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Streiks in Griechenland: Dutzende Flüge gestrichen

Protest gegen Erhöhung des Pensionsalters Protest gegen Erhöhung des Pensionsalters - © APA (epa)
Wegen eines vierstündigen Ausstands von Beamten und Staatsbediensteten sind am Donnerstag Dutzende Flüge in Griechenland ausgefallen. Zahlreiche andere verspäteten sich. Der griechische Luftraum wurde nach Angaben des Flughafen Athens für vier Stunden bis zum frühen Nachmittag geschlossen.

Auch in Ministerien und anderen Behörden ruhte die Arbeit für vier Stunden, berichtete der griechische Rundfunk. Ärzte behandelten in staatlichen Krankenhäusern nur Notfälle. Die Beamtengewerkschaft ADEDY protestiert damit gegen die Erhöhung des Pensionierungsalters für Staatsbedienstete von 58 auf 65 Jahre. Zudem sind sie gegen die Gleichstellung der Frauen, die künftig auch mit 65 Jahren in den Ruhestand gehen sollen. Im staatlichen Sektor konnten Frauen bisher oft schon mit 55 Jahren in den Ruhestand gehen.

Das Parlament in Athen billigte das entsprechende Gesetz im Prinzip in der Nacht zum Donnerstag. Am Donnerstag wurden auch die Ausführungsbestimmungen besprochen und sollten am späten Abend gebilligt werden. Die regierenden Sozialisten von Ministerpräsident Giorgos Papandreou verfügen über eine bequeme Mehrheit im Parlament. Beim Staat stehen rund 300.000 Beamte und weitere 700.000 andere Beschäftigte in Lohn und Brot.

Die Griechen müssen wegen ihres hohen Haushaltsdefizits und der drückende Schuldenlast bis Ende 2012 insgesamt 30 Milliarden Euro sparen. Kontrolleure der Europäischen Zentralbank, der EU-Kommission sowie des Internationalen Währungsfonds (IWF) prüfen in Athen laufend die Bücher. Von ihren Berichten hängt es ab, ob Athen Finanzspritzen erhält. Die nächste Kontrolle steht Ende Juli an. Vergangene Woche hatte die Regierung bereits einen späteren Renteneintritt für die Privatwirtschaft durchgesetzt.

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