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Salzburg will sich mit Siegen auf Cupfinale vorbereiten

Erfolgscoach Oscar Garcia will weiter siegen Erfolgscoach Oscar Garcia will weiter siegen - © APA
Red Bull Salzburg läuft am Samstag (18.30) erstmals als österreichischer Fußball-Meister 2016/17 ein. Auch wenn in der Partie gegen Mittelständler Admira Wacker die Spannung fehlt, wollen sich die “Bullen” als würdiger Champion präsentieren. Im Abstiegskampf kommt es zum direkten Duell Ried – St. Pölten, der WAC empfängt die Austria, Rapid hat Sturm Graz zu Gast und Mattersburg den SCR Altach.

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Die Salzburger haben mit dem Cupfinale am 1. Juni in Klagenfurt gegen Rapid noch einen Saisonhöhepunkt vor sich. In den drei ausstehenden Bundesliga-Partien wollen sie sich bestmöglich für das angestrebte Double vorbereiten. “Der beste Weg dafür ist, in den restlichen Spielen 100 Prozent zu geben, diese drei Spiele wie Finalspiele zu betrachten und zu gewinnen. Denn dann können wir mit einem guten Gefühl ins Cupfinale gehen”, gab Trainer Oscar Garcia die Marschroute vor.

Der Abstiegskampf der Bundesliga könnte schon am Samstag praktisch entschieden sein. Sollte der WAC gegen die Austria einen Heimsieg landen und Schlusslicht SV Ried gegen den SKN St. Pölten vor eigenem Publikum verlieren, wären die Niederösterreicher definitiv gerettet und wohl die letzten seriösen Chancen der Innviertler auf den Liga-Verbleib dahin.

So weit wollen es die Oberösterreicher aber nicht kommen lassen. “Wir werden alles dafür tun, um dieses Spiel zu gewinnen, damit drei Punkte in Ried bleiben”, versprach Trainer Lassaad Chabbi und ergänzte: “Wir sind überzeugt, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen.”

Die Rieder holten aus den jüngsten vier Heimspielen drei Siege und ein Remis, gingen aber in vier von fünf Pflichtspiel-Duellen mit St. Pölten als Verlierer vom Platz. Der Optimismus von SKN-Trainer Jochen Fallmann basiert jedoch weniger auf dieser Statistik als vielmehr auf den Leistungen seines Teams in den vergangenen Monaten. “Die Entwicklung seit dem Winter stimmt. Wir sind in der Defensive konzentriert und können nach vorne immer Gefahr ausstrahlen”, erklärte der 38-Jährige.

Auch der SV Mattersburg kann sich gegen den SCR Altach aller Abstiegssorgen entledigen. Trainer Gerald Baumgartner setzt auf die Heimstärke und will das Thema mit einem Sieg schon am Samstag (18.30 Uhr) abgehakt wissen. “Jeder muss noch einmal über die Leistungsgrenze gehen”, forderte der Salzburger. Altach ist seit acht Spielen ohne Erfolgserlebnis.

Den Altachern, die mit Torhüter Andreas Lukse einen ihrer wichtigsten Spieler wohl bis Jahresende verloren haben, helfen zurzeit nur drei Punkte, um sich aus dem Tief zu ziehen. “Die ganze Europacup-Rederei bringt jetzt nichts. Wir können reden, was wir wollen, jetzt muss endlich einmal ein Sieg her”, sagte Coach Martin Scherb, der mit seiner Mannschaft am Freitag Richtung Burgenland aufbrach.

Mit einem da wie dort klaren Ziel, aber konträren Ausgangslagen gehen der WAC und die Wiener Austria ins Bundesliga-Duell am Samstag (18.30). Die Wiener können aus eigener Kraft den Europacup-Startplatz fixieren, die seit sieben Runden sieglosen Wolfsberger mit einem vollen Erfolg einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt vollziehen.

WAC-Trainer Heimo Pfeifenberger will sich nicht auf Schützenhilfe verlassen. Seiner Mannschaft schärfte der Salzburger ein, dass in der jetzigen Phase nur ein Sieg weiterhilft. “Wir werden auch gegen die Austria zu Chancen kommen. Die müssen wir verwerten”, gab sich Stürmer Philipp Prosenik überzeugt. Die Austria hat sich mit vier Siegen in den vergangenen fünf Spielen eine hervorragende Basis für den Liga-Endspurt geschaffen. Die Rechnung ist einfach: Ein Sieg in Wolfsberg, und die Violetten sind fix in der Europa-League-Qualifikation.

Rapid Wien setzt vor dem Duell mit Sturm Graz am Sonntag (16.30 Uhr) auf die Renaissance der eigenen Offensivstärke. “Ich denke, wenn wir vorne genug Tore schießen, werden wir die Schwächen in der Defensive sicher kompensieren können”, meinte Trainer Goran Djuricin. Die auf Tabellenplatz drei rangierenden Steirer wollen die Europacup-Teilnahme möglichst bald unter Dach und Fach bringen.

Die Marschroute ist klar: Nur noch einen Sieg braucht es, und Rapid hätte in der Endphase einer der schlechtesten Saisonen der Vereinsgeschichte immerhin nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Bei einer Niederlage der SV Ried am Samstag gegen St. Pölten wäre der Klassenerhalt bereits am späten Samstagnachmittag fix. Djuricin interessieren die Spiele der anderen Teams in der unteren Tabellenhälfte bedingt, gab er zu Protokoll. “Natürlich schiele ich mit einem Auge hin, das ist klar. Aber es ist so, dass wir uns wirklich auf uns konzentrieren.”

Für Franco Foda ist der Kader der Grün-Weißen qualitativ sehr gut bestückt, daher geht der Sturm-Graz-Trainer auch davon aus, “dass Rapid Wien mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird”. Der Deutsche erwartet ein sehr intensives Match in Wien, bei dem die Zweikämpfe eine entscheidende Rolle spielen werden.

(APA)



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