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Saubere Sache: Wien wurde erstmals zur saubersten Region Österreichs gekürt

Wien darf sich nun "Sauberste Stadt Österreichs 2017" nennen Wien darf sich nun "Sauberste Stadt Österreichs 2017" nennen - © MA 48
Nicht nur in Sachen Lebensqualität kann die Bundeshauptstadt regelmäßig punkten, Wien ist auch die sauberste Region Österreichs 2017. “Ein echtes Paradebeispiel, das trotz der Anonymität in einer Millionenstadt hervorragende Ergebnisse liefert”, so die Begründung der Experten-Jury für den Sieg Wiens bei der österreichweiten Initiative “Reinwerfen statt Wegwerfen”.

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Die Stadt Wien hat den begehrten Umweltpreis heuer erstmals gewonnen. Das von Umweltstadträtin Ulli Sima bereits 2007 initiierte und über die Jahre konsequent umgesetzte Maßnahmenpaket “Saubere Stadt” überzeugte beim Publikumsvoting und auch die Expertenjury. “Ich freue mich sehr über diese tolle Auszeichnung und bedanke mich bei allen Wienerinnen und Wienern als auch bei allen MitarbeiterInnen der Stadt, die täglich für die Sauberkeit sorgen”, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

Maßnahmenpaket “Saubere Stadt”, breites Service und strenge Kontrollen

Wien zählt auch international zu den saubersten Städten der Welt. “Das ist kein Zufall, sondern konsequente Arbeit. Unser Maßnahmenpaket umfasst eine Vielzahl von Punkten, darin enthalten der Ausbau der Sammelinfrastruktur, des Serviceangebots, das besondere Engagement der MitarbeiterInnen, kreative Kampagnen zur Bewusstseinsbildung und Kontrollen und Strafen durch die WasteWatcher”, so Sima.

Das umfassende Gesamtpaket trägt bereits seit 2007 zur Steigerung der Sauberkeit bei und sensibilisiert die Wiener Bevölkerung, Touristen und Pendler dazu, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Mit diesen Maßnahmen wurde Wien zur saubersten Stadt

Einzelmaßnahmen im Überblick:

o Ausbau des Serviceangebots: 20.000 öffentliche Mistkübeln, Ausstattung der Papierkörbe mit Aschenrohren, Sichtbarmachung der Papierkörbe durch orange Gummilippen und humorvolle Aufkleber, über 3.100 Hundesackerlautomaten mit Gratis-Sackerl fürs Gackerl.

o Bewusstseinsbildende Maßnahmen: breite Sensibilisierung und Information der Bevölkerung, gemeinsame Putzaktionen, Veranstaltungen wie das Mistfest und Information durch die Abfallberater. Spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche im Rahmen des Umweltbildungsprogramms EULE

o Strenge Kontrollen der Sauberkeitsspielregeln durch die WasteWatcher. Verfehlungen werden mit einem Organmandat von 50 Euro bestraft bzw. mit Anzeigen bis zu 2.000 Euro.

o Erfolge seh- und messbar: ­- 100.000 Hundekotsackerln landen täglich in Wiens öffentlichen Papierkörben oder in den Restmüllbehältern auf den Liegenschaften. ­- 100 Mio. Tschickstummeln werden jährlich ordnungsgemäß in die Aschenrohre entsorgt. ­- Minus 64 % an Illegal entsorgten Kühlgeräten ­- Minus 41 % an illegal entsorgtem Sperrmüll

Anti-Littering Initiative “Reinwerfen statt Wegwerfen”

Der Award wird seit 2014 auf Initiative der Altstoff Recycling Austria AG in Kooperation mit dem Österreichischen Städtebund, der Österreich Werbung und dem Österreichischen Gemeindebund vergeben. Der Gewinner wurde zu 50 % von einer Expertenjury bestimmt und zu 50 % im Zuge eines Onlinevotings ermittelt. Neben Wien schafften es sieben Projekte zum spannenden Publikumsvoting, wo sich Wien mit Wiener Neudorf in einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen matchte. Ziel der Aktion ist es, Gemeinden, Regionen oder Städte, die sich besonders für die Sauberkeit engagieren, vor den Vorhang zu holen und zu belohnen. Konkret wurde nach Abfallvermeidungsinitiativen, Bewusstseinsbildungsaktionen und Maßnahmen, die eine Verbesserung der Littering-Situation zum Ziel haben oder hatten, gesucht.

Lobende Worte kamen auch von ARA-Vorstand Werner Knausz, der der Mastermind der Initiative “Reinwerfen statt Wegwerfen” ist: “Als Wahlwiener freut es mich natürlich auch persönlich, dass sich die Bundeshauptstadt erstmals gegen die starke Konkurrenz aus den Ländern durchsetzen konnte. Wer über die Grenzen blickt, merkt nämlich recht schnell, dass der außerordentliche Einsatz der Wiener nicht selbstverständlich ist. Das Engagement der Stadt gegen Littering ist eine echte Visitenkarte für Österreich und wird auch in den Nachbarländern als Vorbild wahrgenommen.

 



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