Mit 1. September 2012 werden die Heizkosten in Salzburg erneut ansteigen. - © Salzburg AG
Für die Aufbringung der Fernwärme werden neben herkömmlichen Brennstoffen wie Erdgas, das in hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen verarbeitet wird, zunehmend erneuerbare Energieträger sowie Abwärme aus Industriebetrieben verwendet. Vor allem die Beschaffungskosten für konventionelle Energieträger haben sich im Jahresvergleich deutlich erhöht. Der für den Fernwärmepreis relevante Index für Heizöl leicht beispielsweise ist im Beobachtungszeitraum um mehr als 31 % gestiegen. Der Energieholzindex hat sich um über 10 % erhöht und der ebenfalls in die Berechnung eingehende Großhandelspreisindex (ÖGPI) um über 8 %. Die Salzburg AG sieht sich daher gezwungen, wie auch andere Energieversorger, die Preise anpassen.
Insgesamt rund 25 Millionen Euro hat der Salzburger Infrastrukturanbieter im letzten Jahr in die Modernisierung und Erweiterung des Fernwärmenetzes investiert. In vielen Stadtteilen Salzburgs, wie zum Beispiel Nonntal oder Lehen, wurden wesentliche Ausbauten realisiert. Auch in Saalfelden oder Golling wurde kräftig in den Netzausbau investiert.