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Sieg für Rapid – Punkteteilung in Grödig

Jubel in in Grün-Weiß über ersten Auswärtssieg Jubel in in Grün-Weiß über ersten Auswärtssieg
Rapid Wien hat das Nachtragsspiel der 8. Runde der Fußball-Bundesliga gegen SC Wiener Neustadt klar mit 5:1 (1:1) gewonnen. Die Doppeltorschützen Robert Beric und Louis Schaub sorgten für den ersten Auswärtssieg in der laufenden Meisterschaft. Im zweiten Nachtragsspiel verspielte Grödig gegen Altach eine 3:0-Führung und musste sich letztendlich mit einem 3:3-Remis zufriedengeben.

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Nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Grödig war es der zweite Sieg in Folge für die Hütteldorfer, die damit wieder auf Rang drei vorrückten. Wiener Neustadt bleibt unverändert auf Platz neun.

Die Führung der Wiener nach weniger als drei Minuten resultierte aus einer flotten Aktion über die linke Seite. Der Ex-Wiener-Neustädter Stefan Stangl fand im Strafraum Schaub, nach dessen Querpass brauchte Beric aus kürzester Distanz nur noch den Fuß hinzuhalten (3.).

Zum Ausgleich führte ausgerechnet ein Fehler von Kapitän Steffen Hofmann, eigentlich der “Mr. Zuverlässig” im Rapid-Dress. Nach seinem Ballverlust kam Julian Salamon zentral vor der Abwehrkette an den Ball und steckte optimal auf Herbert Rauter durch, der Jan Novota austanzte und mühelos sein viertes Saisontor perfekt machte (23.). Daraufhin ließen die Niederösterreicher mehrere Chancen verstreichen.

In der zweiten Hälfte erwischte Rapid einen Blitzstart. Nach einer Kombination über mehrere Stationen staubte Schaub nach einer kurzen Abwehr von Vollnhofer ab (48.). Der 19-Jährige hatte davor in der Bundesliga zuletzt am 28. September 2013 gegen den WAC getroffen. In Minute 55 stellte Beric nach Stanglpass von Florian Kainz auf 3:1 – es war das vierte Saisontor des Slowenen.

In der 72. Minute traf Schaub zum zweiten Mal und erhöhte auf 4:1. Kurz darauf musste der Mittelfeldspieler nach einer harten Attacke an Christian Deutschmann mit seiner zweiten Gelben Karte vom Platz (76.). Den 5:1-Endstand besorgte Maximilian Hofmann nach Ecke von Namensvetter Steffen (80.), womit der 21-Jährige seine Torpremiere bejubeln durfte.

Der SV Grödig verspielte hingegen einen sicher geglaubten Sieg leichtfertig. Die Salzburger mussten sich gegen Altach trotz 3:0-Führung noch mit einem 3:3 (2:0) zufriedengeben. Über eine Stunde mit einem Mann mehr agierend, schaffte der Aufsteiger aus Vorarlberg mit drei Treffern von der 63. bis 87. Minute noch einen Punktgewinn.

In einer unterhaltsamen Partie erzielte Roman Wallner (16.) Grödigs Führung, ehe Stefan Nutz aufseiten der Hausherren mit Gelb-Rot vom Spielfeld musste. Mit einem Mann weniger trafen Yordy Reyna (34.) und Philipp Huspek (53.) jeweils per Foulelfmeter zum 3:0 für Grödig, ehe Altach aufkam. Andreas Lienhart (63.), Ivan Kovacec (73.) und Philipp Netzer (87.) bescherten den Gästen noch das Remis. Im Finish wurde mit Marvin Potzmann und Alexander Pöllhuber noch jeweils ein Spieler ausgeschlossen. Altach liegt nun punktegleich unmittelbar vor Grödig auf Rang fünf.

Nachdem Huspek zum 3:0 getroffen hatte, schien der dritte Saisonsieg der Grödiger unter Dach und Fach. Trainer Michael Baur bewies vor 1.431 Zuschauern mit der Hereinnahme des erstmals in dieser Saison von Beginn an spielenden Wallner ein gutes Händchen. Der im Sommer geholte Angreifer startete nach Pass des diesmal links aufgebotenen Reyna aus abseitsverdächtiger Position, behielt vor Altach-Keeper Martin Kobras aber die Nerven. Die Führung war verdient.

Während bei Altach in der ohne den nicht ganz fitten Hannes Aigner eingelaufenen Offensive vieles Stückwerk blieb, lancierte Grödig bei Balleroberung schnelle Gegenstöße. Vehement geführt wurden die Zweikämpfe. 28 Fouls standen zur Pause zu Buche, betroffen waren von der harten Gangart zuerst die Hausherren. Nutz stieg binnen acht Minuten zweimal überhart gegen Altachs Kapitän Netzer ein und wurde von Schiedsrichter Alexander Harkam nach 26 Minuten folgerichtig ausgeschlossen.

Auch mit einem Mann mehr konnte Altach aber keine Linie ins Spiel bringen. Einzig ein Kopfball von Netzer nach einem Lienhart-Freistoß brachte Grödigs Torsperre in Gefahr (21.). Altach-Coach Damir Canadi sah hingegen, wie Felix Roth im Strafraum Wallner am Torschuss hinderte. Reyna verwertete an seinem 21. Geburtstag sicher zum 2:0.

Beide Trainer brachten nach Seitenwechsel frische Offensivkräfte. Bei Grödig kam der zuletzt zu den Amateuren verbannte Sascha Boller für Wallner, bei Altach Aigner. Der Torjäger deutete per Kopf erstmals Torgefahr an (51.), ehe Grödig praktisch im Gegenstoß zuschlug. Der nun als Spitze agierende Reyna entwischte Pöllhuber, der den Peruaner im Strafraum niederrempelte. Huspek verwertete den Elfer ebenfalls eiskalt.

Grödig schaltete darauf zurück – und wurde bestraft. Lienhart überraschte Österreichs U21-Teamtorhüter Cican Stankovic mit einem Schuss ins kurze Eck, ehe der eingewechselte Kovacec nach einem Eckball mit einem abgefälschten Schuss den Anschlusstreffer schaffte. Mit Aigner als permanentem Unruheherd suchte Altach nun den Ausgleich. Daniel Schütz vergab zunächst noch die Entscheidung für Grödig, als er allein vor Kobras am Altach-Schlussmann scheiterte (78.). Netzer brachte den Ball im Anschluss an einen Eckball schließlich im Tor unter.



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