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Straßentheaterfestival La Strada bespielt 23 Orte in Graz

Les Traine-Savates werden mehrfach aufspielen Les Traine-Savates werden mehrfach aufspielen - © APA (La Strada/Nikola Milatovic)
Das Straßentheaterfestival La Strada wird in rund zweieinhalb Wochen die steirische Landeshauptstadt Graz wieder in eine große Bühne verwandeln, auf der Straßen- und Figurentheater sowie zeitgenössischer Zirkus geboten wird. Eröffnet wird am 28. Juli mit der kanadischen Truppe Machine de Cirque, wie Festivalleiter Werner Schrempf am Mittwoch bei der Programmpräsentation in Graz schilderte.

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Insgesamt werden in neun Tagen 140 Vorstellungen geboten, bei denen die Grenze zwischen Performern und Publikum nicht selten aufgebrochen werden. Bespielt werden die Straßen, Plätze und Parks, das Opernhaus und das Joanneumsviertel bis hin zum Naherholungsgebiet Auwiesen an der Mur.

Schon traditionell finden sich im Programm herausragende Produktionen des Cirque Nouveau, wie “Machine de Cirque” des gleichnamigen kanadischen Ensembles, welches das Festival am 28. Juli in der Oper Graz eröffnen wird. Die fünf Artisten werden aus den Teilen einer Maschine ein neues Universum errichten, das “irgendwo zwischen Poesie und reinem Wahnsinn” liege, wie es deren künstlerischer Leiter Vincent Dube im Vorfeld beschrieb. “In guten wie in schlechten Zeiten” heißt eine weitere Produktion des Akrobatenpaares Kati Pikkarainen und Victor Cathala, in dem es um das menschliche Miteinander, Streit, Versöhnung, Liebe und kühle Balanceakte geht. Aufgeführt wird das Stück im Zelt im Augarten ab dem 29. Juli.

In jedem Ort der Welt liege das Potenzial, dass sich dort eine “Sternstunde der Menschheit” ereignen kann, sind sich die Künstler der österreichisch-spanischen Gruppe Electrico 28 gewiss. Bei einem intensiven Stadtspaziergang mit jeweils einer kleinen Gruppe von Teilnehmern, wollen sie auch ihr Publikum davon überzeugen und selbst zu einem Teil der Geschichte werden lassen (ab 29. Juli).

Der französische Audiokünstler und langjährige La-Strada-Gast Michel Risse wird diesmal den Vorplatz des Palais Meran – und somit der Kunstuni Graz – ganz neu akustisch erlebbar machen. Klassische Straßenkunst und moderne Technik verbindet die französische “Compagnie Le Snob” zu zwei abendlichen Performances am Karmeliterplatz, die zum einen bei freiem Eintritt Musik von Philip Glass und Michael Nyman (“Ulik’s Glisssssssssendo”, ab 29. Juli) und zum anderen die “Fanfare Le Snob” bieten. Unterschiedliche Orte in Graz werden vormittags und abends Les Traine-Savates mit Brass- und Funkmusik beschallen.

Für Kinder wird am Rosenhain das Stück “Der Fels und der Vogel” der Grazer Gruppe “Follow the Rabbit” geboten (ab 29. Juli). Im Lesliehof im Joanneumsviertel steht “Die Froschkönigin” nach Heinz Janisch in einer Bearbeitung des Theater Asou für Kinder ab vier Jahren am Programm, und im Murpark ist “Schneewittchen” in einer Bearbeitung des Theater Anna Rampe & Theater Zitadelle zu erleben.

Den Schlusspunkt setzt am 5. August die französische Compagnie Ilotopie im Naherholungsgebiet Auwiesen, die im nächtlichen Dunkel mit “Fous de Bassin” riesige Figuren über das Wasser schweben lassen und den Ort in neues Licht rücken will.

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(APA)



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