voraussetzung ist Chinesisch als Muttersprache, das ideale Alter liegt zwischen 30 und 40 Jahren.</p>
<p>Interessenten&#160;melden sich bitte bei Pia Wenzel unter mailto: <a href="mailto:wenzel@brut-wien.at">wenzel@brut-<span>wien</span>.at</a>. Eine Aufwandsentschädigung ist vorgesehen.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Opernstar Rolando Villazon als &quot;Rote Nase&quot;</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 14:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>abeganovic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Villazon ist seit 2008 "Botschafter des Humors" für "Rote Nasen Clowndoctors International". Als Clown vom Dienst besuchte er Kinder im Spital.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich hatte als Kind selbst Meningitis und war im Spital. Daher weiß ich, wie sich ein Kind im Krankenhaus fühlt. Ich hätte damals gerne einen Clown gehabt, der mich aufmuntert.&#8221; &#8211; So klar äußerte sich Opernstar Rolando Villazon am Freitag im SMZ-Ost in <span>Wien</span>, wo er sich als &#8220;Rote Nasen Clowndoctor&#8221; einstellte.</p>
<p> Villazon ist seit 2008 &#8220;Botschafter des Humors&#8221; für &#8220;Rote Nasen Clowndoctors International&#8221;. Es handelt sich dabei um eine Dachorganisation, die im Jahr 2003 gegründet wurde und miteinander &#8220;verwandte&#8221; Clowndoctor-Vereine aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowienien, der Slowakei, Kroatien und Neuseeland vernetzt.</p>
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		<title>Viennale 10 &#8211; Musik-Dokus: Wilde 70er und intime Einblicke</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 12:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mina88</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur Wien]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>The White Stripes werden sentimental, die Stones wieder jung, Leonard Cohen bringt den Frieden im Pyjama und John Turturro macht Neapel eine Liebeserklärung.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="dcDetailHead">Sie sorgen bei der Viennale stets für gefüllte Kinosäle, dokumentieren aktuelle Strömungen oder sind eine Reise in die Vergangenheit: Musik-Dokus. Heuer zwar in geringerer Anzahl als noch im Vorjahr, dafür bunt gemischt ist die Auswahl bei der 48. Viennale. Mit einem noch jungen Leonard Cohen und wilden Rolling Stones werden wir in die frühen 70er zurückversetzt, Schauspieler John Turturro gibt den Fremdenführer durch das musikalische Neapel und Filmemacher Emmett Malloy kommt überraschend nah an die Garage-Rockband The White Stripes heran.</p>
<p>Über kaum eine Band ist so wenig bekannt wie über The White Stripes, bis heute verheimlichen Sänger und Gitarrist Jack White und Schlagzeugerin Meg White, ob sie Geschwister oder Ex-Eheleute sind. Als Musikvideoregisseur Emmett Malloy sie bei ihrer 10-Jahres-Jubiläumstour durch Kanada begleitet, kommt er ungewöhnlich nahe heran. Das Ergebnis: die dynamische und zugleich berührende Doku &#8220;The White Stripes: Under Great White Northern Lights&#8221;. Die durchinszenierte Band wird zu einem sensiblen Duo, das eine innige Beziehung verbindet; die introvertierte Meg taut langsam auf, offenbart sich als selbstkritisch und unsicher. Während Konzertausschnitte das band-übliche Rot/Schwarz/Weiß-Konzept farblich verstärken, sind private Momente, Unplugged-Auftritte und Interviewszenen in schwarz-weiß gehalten und geben dem Film eine intime Stimmung. (22.10., 23.00, Gartenbaukino / 2.11., 11.00, Künstlerhaus Kino).</p></div>
<h2 style="font-size:130%; padding-top:14px; padding-bottom:0px;">Leonard Cohen und die Stones</h2>
<div>Ein Konzertfilm durch und durch ist hingegen &#8220;Leonard Cohen: Live at the Isle of Wight 1970&#8243;. Der prämierte Musikdokumentarfilmer Murray Lerner hielt schon vor 40 Jahren ebendieses Festival in &#8220;Message of Love&#8221; fest, nun konzentriert er sich auf den unvergesslichsten Auftritt von einst: Ein 35-jähriger Leonard Cohen wurde um vier Uhr morgens geweckt, schlurfte verkatert und nur mit einer Jacke über dem Pyjama auf die Bühne, und besänftigte allein mit seiner Stimme die 600.000 Festivalbesucher, die fünf Tage Chaos und Krawall hinter sich hatten. Die Doku zeigt neben dem Konzertmitschnitt in knapp einer Stunde einzelne Impressionen vom Festival, Cohen und seine &#8220;Army&#8221;-Band backstage, und lässt damals anwesende Musiker zu Wort kommen. (22.10., 13.00, Stadtkino / 2.11., 23.00, Gartenbaukino)</p>
<p>Ähnlich von Exzessen wie das &#8220;Isle of Wight&#8221;-Festival war jene Zeit geprägt, in der die Rolling Stones 1972 ihr Album &#8220;Exile on Main Street&#8221; aufnahmen. Aus Steuergründen war die Band samt Familie nach Südfrankreich geflüchtet und hatte sich ein Aufnahmestudio im Keller einer Villa eingerichtet, wo Alkohol und Drogen die Arbeit überschatteten. Stephen Kijaks Doku &#8220;Stones in Exile&#8221; ist eine beeindruckende Mischung aus alten Ton- und Filmaufnahmen, Konzertmitschnitten, intimen Fotos (die er wie Bewegtbilder inszeniert), Stones-Musik und Interviews mit Bewunderern, Wegbegleitern und Bandmitgliedern. &#8220;Der Schlüssel zum Album war, dass wir keinen Masterplan hatten&#8221;, erzählt ein jung gebliebener Mick Jagger. Der Masterplan des Films hingegen geht auf: Er entführt in musikalisch aufregende Zeiten, auch wenn die großen Enthüllungen und Drogengeschichten ausbleiben. (23.10., 13.30, Künstlerhaus Kino / 1.11., 23.00, Gartenbaukino)</p>
<p>Auf eine musikalische Reise lädt auch der gebürtige Italiener und ewig zu Nebenrollen verdammte Schauspieler John Turturro ein. In &#8220;Passione&#8221; huldigt er der süditalienischen Hafenstadt Neapel. Auf verschmutzten Plätzen und vor Graffiti-beschmierten Mauern geben lokale Musiker die vielseitige Bandbreite neapolitanischer Musik vom besten, während alte Hasen aus der Branche von arabischen, spanischen und französischen Einflüssen erzählen, die die Musikkultur Napolis so unverwechselbar machen. Doch Turturros Liebeserklärung an die Stadt kommt nicht beim Zuseher an: Ein ständiger Bruch von Musikszenen zu stillen Kurzinterviews, von simplen Performances zu pseudo-inszenierten Musikvideos oder alten Filmaufnahmen irritiert, lässt den Zuschauer hilflos zurück. &#8220;Passione&#8221; fehlt es an Struktur, an einem Konzept der Vermittlung &#8211; und vor allem an einem: Leidenschaft. (28.10., 21.00, Gartenbaukino / 29.10., 23.30, Urania)</p>
<p><a href="http://www.viennale.at">http://www.viennale.at</a></div>
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		<title>Viennale 10 &#8211; US-Promi-Portr&#228;ts</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enzic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Candy Darling]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>
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		<category><![CDATA[Phil Spector]]></category>
		<category><![CDATA[Porträts]]></category>
		<category><![CDATA[Viennale]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die spannendsten Porträt-Dokus bei der Viennale: Scorsese ist gelassen, Phil Spector einsam, Ron Galella verrückt und Candy Darling im falschen Körper.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="dcDetailContainer">
<div id="dcDetailItem">
<div id="dcDetailBody">Ein Porträt stellt uns oftmals nicht nur einen Menschen vor, sondern bringt uns auch jene Zeit nahe, die ihn berühmt gemacht hat. In den Porträt-Dokus im diesjährigen Viennale-Programm ist das vor allem das Amerika der 60er und 70er Jahre: Der 2009 wegen Mordes verurteilte Musikproduzent Phil Spector schwelgt in Erinnerungen an die Blütezeit des Rock&#8217;n'Roll, der Paparazzo Ron Galella wird zur Galionsfigur für eine längst vergangene Hollywood-Ära, während Candy Darling die Schattenseiten der New Yorker In-Szene sichtbar macht. Einen, der damals erst anfing, besuchte US-Avantgarde-Filmemacher Jonas Mekas am Film-Set: Martin Scorsese.</p>
<p>&#8220;Das ist auch Ihr Zuhause, Sie sind bei allem dabei&#8221; wird Jonas Mekas am Set von &#8220;The Departed&#8221; gesagt. Der gebürtige Litauer, eine Größe im amerikanischen Avantgardekino, ist hier, um für seine Doku &#8220;Notes on an American Film Director at Work&#8221; dem Starregisseur Martin Scorsese über die Schulter zu schauen. Mit wackeliger Kameraführung sieht er sich um, der Zuseher wird zum stillen Schaulustigen, der von weitem näher zoomt, wenn Scorsese seinen Schauspielern Anweisungen gibt. Mekas zeigt Scorsese gelassen auf seinem Regie-Stuhl, stark gestikulierend, zähneknirschend oder zustimmend nickend. Eine desorganisierte Beobachtung, die das Set eines spektakulären Films so zeigt, wie es ist: eigentlich ziemlich uninteressant. (22.10., 11.00, Künstlerhaus Kino / 28.10., 13.30, Urania)</p>
<p>Nicht zum Schaulustigen, sondern zum Geschworenen wird der Zuseher in &#8220;The Agony and the Ecstasy of Phil Spector&#8221;, Porträt-Doku und Musikfilm in einem. Vikram Jayanti interviewte Phil Spector kurz vor jener Gerichtsverhandlung, bei der sich der legendäre Musikproduzent von Größen wie John Lennon und Tina Turner wegen Mordes an der Schauspielerin Lana Clarkson verantworten musste. Die Anklage selbst thematisiert Spector nicht, stattdessen spricht er über Erfolg, Einsamkeit, Schmerz. Die Doku verarbeitet seine Erzählungen durch das, für das er in Erinnerung bleiben will &#8211; die Musik &#8211; und ergründet sein Wesen durch Songtexte seiner Hits. Dabei sehen wir ihn im Gerichtssaal, hören Plädoyers und Zeugenaussagen. Die zu Diskussionen anregende Doku erzählt allein aus Spectors Blickwinkel und erinnert an jene Zeit, in der er noch genialer Musikproduzent war &#8211; bevor er schließlich zu 19 Jahren Haft verurteilt wurde. (23.10., 23.00, Gartenbaukino / 24.10., 13.30, Urania)</p>
<p>Jene Stars, die Phil Spector produzierte, hatte Ron Galella vor der Kameralinse. Der Paparazzo sorgte spätestens in den 70ern durch den Gerichtsprozess mit Jacqueline &#8220;Jackie O&#8221; Kennedy, die ihn wegen Stalkings angeklagt hatte, für Aufsehen. Als Oscarpreisträger Leon Gast (&#8220;When we were kings&#8221;) über ihn die Doku &#8220;Smash his Camera&#8221; dreht, ist Galella 77 Jahre alt und noch immer neugierig. Entstanden ist ein unterhaltsamer Film, nicht nur über einen leidenschaftlichen, kauzigen Mann, sondern auch über eine lang vergangene Ära, gespickt mit Anekdoten, Fotos und Interviews mit Wegbegleitern, die Galella entweder bewundern oder verachten. Zeitgleich zieht die Doku einen Bogen zum Geschäft der Paparazzi damals und heute, stellt Fragen rund um Privatsphäre und Recht auf das eigene Bild, die bis heute ungeklärt sind. (24.10., 23.30., Künstlerhaus Kino / 25.10., 13.00, Gartenbaukino)</p>
<p>Candy Darling, transsexuelle Muse Andy Warhols, hat sich zu Lebzeiten die Aufmerksamkeit von Paparazzi und Medien gewünscht. James Rasin zeichnet mit &#8220;Beautiful Darling: The Life and Times of Candy Darling, Andy Warhol Superstar&#8221; das Porträt einer undurchschaubaren Person und gleichzeitig die bewegende Geschichte eines Menschen im falschen Körper, der nie zu seiner Identität fand. Alte Filmaufnahmen zeigen Candy mit Tennesse Williams und Andy Warhol; ein Mix aus Interviewpartnern erstellt ein Bild der verführerischen New Yorker In-Szene der 60er Jahre. &#8220;Ich muss New York erobern. Oder ich werde erobert&#8221;, schrieb Darling in ihr Tagebuch, das aus dem Off gelesen wird. Als Protagonist und Bereicherung gilt Candys langjähriger Freund Jeremiah Newton. (27.10., 11.00, Urania / 29.10., 23.30, Künstlerhaus Kino)</p>
<p><a href="http://www.viennale.at">http://www.viennale.at</a></div>
</div>
</div>
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		<title>Run auf die Wiener Kriminacht</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 14:32:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mina88</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die 6. Kriminacht verzeichnet 25.000 Besucher. Starautor Michael Ridpath, Kultfigur Kottan, das Jerry Cotton-Special und die Ernst Hinterberger-Buchvorstellung zogen die Leute an.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 25.000 Besuchern in allen 23 Wiener Gemeindebezirken setzte die sechste Kriminacht am Mittwoch die Erfolgsstory des Literaturevents fort. Der enorme Publikumsansturm beweist, wie sehr die Wiener die gelungene Melange aus Kaffeekultur und Literatur schätzen. Wien ist mit rund 50 schreibenden Kriminalautoren mittlerweile zur Krimimetropole geworden&#8221;, freut sich Initiator Christian Pöttler. Die Wiener schätzen das Kaffeehaus als Ort der Begegnung und des Austauschs, in dem Kultur passiert. Mit der Kriminacht beleben wir diese Tradition&#8221;, soProjektleiterin Isabella Krumhuber.</p>
<p>Highlights der diesjährigen Kriminacht waren unter anderem erste Ausblicke auf den neuen Kottan-Film Rien Ne Va Plus&#8221; im Café Landtmann, der ab Dezember in den heimischen Kinos zu sehen ist, das Jerry Cotton-Special im Café Hummel und die Präsentation des neuen Kriminalromans Mörderische Gier&#8221; von Kultautor Ernst Hinterberger. Für internationalen Flair sorgte der britische Bestsellerautor Michael Ridpath, der sein neues Werk Fluch&#8221; mit im Gepäck hatte.</p>
<h2 style="font-size:130%; padding-top:14px; padding-bottom:0px;">Auszeichnung für Stefan Slupetzky.</h2>
<p>Erstmalig wurde im Rahmen der Kriminacht von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny gemeinsam mit dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels auch der mit 5.000 Euro dotierte Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien zur Förderung der Kriminalliteratur an den Wiener Autor Stefan Slupetzky verliehen.</p>
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		<title>Haneke: &quot;Ich nehme die Dinge ernst!&quot;</title>
		<link>http://www.austria.com/haneke-ich-nehme-die-dinge-ernst/news-20100924-12361547</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 10:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mina88</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
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		<category><![CDATA[film]]></category>
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		<category><![CDATA[Regisseur]]></category>
		<category><![CDATA[Weißes Band]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag diskutierte Regie-Legende Michael Haneke bei den Wiener Stadtgesprächen über die Oberflächlichkeit der Medien, seine eigenen Filmwerke - und warum er eben nicht in den Keller lachen geht.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der 13. Ausgabe der Wiener Stadtgespräche tummelten sich zahlreiche gespannte Zuhörer am Donnerstagabend in den Hallen des AK Bildungszentrums. Grund: Moderator Peter Hümer begrüßte keinen Geringeren als den österreichischen Regisseuren Michael Haneke (Das Weiße Band, Die Klavierspielerin) am Podium.</p>
<p>Was als Diskussion über die Wirkung der visuellen Medienbilder auf das Publikum beginnen sollte, driftete schnell in eine Vertiefung und Analyse über das filmische Schaffen Hanekes. Das Publikum schien es nicht zu stören, im Gegenteil. Gebannt blickte man aufs Podium, als Haneke nonchalant darlegte, warum seine Filme so sind, wie Haneke-Filme eben sind  schonungslos in ihrer Intensität, berührend und beklemmend zugleich, verstörend, aber auf ihre ganz spezielle Art fesselnd.</p>
<p>Ob er nicht auch mal eine nette Komödie produzieren könnte? Nein, denn ich kann das einfach nicht. Man kann von einem Schumacher auch nicht verlangen, dass er plötzlich Hüte machen soll!</p>
<h2 style="font-size:130%; padding-top:14px; padding-bottom:0px;">Wie viel Haneke erträgt man?</h2>
<p>Typisch für seine Filme ist nicht zuletzt das bedrückende Übermaß an Gewalt. Beispiel: Funny Games U.S., die zweite Fassung, die in den USA allerdings ein großer Flop wurde. Dennoch hat der Film eine Stimmung, die für den Zuschauer oft kaum auszuhalten ist  bezeichnend für die Filme des Regisseurs. Haneke selbst betont, dass das auf keine sadistischen Züge seinerseits zurückgeht (wie ihm von bösen Zungen manchmal nachgesagt wird). Ich bin kein Sadist, ich nehme die Dinge lediglich <em>ernst</em>! Ebenso, wie ich das Publikum ernst nehme. Und jeder, der sich über die Gewalt in meinen Filmen beschwert, ist eigentlich ein Heuchler  man kann ja jederzeit aufstehen und gehen. &#160;Das Publikum zu Selbstständigkeit zu vergewaltigen, es zum Nachdenken und zur Reflexion zu bewegen, ist sein erklärtes Ziel.</p>
<p>Lacht ein Michael Haneke manchmal bei Filmen? Ich schaue gerne gute Komödien, ich gehe nicht in den Keller lachen, wie viele vielleicht glauben! Aber ganz ehrlich: Nennen Sie mir einen Film, den Sie wirklich gut fanden, der ein Happy End hat.</p>
<p><strong>Zur Person:</strong></p>
<p>Michael Haneke (* 23. März 1942) ist österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor.&#160; Seine Filme (Die Klavierspielerin, Caché, Das weiße Band, uvm.) wurden vielfach preisgekrönt,&#160; unter anderem mit der Goldenen PalmeFilmfestspiele von Cannes, dem Golden Globe Award und dem Europäischen Filmpreis.</p>
<p>An der Wiener Filmakademie lehrt Haneke seit 2002 als Professor für Regie.</p>
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		<item>
		<title>&quot;Balzac &amp; die kleine chinesische Schneiderin&quot; ist Gratisbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 08:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mina88</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Wien Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Balzac und die kleine chinesische Schneiderin]]></category>
		<category><![CDATA[Dai Sijie]]></category>
		<category><![CDATA[Lesefestwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Gratisbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die Aktion "Eine Stadt. Ein Buch" gilt heuer dem Bestseller von Dai Sijie. Die Lesefestwoche wird mit Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur eröffnet.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Roman &#8220;Balzac und die kleine chinesische Schneiderin&#8221; von <strong>Dai Sijie</strong>&#160;<strong></strong>ist das nächste Gratisbuch im Rahmen der Wiener Aktion &#8220;Eine Stadt. Ein Buch&#8221;. Die während der chinesischen Kulturrevolution spielende Liebesgeschichte erschien im Jahr 2000 auf Französisch, im Jahr darauf in deutscher Übersetzung. 2002 wurde das Buch des seit 1984 in der französischen Emigration lebenden Chinesen von ihm selbst verfilmt.</p>
<p> Die Buchaktion des Echo-Medienhauses findet heuer bereits zum neunten Mal statt. Die bisherigen Gratisbuch-Aktionen galten unter anderem Büchern von Johannes Mario Simmel, Frederic Morton, John Irving, Imre Kertesz und zuletzt Irvin D. Yalom (&#8220;Und Nietzsche weinte&#8221;). Die diesjährige <strong>Lesefestwoche (15. bis 21. November)</strong> wird erstmals mit der Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur und einer Lesung des Preisträgers eröffnet. Die Rede zur Buchmessen-Eröffnung am 17. hält der in Berlin lebende Journalist und Schriftsteller Christian Ankowitsch. Als Messe-Gäste werden u. a. die Bestsellerautoren Ken Follet, Bernhard Schlink und Donna Leon erwartet.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Salzburger Jedermann zum Festspiel-Jubil&#228;um mit neuer Buhlschaft</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 07:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ckisler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur national]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zum 90-jährigen Jubiläum der Salzburger Festspiele wird der Salzburger Jedermann heuer wieder mit einer neuen "Buhlschaft" aufwarten. Bei der Premiere am kommenden Sonntag wird Birgit Minichmayr neben dem neuen Jedermann Nicolas Ofczarek, erstmals in die Rolle der Salzburger "Buhlschaft" schlüpfen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allen Opern, Theaterstücken und Konzerten mit den <strong>Weltstars</strong> der <strong>Bühne</strong> zum Trotz: Der &#8220;<span><strong>Jedermann</strong></span>&#8221; von <strong>Hugo von Hofmannsthal</strong> ist das Parade-Stück der <strong>Salzburger Festspiele</strong>. Seit 1920 steht das Leben und Sterben des reichen Mannes in jedem Festspielsommer auf dem <strong>Programm</strong>, ist ungebrochen populär und meist sogar um ein Vielfaches überbucht.</p>
<p>Die 30. Salzburger &#8220;<span><strong>Buhlschaft</strong></span>&#8221; <strong>Birgit Minichmayr</strong> nähert sich der <span>Rolle</span> an &#8220;wie an ein weißes Blatt Papier&#8221;. &#8220;Die Bedeutung dieser <span>Rolle</span> hat mir mein Vater klar gemacht. Der war ungewöhnlich bewegt, als ich ihm erzählt habe, dass ich in <strong>Salzburg</strong> die <strong><span>Buhlschaft</span></strong>spielen werde. Mein Vater ist wohl der Meinung, dass es in diesem Beruf geschafft hat, wer die &#8216;<span>Buhlschaft</span>&#8216; spielen darf&#8221;, so Minichmayr in einen Interview mit der <strong>Austria Presse Agentur</strong> (APA).</p>
<p>Ihre Vorgängerinnen der letzten Jahre in der Rolle der<strong> Salzburger</strong> &#8220;<strong>Buhlschaft</strong>&#8221; waren <strong>Sophie von Kessel</strong> (2008, 2009), <strong>Marie Bäumer</strong> (2007), <strong>Nina Hoss</strong> (2005, 2006) und <strong>Veronica Ferres</strong> (2002, 2003 und 2004).</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Feucht fr&#246;hliche Seefestspiel-Premiere in M&#246;rbisch</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enzic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Acom Österreich Eisenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Acom Service Events]]></category>
		<category><![CDATA[Acom Society Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
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		<category><![CDATA[Intendant]]></category>
		<category><![CDATA[Ioan Holender]]></category>
		<category><![CDATA[iwan]]></category>
		<category><![CDATA[kathol]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[mascha]]></category>
		<category><![CDATA[mörbisch]]></category>
		<category><![CDATA[serafin]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Zahlreiche Promis und Kulturliebhaber wurden am Donnerstag bei der Seefestspiel-Premiere in Mörbisch nicht nur vom Stück "Zarewitsch", sondern auch von einem Gewitter überrascht, das ein vorzeitiges Ende der Premiere zur Folge hatte.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wettergott hat es gestern, Donnerstag, Abend bei <strong>der Seefestspiele-Premiere von Franz Lehars &#8220;Zarewitsch&#8221;</strong> in <span>Mörbisch</span> nicht gut gemeint. Bereits nach der ersten Hälfte des zweiten Aktes blitzte es in unmittelbarer Nähe. In der Pause wollte man dann das <strong>Gewitter</strong> abwarten, um danach das Stück in Neapel weiterzuführen. Kurz vor Mitternacht schnappte sich ein etwas bedrückter Harald Serafin das Mikrofon, um die Premiere für beendet zu erklären. Es sei dennoch &#8220;wunderbaaar&#8221; gewesen, sprach er, läutete trotz Gewitter ein großes Feuerwerk ein und verabschiedete das Publikum nach zwei lustigen und stellenweise rührenden Akten.</p>
<p><strong>Die Seefestspiel- Fakten</strong></p>
<p>Das Grundgerüst des Bühnenbilds ist schlicht gehalten. Links eine rote Mauer, in der Mitte die Feldlagerhütte des Zarewitschs und rechter Hand ein paar sanfte Hügel, die ein bisschen an eine Mondlandschaft erinnern. Einzelne Elemente, wie das Bernstein-Zimmer oder der Umkleideraum der Tänzerinnen werden links und rechts auf die Bühne geschoben und verschwinden nach ihrem Einsatz wieder. Es wirkt nichts überladen. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des zurückhaltenden Zarewitschs und seiner temperamentvollen Sonja.</p>
<p>Der äußerst schüchterne Zarewitsch, der Frauen so was von überhaupt nicht zugeneigt ist, steht vor der Zwangs-Verlobung, lernt dann aber beim Fechten die reizende Tänzerin Sonja kennen. Sie soll ihn für seine künftige Ehefrau &#8220;tauglich&#8221; machen und steht ihm fortan als seine weibliche Begleiterin zur Seite. Im Bett spielt sich &#8211; zum Leidwesen des Ministers &#8211; nichts ab, jedoch entwickelt sich nach zunächst freundschaftlichen Gefühlen eine ganz besondere Liebe. Als der Zarewitsch erfährt, dass er einer standesgemäßen Frau versprochen ist und Sonja dafür verlassen muss, beschließt er, mit ihr nach Neapel zu flüchten. Und genau hier endet in <span>Mörbisch</span> die Geschichte der beiden.</p>
<p>Das ungleiche Paar ist mit <strong>Tiberius Simu</strong> und <strong>Alexandra Reinprecht</strong> ideal besetzt. Der gebürtige Rumäne wirkt durch seinen Akzent besonders authentisch. Reinprecht verpasst ihrer russischen Sonja ab und an einen Wiener Einschlag. Die Show stiehlt den beiden zunächst aber der Hausherr selbst. <strong>Serafin in der Rolle des Großfürsten</strong> inszeniert sich selbst so, wie ihn die Menschen kennen: Charmant zu den Damen und für die Herren immer einen flotten Spruch auf der Lippe.</p>
<p><strong>Harald Serafin in Hochform</strong></p>
<p>Diesen flotten Spruch bewies Serafin auch bei seiner mittlerweile beinahe gefürchteten Ansprache vor Beginn der Vorstellung. Die angereisten Landes- und Bundespolitiker sowie die zahlreiche Prominenz blieb dieses Mal aber größtenteils verschont. Abgesehen hatte es der Intendant diesmal nur auf einen: <strong>Ioan Holender</strong>. &#8220;<em>Du bist ja braun gebrannt &#8211; wie ein richtiger Tennislehrer eben</em>&#8220;, meinte Serafin zum Ex-Staatsopernchef und setzte dann noch nach: Er selbst hätte zwar nie eine Einladung vom ehemaligen Staatsoperndirektor bekommen, aber umgekehrt gab&#8217;s für Holender trotzdem zwei Freikarten für die Premiere. Das Publikum dankte mit Applaus und Gelächter.</p>
<p>Viele Lacher erhielt auch <strong>Marko Kathol als Diener Iwan</strong>. Als eifersüchtiges und schnell eingeschnapptes &#8220;Waschweib&#8221; bringt sich Kathol äußerst gekonnt in das Stück ein. Ähnlich wie sein Herr findet auch Iwan kein besonders großes Interesse am weiblichen Geschlecht &#8211; obwohl er verheiratet ist. Doch seine dominante <strong>Ehefrau Mascha</strong> &#8211; dargestellt von Sieglinde Feldhofer &#8211; lässt ihm das nicht durchgehen, sucht ihn auf und kämpft in einem herrlich erheiternden Ehestreit um ihr Recht auf den Vollzug der Ehe.</p>
<p><strong>Abruptes&#160;Ende der Festspiele</strong></p>
<p>Sowohl die beiden als auch Dutzende Tänzer und Akrobaten schmeißen ihre Beine in die Luft und unterhalten das Publikum mit ihren Einlagen. Von russischer Folklore inspirierte Tänze laden zwar zum Mitklatschen ein, die Gäste sind zu Beginn allerdings noch etwas schüchtern, um sich derart in das Stück einzubringen. Besonders nennenswert: Der <strong>Tanz der Babuschkas</strong> zu Ehren des Zarewitsch. In trippelnden aber flotten Schritten wird entzückend zu den Klängen des Orchesters unter der Musikalischen Leitung von Wolfdieter Maurer getanzt und damit ein Hauch Russland ins Burgenland geholt.</p>
<p>Das Publikum hätte gerne noch mehr dieser Einlagen und noch mehr vom Liebespaar gesehen. Und wahrscheinlich wäre es ihm auch lieber gewesen, der Geschichte wegen die eine oder andere Träne zu vergießen und nicht wegen der geplatzten Premiere. Einzig ein Gutes hatte das abrupte Ende: Sonja und ihr Zarewitsch wurden nicht getrennt. Die beiden bestiegen das Schiff für ihre Flucht nach Neapel, blickten noch einmal zurück und begaben sich auf eine Reise der wahren Liebe &#8211; auf stürmischer See.</p>
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		<title>Literaturfestival &quot;Rund um die Burg&quot; steht vor dem Aus</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 06:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ucikm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>1. Bezirk, 1010 Wien: Das österreichische Literaturfestival "Rund um die Burg" steht vor dem Aus. Für die 24-stündige Marathonlesung, die heuer zum 19. Mal vor dem Wiener Burgtheater stattfinden sollte, konnten bisher keine Sponsoren gefunden werden.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Ruiss, Autor und Geschäftsführer der Interessengemeinschaft österreichischer Schriftsteller (IG Autorinnen Autoren), rief deshalb heute in einem offenen Brief an den Bund und die Stadt Wien zur Rettung des Festivals auf.</p>
<p>&#8220;Das ist mein Baby, das hier stirbt; quasi mein Lebenswerk&#8221;, so Andy Gaiser, Geschäftsführer der veranstaltenden Marketingagentur Asset. &#8220;In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ist es uns nicht gelungen, einen Hauptsponsor zu finden.&#8221; Er erhofft sich nun durch die Initiative von Ruiss, &#8220;dass die richtigen Stellen rechtzeitig reagieren&#8221;. Ruiss erklärt sich den Mangel an Sponsoren dadurch, dass Literatur, &#8220;anders als Sport oder Soziales&#8221;, keine starke Breitenwirksamkeit genießt. &#8220;Es handelt sich um ein gut etabliertes Festival mit attraktivem Inhalt, der in dieser Komprimiertheit nirgendwo sonst zu finden ist&#8221;, so der Autor zur APA. &#8220;Schuld sind allein die Sparnotwendigkeiten jener Sponsoren, die die vergangenen Jahre an Bord waren.&#8221;</p>
<p>&#8220;Rund um die Burg&#8221; sollte heuer am 17./18. September, wie immer 24 Stunden durchgehend von 16 bis 16 Uhr stattfinden. Wie die Jahre zuvor waren Autorenlesungen aus neu erschienenen Werken bei freiem Eintritt geplant. Sollte das Festival, das nächstes Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern würde, heuer nicht stattfinden, befürchtet Ruiss das komplette Ende des Events. Von Stadt und Bund erhofft sich Ruiss eine Auffanglösung für 2010, danach soll in Gesprächen geklärt werden, wie das Festival dauerhaft weitergeführt werden kann. &#8220;Solchen Veranstaltungen droht das Vergessen, bevor sie tatsächlich nicht mehr bestehen&#8221;, so Ruiss. &#8220;Deshalb ist es uns wichtig, auf die Gefahr aufmerksam zu machen.&#8221;</p>
<p>Werde Facebook-Fan von <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000922064384&#038;v=wall&#038;story_fbid=132539466770810#!/pages/Innere-Stadt-Wien-1010viennaat/120656321309069?ref=ts " target="_blank">1010.vienna.at</a> &#8211; <br />so verpasst Du keine Nachricht aus Deinem Bezirk und bist immer top-informiert!</p>
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		<title>&quot;Shakespeare in Styria&quot;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 09:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enzic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Schloss Murau in der Obersteiermark bietet vom 18. bis 25. Juli 2010 erneut die Kulisse für die Veranstaltungsreihe Shakespeare in Styria. Wir verlosen 3x2 Karten für die Premiere am 22. Juli 2010!</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Festival ist sprachlich und inhaltlich in der angelsächsischen Theatertradition verankert und zeigt heuer erstmals nicht nur eine, sondern zwei Shakespeare-Produktionen<strong>: King Lear</strong> und <strong>A Midsummer Nights Dream</strong>. Beide Inszenierungen werden von rund 30 Schauspielern aus allen Ecken Europas getragen und verwandeln den Ort an der Mur für einige Tage in ein Zentrum der internationalen Theaterkunst.</p>
<p>Neben mehreren Aufführungen der Stücke in Originalsprache erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm aus Lesungen, Vorträgen und Konzerten. Sonntag, 25.7.2010, wird außerdem zum <strong>Young Shakespeare Day</strong>, um junge Besucher von den Werken der englischen Dichterlegende zu begeistern.&#160;</p>
<p><em>Zusammen mit der atemberaubenden Umgebung garantiert der Austausch zwischen den mitwirkenden Künstlern mit ganz unterschiedlichem kulturellen Erbe ein unvergessliches Theatererlebnis</em>, sagt Mike Berenger, Intendant von Shakespeare in Styria.</p>
<p><strong>Filmvorführung und Rahmenprogramm</strong></p>
<p>Premiere feiert beim Festivalauftakt auch eine Shakespeare-Filmproduktion:&#160;<strong>The Tragedy of Macbeth</strong> wurde im Dezember 2009 gedreht. Schlösser, Ruinen, Berggipfel und Schneefelder der Murauer Umgebung dienten als Kulisse, Darsteller wie Marek Oravek und die Golden Globe nominierte Hannah Taylor-Gordon wirkten mit. Gedreht wurde der Film unter der Ägide von Shakeapeare-in-Styria-Intendant Mike Berenger. Während des Festivals ist Macbeth sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch zu sehen.</p>
<p><strong>Weitere Programmpunkte</strong> von Shakespeare in Styria 2010 sind das Konzert <strong>Saltarello</strong> (18.7., 18:00 Uhr), ein weiteres Konzert, unter anderem mit den Bühnenmusikern am 24. Juli um 19:00 Uhr im Stadtpark, sowie <strong>Vorträge der Regisseure</strong> zu ihren Stücken.</p>
<p style="text-align: center;"><a onclick="var pop=window.open(this.href, 'Sweepstake1107','left=100,top=100');pop.focus();return false;" href="http://sweepstake.tele.net/?id=1107" target="_blank"><strong>HIER 3&#215;2 Tickets gewinnen!</strong></a></p>
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		<title>Prince in Wien: Ger&#252;cht &#252;ber &#220;berraschungsgig in Ottakringer Brauerei</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 15:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ucikm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>16. Bezirk, 116 Wien: Der US-amerikanische Popstar Prince gastiert auf seiner Europa-Tour am Dienstag in der Wiener Stadthalle. Gerüchten zufolge könnte der exzentrische Musiker schon am Montag in der Ottakringer Brauerei in Wien einen Überraschungsgig vor 800 Personen spielen.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob der Auftritt tatsächlich zustande kommt, wollte die Presseabteilung der Event-Location am Montagnachmittag nicht bestätigen. Wie aus Kreisen der Organisation zu erfahren war, stand in der Brauerei-Halle aber alles für den Fall der Fälle bereit.</p>
<p>Prince begeisterte in den vergangenen Tagen in Berlin und gastiert in weiterer Folge noch beim Jazzfestival in Montreux. In Österreich war ein Auftritt ursprünglich in Linz geplant, wurde dann jedoch nach Wien verlegt. Versprochen wird für die Stadthalle ein fast dreistündiges Hit-Feuerwerk mit Special Guests.</p>
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		<title>Opern Air 2010 Gars am Kamp pr&#228;sentiert &quot;La Traviata&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 13:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>enzic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Auf dem Spielplan der Opern Air Festspiele in Gars am Kamp/ Niederösterreich, Österreichs einzigem Opern Festival, das ohne Verstärker auskommt, steht im Sommer 2010 Giuseppe Verdis La Traviata.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte von der innigen Liebe und dem tragischen Tod der Kurtisane Violetta Valery ist eine der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte. Beim Opern Air Festival in Gars am Kamp, das in seinem 20-jährigen Bestehen mehr als 300.000 Menschen begeistert hat, wird das Leben und Leiden der vom Weg Abgekommenen, so die wörtliche Übersetzung des Titels, nach den erfolgreichen Aufführungen im Jahr 2000 bereits zum zweiten Mal aufgeführt.<strong> Gesungen wird in Italienisch mit deutschen digitalen Untertiteln.</strong>
<p>Die Titelrolle der Violetta Valery&#160;singen neben der&#160;britischen Starsopranistin <strong>Morenike Fadayomi</strong>, <strong>Narcisa Brumar</strong> und <strong>Sophie Gordeladze</strong>.<span lang="DE-AT"> Die Rolle des Geliebten der Violetta, Alfredo Germont, wird von <strong>Giorgio Berrugi</strong> abwechselnd mit <strong>Gaston Rivero</strong> gesungen. Die Rolle des Vaters des jungen Studenten Germont übernehmen <strong>Alessandro Paliaga</strong> und <strong>Yuri Nechaev</strong>. <span lang="DE-AT">Die musikalische Leitung&#160;hat der italienische Dirigent <strong>Marco Zambelli </strong>über.</span></span></p>
<p><span lang="DE-AT"><span lang="DE-AT"><strong>Gesamtleitung und Regie</strong> der 21. Produktion der Opern Air Festspiele Gars am Kamp übernimmt, wie auch in den vergangenen 20 Jahren, deren Intendant <strong>Karel Drgac</strong></span></span></p>
<p><strong>Termine/ Spielort:<br /></strong>16. Juli 2010 (Premiere) bis 8. August 2010<br />jeweils Freitag, Samstag, Sonntag, (ausgenommen So 18. Juli)<br />Beginn 20.00 Uhr, Ende 22.45 Uhr (Pause ca. 30 Minuten)<br />Babenberger Burgruine Gars/Thunau, Am Schlossberg, 3571 Gars am Kamp</p>
<p><strong>Tickets: </strong>ab 27,- Euro bis 77,- Euro<br />Tel. Festspielbüro: +43/(0)1/319 39 39<br />Online: <a href="http://www.opernair.at" target="_blank">www.opernair.at</a><br />Elite Tours: auch mit Bus ab/bis Wr. Staatsoper, Operng.4; Tel.+43(1)5132225<br />Ö-Ticket, Raiffeisenbank Gars am KampSparkasse Horn, Niederösterreichisches Landesreisebüro, Amethyst Welt Maissau.</p>
<p style="text-align: center;"><a onclick="var pop=window.open(this.href, 'Sweepstake1092','left=100,top=100');pop.focus();return false;" href="http://sweepstake.tele.net/?id=1092" target="_blank"><strong>Wir verlosen 3&#215;2 Tickets für den 23. Juli!</strong></a></p>
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		<title>Cafe Museum: Neustart im Herbst</title>
		<link>http://www.austria.com/cafe-museum-neustart-im-herbst/news-20100707-01504320</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 12:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ucikm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das Cafe Museum in Wien wird im Herbst wieder eröffnet. Zuvor wird jedoch das nachgebaute Loos-Interieur gänzlich verschwinden. Der neue Chef Berndt Querfeld, der unter anderem auch das bekannte Cafe Landtmann betreibt, orientiert sich bei der Innenausstattung wieder an jenem Design, das Josef Zotti Anfang der 1930er Jahre entworfen hat.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das als Künstler- und Literatencafe bekanntgewordene Traditionscafe wurde 1899 eröffnet. Niemand geringerer als der Architekt Adolf Loos wurde mit der Planung der Innenausstattung beauftragt. Zotti, ein Schüler von Josef Hofmann, nahm im Lokal am Karlsplatz später umfangreiche Änderungen vor. Er entschied sich unter anderem für Sitzlogen und halbrunde Bänke. 2003 folgte eine Rückkehr zum Loos-Prinzip, die jedoch von den Stammgästen eher nicht goutiert wurde. 2009 wurde das Cafe geschlossen.</p>
<p><strong>Rückkehr zum Zotti-Design<br /></strong>&#8220;Dieses Kaffeehaus muss der Stadt erhalten bleiben&#8221;, betonte Querfeld &#8211; er ist seit kurzem auch Fachgruppenobmann der Wiener Kaffeesieder &#8211; bei der Präsentation seiner Pläne am Mittwoch. Gemeinsam mit Eigentümer Alexander Rokitansky und der Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, durfte der Cafetier auf einer der beliebten roten Bänke Platz nehmen, die eigens für den Fototermin herbeigeschafft wurde.</p>
<p><strong>Interieur-Deatils werden neu angefertigt</strong><br />Das Problem dabei: Die Bank ist vermutlich die einzige, die den Umbau 2003 überlebt hat bzw. die nicht von Privaten ersteigert wurde. Und auch sie gehört nicht dem Cafe Museum, sondern einem echten Museum, dem Hofmobiliendepot. Folglich muss Neo-Pächter Querfeld die Möbel, aber auch die Lampen und andere Interieurdetails neu anfertigen lassen. Wobei es kein exakter Nachbau des &#8220;unglaublich modernen&#8221; Zotti-Entwurfs werden soll, wie Querfeld versicherte. Und es gibt auch Zitate: So werden die Bänke künftig mit Stoff überzogen sein, auf dem das im Landtmann verwendete Muster zu sehen sein wird.</p>
<p><strong>Torten aus dem &#8220;Landtmann&#8221;<br /></strong>Dass das Pseudo-Loos-Cafe nicht funktioniert hat, dürfte laut Querfeld unter anderem an der Schlichtheit des Entwurfes gelegen haben: &#8220;Es fehlte die Gemütlichkeit.&#8221; Die soll es nun wieder geben, genauso wie klassische Kaffeehausküche und Mehlspeisen &#8211; die aus der Landtmann-Tortenproduktion kommen. Das neue Cafe Museum wird von 7.30 bis 24.00 Uhr geöffnet haben.</p>
<p><strong>Auch Raucher finden Platz<br /></strong>Das Investitionsvolumen für Einrichtung und Möblierung bezifferte der neue Museums-Chef mit rund einer halben Million Euro. Insgesamt werden rund 200 Gäste im Cafe Platz finden. Die dürfen übrigens rauchen, wenn auch nur in den kleineren, vom Hauptraum abgetrennten Bereichen.</p>
<p><strong>Beliebter Treffpunkt</strong><br />Das &#8220;Cafe Museum&#8221; in Wien konnte sich nicht nur wegen seines Namens als legendärer Treffpunkt für Intellektuelle, Künstler und Literaten etablieren. Auch die Lage zwischen Secession, Künstlerhaus und Akademie der bildenden Künste spielte dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Berühmtheit erlangte der schlichte, helle Innenraum des Kaffeehauses: Adolf Loos verzichtete bei der Gestaltung auf die damals übliche Plüschatmosphäre sowie auf Jugendstilornamente.</p>
<p><strong>Kühles Ambiente von Loos</strong><br />Das 1860 erbaute Haus an der Ecke Friedrichstraße/Operngasse ist eines der ältesten in der Ringstraßenzone. 1899 wurde darin das Cafe Museum eröffnet. Loos konnte dabei seine Opposition zur Opulenz des Wiener Späthistorismus beeindruckend darstellen. Der Raumeindruck des Lokals war vor allem durch seine Überschaubarkeit geprägt &#8211; oder von einer für Wiener Kaffeehäuser ungewöhnlichen Kühle, wie manche meinten.</p>
<p><strong>Schriftsteller, Architekten, Künstler<br /></strong>Zu den Stammbesuchern des Lokals gehörten neben Adolf Loos auch Otto Wagner, Egon Schiele, Gustav Klimt und Joseph Maria Olbrich. Von den Schriftstellern ließen sich gerne Roda Roda, Georg Trakl, Joseph Roth oder Hermann Broch auf den bei Thonet gefertigten Stühlen nieder. Peter Altenberg verlegte sogar seinen &#8220;Wohnsitz&#8221; vom Cafe Central ins Museum.</p>
<p><strong>Um-, Rück-, und Neugestaltung<br /></strong>Die Schöpfung von Adolf Loos konnte 30 Jahre bewundert werden, danach wurde das Cafe Museum vom Südtiroler Josef Zotti neu gestaltet. Zu den größten Veränderungen zählten neben dem Abbau der Sitzkassa in der Mitte des Raumes die neuen halbrunden Sitzbänke. 2003 wurde umgebaut. Die Rekonstruktion des Originalzustands war dabei das Ziel. Der Erfolg blieb jedoch aus: 2009 musste das Lokal schließen.</p>
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		<title>Jazz Fest Wien: Gitarren-Hero Jeff Beck kitschig gl&#228;nzend</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 10:43:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Götter dürfen alles. Das trifft auch für Jeff Beck zu, der Dienstagabend im Rahmen des Jazz Fest Wien in der Staatsoper gastierte. Aus seiner weißen Fender Stratocaster holte er so ziemlich jedes Geräusch, dass man einer Gitarre niemals zumuten würde und begeisterte mit virtuosem Spiel und sattem Ton. Wohin Beck musikalisch will, blieb an diesem Abend allerdings weitgehend unbeantwortet. Er taumelte etwas planlos zwischen Fusion, Blues und Opern-Schmalz a la Andre Rieu. Seine Fans beteten ihn ohnehin ekstatisch an.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielversprechend der Start des rund eineinhalbstündigen Sets: Mit den Fusion-Klassikern &#8220;Eternity&#8217;s Breath&#8221; und &#8220;Stratus&#8221; donnerte Beck drauf los, als gäbe es kein Morgen. Bedingungslose Rückendeckung in Lautstärke und Groove gab es dabei von seiner Band, die ebenso bunt zusammengewürfelt war wie die Setlist des Abends: Drummer Narada Michael Walden malträtierte mit Präzision und Druck seine Felle, Bassistin Rhonda Smith war in High Heels und mit Killerblick angetreten, um ihre männlichen Kollegen das Fürchten zu lehren. Nur Jason Rebello an Keyboards und Moog-Synthesizer gab sich intellektuell zurückhaltend.</p>
<p>Dann der erste Abstürzer des Abends: Benjamin Brittens &#8220;Corpus Christi Carol&#8221;, vertreten auf Becks aktuellem Opus &#8220;Emotion &#038; Commotion&#8221;. Viel Keyboard-Schmalz, dazu natürlich Becks lyrischer, streng kontrollierter Gitarrenton, der der menschlichen Stimme nahe kommt. Der Rocker &#8220;Hammerhead&#8221;, eines der geglückteren Stücke und ein kleines Tribut an Jan Hammer, entschädigte für die Schnarchphase. Kalt-warm sollte der Abend auch weiter verlaufen. Von einem Tribut an die irischen Frauen (&#8220;Mna Na Heireann&#8221;) über das bluesige &#8220;Rollin&#8217; &#038; Tumblin&#8221; bis zu weiteren Geschmacksverirrungen à la &#8220;Somewhere Over The Rainbow&#8221; war so ziemlich alles da, was nicht zusammenpasst.</p>
<p>Die Beatles-Nummer &#8220;A Day In The Life&#8221; als letzte Nummer des regulären Sets hätte der würdige Abschluss des Abends sein können &#8211; wenn sich das euphorisierte Publikum nicht eine Zugabe erbettelt hätte. Als nette Überraschung tauchte schließlich die Sängerin Imelda May auf, die samt gitarristischen Anhang &#8220;How High The Moon&#8221; ins Mikrofon hauchte. Was danach folgte, sollte allerdings alle geschmacklichen Grenzen sprengen: &#8220;Nessun dorma&#8221; aus der Puccini-Oper &#8220;Turandot&#8221; verklebte rückwirkend einen Abend, der ohnehin andauernd zu verkitschen drohte.</p>
<p>Ausgestattet ist Beck natürlich nach wie vor mit nicht imitierbarem sattem Ton sowie einer großen Portion Exzentrik und der Altkleidersammlung der Rolling Stones. Dort hätte er auch spielen können, wurde in einem Referat des Veranstalters zu Beginn des Konzerts erwähnte. Ebenso wie bei Pink Floyd. Eines der Angebote hätte er annehmen sollen.</p>
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		<title>Floridsdorf: Freiluftkino zeigt Kom&#246;die &quot;Charlie Bartlett&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 09:01:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>21. Bezirk, 1210 Wien: Das mobile Lichtspieltheater "VOLXkino" zeigt am kommenden Freitag in Floridsdorf auf der MIHO-Wiese (21., Mitterhofergasse 2) den Film "Charlie Bartlett". Der Eintritt ist frei.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Film von Regisseur Jon Poll (USa 2007, 97 Min.) haben Anton Yelchin, Robert Downey jr., Hope Davis und Kat Dennings die Hauptrollen. Das Kino-Team des Vereins &#8220;St. Balbach Art Produktion&#8221; stuft den Film als &#8220;Feel-Good-Komödie&#8221; ein, die mit &#8220;herrlich unkorrektem Humor&#8221; punktet. Auf alle Fälle sorgen die Erlebnisse des Teenagers Charlie Bartlett auf einer öffentlichen Schule, von Aktivitäten als Medikamentenhändler und &#8220;Psychiater&#8221; bis zur Liebschaft mit der Tochter des Direktors, für reichlich Amüsement.</p>
<p>Beginn der Vorstellung im Freiluft-Kino ist um 21.30 Uhr. Der Zutritt ist kostenlos.</p>
<p>Web: <a href="http://www.volxkino.at/" target="_blank">http://www.volxkino.at/</a></p>
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