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Sleepless – Eine tödliche Nacht: Trailer und Kritik zum Film

Sleepless – Eine tödliche Nacht: Trailer und Kritik zum Film
Jamie Foxx ist gerne mal ein Mann fürs Grobe auf der Kinoleinwand. Immer wieder ballert er sich durch Actionkrimis, etwa “Miami Vice” oder “Operation: Kingdom”. Nun ist es mal wieder so weit: In “Sleepless – eine blutige Nacht” schlägt und schießt er sich durch ein Casino, um seine Familie zu schützen.

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Der Plan ist simpel. Ein Auto ausbremsen, dem überraschten Drogenlieferanten etwas Koks abnehmen und schon ist man wieder weg. Doch es ist wie so oft auf der Leinwand: Der Plan geht schief – damit startet im Film “Sleepless – eine tödliche Nacht” (ab Freitag im Kino) eine Gewaltspirale. Jamie Foxx spielt einen dubiosen Polizisten, der mit seinem Partner nebenbei kleine Drogendealer abzockt.

Sleepless – Eine tödliche Nacht – Die Handlung

In Zeiten des Genre-Wandels durch geradezu epische TV-Krimiserien (“The Wire”, “True Detective”) ist der Film eine Rückkehr zu den Kinowurzeln: “Sleepless” erzählt binnen 90 Minuten einen klassischen Plot von Polizisten, die im Netz der Korruption straucheln und das “Schlangennest”, wie es genannt wird, trockenlegen wollen. Die Handlung spielt praktisch nur an einem Schauplatz, einem Casino, sie dauert nur einen Tag. Die Zahl der Figuren ist übersichtlich, die Filmmusik wummert bedrohlich im Hintergrund.

Während sich die Fernsehserien meist Zeit lassen und ihren Charaktere Tiefe verleihen, bleiben die Figuren in dem Kinofilm nun aber nur holzschnittartig gezeichnet. Ein schießwütiger Cop (Foxx), der Fehler begeht und dann seine Familie schützen muss. Eine Mutter, die Angst hat um ihren Sohn. Ein Casino-Chef, der nur sein Business im Kopf hat. Ein sadistischer Mafiaboss, der keine Fehler duldet. Und eine interne Ermittlerin (Michelle Monaghan, “Gone Baby Gone”) mit glasklarem Arbeitsethos (“Ich hasse korrupte Bullen”).

Sleepless – Die Kritik

Allzu große Überraschungen birgt die Handlung nicht – je finsterer die Figuren in die Kamera gucken, desto mehr Dreck am Stecken haben sie. Um inhaltliche Finessen samt verblüffender Wendungen der Geschichte dürfte es dem Filmteam um den Schweizer Regisseur Baran bo Odar (“Who am I”) aber ohnehin nicht gegangen sein – die Macher setzen auf klassische Hausmannskost ohne großen Aha-Effekt. Die Action ist solide, die Dialoge sind simpel.

In einer Szene sagt die Hauptfigur, der dubiose Cop: “Ich habe dafür jetzt echt keine Zeit.” Das wirkt wie ein Querverweis auf die TV-Serie “24”, in der ein Ordnungshüter ebenfalls die Grenze zwischen Gut und Böse überquert und, sobald er bei seinen Vorhaben aufgehalten wird, schlecht gelaunte “Keine Zeit”-Sätze schnauft. Auch in “Sleepless” rast die Hauptfigur atemlos durch den Plot.

(APA)



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