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Salzburg und KAC holten dritten Sieg im EBEL-Viertelfinale

Red Bull Salzburg und der KAC stehen vor dem Einzug ins Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga. Salzburg kämpfte sich am Freitag in Villach in der längsten Partie der EBEL-Geschichte zu einem 2:1-Sieg, die Klagenfurter besiegten zu Hause Znojmo 2:1 nach Verlängerung. Beide Teams gingen in der “best of seven”-Viertelfinalserie mit 3:1 in Führung und können damit am Sonntag den Aufstieg fixieren.

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In den anderen zwei Duellen steht es nach vier Spielen jeweils 2:2. Die Vienna Capitals schafften gegen Fehervar mit einem 2:1 nach Verlängerung den Gleichstand, Titelverteidiger HCB Südtirol glich dank eines 3:2-Heimsiegs gegen die Black Wings Linz aus.

In der Villacher Stadthalle hatten die Spieler Schwerarbeit zu verrichten und mussten in einem packenden Spiel über 111:39 Minuten reine Spielzeit (brutto ca. 4:20 Stunden) an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Damit wurde das bisherige Rekordspiel vom 8. März 2011 übertroffen, als sich Salzburg und Ljubljana 95:28 Minuten gemacht hatten. Damals hatte auch Salzburg mit 3:2 das bessere Ende für sich.

Salzburg hatte am vergangenen Dienstag (4:0) erstmals im Viertelfinale voll überzeugt und nahm den Schwung zunächst auch in die Villacher Stadthalle mit. Die Roten Bullen machten in den ersten fünf Minuten enormen Druck, danach kam aber auch der VSV ins Spiel und hatte sogar die besseren Chancen. Sprichwörtlich aus dem Nichts ging Salzburg durch Beach mit einem Heber aufs Tor in Führung (16.), im Mitteldrittel gelang den Adlern aber rasch der Ausgleich durch Petrik (25.).

Im Schlussabschnitt ging es offensiv zur Sache, allerdings blieben Tore aus. Kurz vor Ablauf der ersten Verlängerung hätte Beach der Partie ein Ende machen können, traf aber nur die Stange (80.). So ging es bis 25 Minuten vor Mitternacht, ehe Ex-VSV-Stürmer Hughes die Salzburger erlöste.

Pech hatte der VSV mit zwei Verletzungen. Pewal schied nach einem Foul von Trattnig mit Verdacht auf Innenbandriss im linken Knie aus (36.). Santorelli bekam den Puck auf den Hinterkopf (57.), wurde im Krankenhaus genäht und kehrte in der 102. Minute wieder zurück.

Nachdem die Serie zwischen dem KAC und Znojmo drei Spiele lang ein Torfestival mit insgesamt 29 Treffern war, hielten diesmal starke Torhüter das Ergebnis tief. Der KAC hatte den besseren Start und ging durch Setzinger verdient in Führung (16.). Der Stürmer nahm einen Pass von Torhüter Swette auf, zog allein auf das Tor und schloss genial ab.

Die Klagenfurter hatten auch in Folge leichte Vorteile, konnten sich aber auch auf Swette verlassen, der erstmals nach 18 Spielen wieder von Beginn weg im Tor stand. Nachdem der KAC in der Schlussphase 1:45 Minuten lang ein Zwei-Mann-Überzahlspiel nicht zur Vorentscheidung verwerten konnte (51.-53.), gelang Boruta aus einem Gestocher der überraschende Ausgleich (56.). Doch Stefan Geier fixierte in der 69. Minute doch noch den hoch verdienten Sieg des KAC, der gerade noch ins Viertelfinale gerutscht war und nun drei “Matchpucks” hat.

Die Caps scheinen gerade noch rechtzeitig in Schwung gekommen zu sein. Nach einer schwachen Zwischenrunde und 0:2-Rückstand in der Serie gegen Fehervar gelang den Wienern der Gleichstand. Verteidiger Peter sorgte in der 62. Minute mit einem “Onetimer” ins Kreuzeck für den verdienten Sieg der Boni-Truppe.

Fehervar war mit dem zweitem Torschuss in Führung gegangen, wobei der sonst starke Torhüter Zaba nicht gut ausschaute. Nur vier Minuten später gelang Mac Arthur der Ausgleich (14.). Die Caps waren zwei Drittel lang die klar bessere Mannschaft und hätten die Partie durchaus in der regulären Spielzeit entscheiden können. Die Schiedsrichter gaben allerdings ein Tor von Foucault (55.) nicht, weil sie angeblich davor schon abgepfiffen hatten.

In Bozen setzte sich im Duell der Foxes mit den Black Wings die Heimserie fort, auch im achten Aufeinandertreffen in dieser Saison verließ das Gastgeber-Team das Eis als Sieger. Rodney (8.), Keller (23.) und Pance (25.) schossen die Südtiroler zu einer 3:0-Führung, nach Treffern von Murphy (38./PP) und Moran (60.) reichte den Linzern die Zeit nicht mehr für eine Wende.



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