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Salzburg verlängerte Vertrag mit Stefan Lainer bis 2022

Lainer ist vor allem auf sein Länderspieldebüt stolz Lainer ist vor allem auf sein Länderspieldebüt stolz - © APA (Archiv/Expa)
Stefan Lainer ist in dieser Saison einer der Aufsteiger bei Fußball-Meister Red Bull Salzburg. Sechs Treffer und sieben Torvorlagen in 29 Bundesliga-Einsätzen für den Defensivspieler und das Debüt im ÖFB-Nationalteam sind ein schönes Zeugnis, das in Salzburg auch honoriert wird. Der Verein gab am Donnerstag bekannt, dass der 24-Jährige einen Fünfjahresvertrag bis 2022 unterschrieben hat.

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“Meine Entwicklung geht stets nach oben. Ich habe vor allem im letzten Jahr offensiv und defensiv dazugelernt. Es ist für mich der richtige Schritt, dass ich diese fünf Jahre unterschrieben habe”, erklärte Lainer, der vor allem stolz auf sein Länderspiel-Debüt im März beim 1:1 gegen Finnland blickt. “Es ist die höchste Auszeichnung, unter den besten 20 Spielern dabei zu sein.”

Ein gutes Umfeld in einer starken Mannschaft und ein Trainer, der konsequent und intensiv mit den Spielern arbeitet, haben seine Entwicklung gefördert. “Ich weiß diese Rahmenbedingungen, die uns hier geboten werden, sehr zu schätzen. Ich hoffe, dass die Mannschaft zum großen Teil zusammen bleibt und dass wir gemeinsam noch Großes schaffen”, sagte Lainer. Gemeint ist damit nicht zuletzt die erstmalige Qualifikation für die Champions League, die im Sommer das ganz große Ziel ist.

Bewerkstelligen soll das Trainer Oscar Garcia. Nach Abgängen einiger Leistungsträger hat es der Spanier geschafft, eine Mannschaft zu formen, die im Frühjahr eine Klasse für sich war. Zehn Siege in 13 Liga-Spielen und nur sechs Gegentreffer zeigen die Handschrift des Trainers. “Das kommt nicht von ungefähr”, so Lainer. “Der Trainer arbeitet sehr penibel daran und legt auf klitzekleine Kleinigkeiten extremen Wert. Wir machen zwar weniger Tore als unter (Ex-Trainer Roger) Schmidt, dafür haben wir uns defensiv enorm gesteigert”, hob der Defensivspieler die Entwicklung hervor.

Auch der Trainer ist voll des Lobes über seinen Schützling. “Alles Positive, das derzeit über ihn gesagt wird, hat er sich verdient. Er gibt immer alles und will immer dazulernen”, erklärte Garcia, der auch eine nicht ganz ernst gemeinte Erklärung für die Offensivstärke des vielseitigen Defensivspielers hat. “Ich glaube, er möchte seinen Vater übertreffen”, sagte der Spanier.

Das wird schwer werden. Vater Leo Lainer hat 514 Bundesliga-Spiele absolviert, 57 Tore erzielt und mit Rapid (3), FC Tirol (2) und Austria Salzburg (3) insgesamt acht Meistertitel gewonnen. “Mein Vater ist mein größtes Vorbild”, sagt Stefan Lainer.

(APA)



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