Akt.:

Shopping-Studie: Das Einkaufsverhalten der Zielgruppe “Millennials”

Nach wie vor gehen viele gerne ins Geschäft zum Shoppen. Nach wie vor gehen viele gerne ins Geschäft zum Shoppen. - © Pixabay
Und wie shoppen Sie am liebsten? Die “Millennials”, also die zwischen 1980 und 2000 geborene und auch “Digital Natives” genannte Kundengruppe, bevorzugt den stationären Handel. Sie wollen Produkte vor dem Kauf sehen und testen.

Korrektur melden

Das geht aus einer internationalen “Millennials-Studie” des Immobiliendienstleisters CBRE hervor. 70 Prozent dieser “Digital Natives” kauft demnach gerne direkt im Geschäft ein. 43 Prozent wollen die Produkte anprobieren und 29 Prozent sehen Einkaufen auch als angenehme Freizeitaktivität an.

Zudem seien die Produkte sowieso da und dort verfügbar. Für zwei Drittel der Frauen sei Shopping an freien Tagen “etwas Schönes”, so Wölfler.

Weniger Online-Shopper als gedacht

Nur 16 Prozent würden die Produkte zuerst online bestellen und dann im Geschäft abholen. Die Online-Shops werden vor allem dazu benutzt, um sich über Produkte zu informieren. Wenn online bestellt wird, dann wird in 65 Prozent der Fälle die Lieferung nach Hause vereinbart. 17 Prozent lassen an Packstationen liefern, 13 Prozent holen im Geschäft ab und 11 Prozent lassen ins Büro liefern.

Die Kundengruppe der “Millennials” werde in wenigen Jahren in ihrer “High-Shopping-Phase” sein, besitze eine hohe Kaufkraft und wohne noch zu 50 Prozent im “Hotel Mama”, sagte Handelsexperte Walter Wölfler von CBRE Österreich bei einem Pressegespräch am Montag in Wien.

Dafür wird Geld ausgegeben

80 Prozent dieser digital versierten Gruppe besitzen ein Smartphone, 45 Prozent ein Tablet. Sie ist sehr “Entertainment”-abhängig, 50 Prozent ihres verfügbaren Einkommens werden für Unterhaltung ausgegeben. An erster Stelle steht dabei mit rund sechs Mal im Monat auswärts Essen gehen, danach kommt schon der Besuch eines Einkaufszentrums. Drei Tage im Monat verbringen sie laut Studie in einem Shoppingcenter, hauptsächlich zur Unterhaltung. Zwei Mal im Monat wird ins Kino gegangen und fast genau so oft ein Live-Event besucht.

Millennials würden sich im Geschäftsverkehr auch weniger für persönlichen Kontakt interessieren, so Wölfler. In den asiatischen Räumen sei die “click & collect”-Mentalität – online bestellen und offline abholen – generell weiter verbreitet.

In Geschäfte gehen bleibt wichtig

Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen leitet Wölfler ab, dass stationäre Geschäfte weiter wichtig bleiben, alleine, um die Produkte auch präsentieren zu können. Die Investitionszyklen werden aber kürzer – statt bisher in zehn werden jetzt Geschäftslokale innerhalb von sieben Jahren erneuert. Expandiert werde in zahlenmäßig weniger Shops, die seien dafür aber besser ausgestaltet.

Starke Lagen werden positiv gesehen, Nebenlagen würden verlieren.

(APA)



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Ivanka Trump in Plagiatsverfahren vor Gericht zitiert
Ivanka Trump muss in einem Plagiats-Verfahren gegen ihr Modeunternehmen persönlich vor Gericht erscheinen. Eine New [...] mehr »
Gefährliche Mini-Armbrust ersetzt Fidget Spinner
Der neue Spielzeug-Trend aus China sorgt bei Eltern für Entsetzen. Die winzige Armbrust, welche aus Metal besteht, kann [...] mehr »
An dieser Körperstelle liegen Tattoos jetzt voll im Trend
Arschgeweih war vorgestern. Welche ungewöhnliche Körperstelle für Tattoos derzeit voll im Trend liegt, wird in diesem [...] mehr »
Urban Outfitters kommt nach Wien: Erste Filiale eröffnet auf der Mariahilfer Straße
Darauf haben viele Shopaholics gewartet: Wien bekommt nach langem Warten nun wirklich einen Urban Outfitters. Der erste [...] mehr »
Single-Destinationen 2017 mit garantiertem Fun- und Flirt-Faktor
Schon der Gedanke daran, im Sommer alleine wegfahren zu müssen, bereitet vielen Singles schlaflose Nächte. Zu unrecht, [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Neue Doku: “Sie nannten ihn… Spencer”

Jetzt wirds teuer: Boris Beckers Luxusschlitten in London abgeschleppt

800.000-Euro-Brautkleid: Kein Star toppt Victoria Swarovski

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung