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Streiks und Proteste in Italien gegen Reform der Opernhäuser

Streiks und Proteste in Italien gegen Reform der Opernhäuser
Mit Streiks und Protesten haben Künstler und Mitarbeiter der italienischen Opernhäuser auf ein umstrittenes Gesetz zur Reform der Theater reagiert, das am Dienstag vom Parlament in Rom verabschiedet worden ist.

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Die zu Beginn der Sommersaison geplante Aufführung von “Romeo und Julia” an der römischen Oper wurde Mittwochabend aus Protest gegen die Reform gestrichen. Die Mitglieder des Orchesters und des Chors der Mailänder Scala traten am Mittwoch bei Gounods “Faust” in T-Shirts auf.

Die von der oppositionellen Mitte-Links-Allianz geführte Region Toskana will vor dem Verfassungsgericht Einspruch gegen das Gesetz einreichen. Die Region bangt um die Finanzierungen für das Florentiner Opernfestival “Maggio Musicale Fiorentino.

Laut dem neuen Gesetz dürfen Opernhäuser ab 2012 nur Mitarbeiter anstellen, wenn Personal im Vorjahr in Pension gegangen ist. Die Kollektivverträge der von den Opernhäusern angestellten Künstler werden künftig zwischen den Gewerkschaften und jener Behörde ausgehandelt, die in Italien für die Verträge in der öffentlichen Verwaltung zuständig ist. Balletttänzer werden mit 45 Jahren und nicht mehr mit 52 wie bisher in den Ruhestand treten können.

Den 14 Stiftungen, die die Opernhäuser in Italien verwalten, soll dieselbe Autonomie gewährt werden, die bereits die Mailänder Scala und die Accademia di Santa Cecilia in Rom genießen. Sie müssen allerdings ihre Effizienz und sanierte Bilanzen vorweisen. Zusätzliche Finanzierungen werden nur jenen Opernhäusern gewährt, die ihre Bilanzen in Ordnung halten.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen signalisierte Scala-Intendant Stephane Lissner Dialogbereitschaft. “Wir müssen mit Regierung, Gewerkschaften, privaten und öffentlichen Sponsoren zusammenarbeiten, damit Italien, das der Geschichte der Musik so viel gegeben hat, weiterhin die Kultur unterstützt und ihr weiterhin vitale Ressourcen sichert. Ich werde mich dafür mit vollem Engagement einsetzen”, versprach Lissner.



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