Wie jedes Jahr wurden die Salzburger Festspiele mit dem traditionellen Fackeltanz eröffnet. - © Neumayr
Es schien als würde der Regen Freitagabend extra für den traditionellen Fackeltanz anhalten. 96 Paare von 13 verschiedenen Gruppen versammelten sich um die Salzburger Festspiele zu eröffnen. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Bürgermeister Heinz Schaden und weitere Vertreter aus Politik und Kultur ließen sich das Ereignis nicht entgehen.
Am Rande der Eröffnung fand auf Initiative der Sozialistischen LinksPartei (SLP) eine Protestkundgebung gegen die sich zunehmend verschlechternde soziale Situation in Salzburg statt.
„Während sich die Stadt als makellose Attraktion für TouristInnen und Festspielgäste präsentiert, steigen die Lebenserhaltungskosten kontinuierlich und die Mieten in der Landeshauptstadt sind kaum mehr leistbar.“ kritisiert Jan Rybak von der SLP-Salzburg.
„Es geht nicht darum gegen ‚die Festspiele‘ zu sein – überhaupt nicht. Es geht darum zu diesem wichtigen Ereignis auch die soziale Realität vieler Menschen in Salzburg zu thematisieren”, so Rybak weiter.