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Sturm auch im Cup in Form – Kreissl: “Wie spannender Film”

Sturm Graz ist derzeit eine Macht Sturm Graz ist derzeit eine Macht - © APA
Sturm Graz ist im heimischen Fußball weiter das Team der Stunde. Der Spitzenreiter der Bundesliga stellte das am Mittwoch auch im ÖFB-Cup-Achtelfinale unter Beweis. Im Duell mit Altach waren die Steirer eine Klasse stärker, siegten verdient 4:1. Auf dem Weg zum fünften Cup-Titel der Vereinsgeschichte sind noch drei Hürden zu überstehen, eine davon könnte Titelverteidiger Salzburg sein.

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In der Bundesliga mit 28 von 36 möglichen Punkten nach zwölf Runden drei Zähler vor Salzburg ganz vorne, im Cup unter den letzten acht. Für Sturm könnte es nicht besser laufen. “Das war spielerisch aufregend, wie ein spannender Film. Besonders im Ballbesitz war es eine tolle Leistung der Mannschaft”, war Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl voll des Lobes für sein Team.

Der Traum vom ersten Cup-Titel seit 2010 lebt weiter, auch jener vom ersten Meistertitel seit 2011, dem vierten insgesamt, ist bei den aktuellen Leistungen der Grazer nicht unwahrscheinlich. Alles andere als unwahrscheinlich ist aber auch der baldige Abgang von Erfolgscoach Franco Foda. Der Deutsche soll laut Medienberichten der “haushohe Favorit” für die Nachfolge von Marcel Koller als ÖFB-Teamchef sein. Schon nächste Woche wird es Klarheit geben.

Foda weiß nach eigenen Angaben noch nichts von einer ÖFB-Entscheidung für ihn. Auch deshalb richtet er den Fokus weiter ganz auf seinen Club. “Jetzt gilt es zu regenerieren und sich voll auf das Spiel am Sonntag beim WAC zu konzentrieren”, sagte der 51-Jährige. In Wolfsberg soll das Heil wieder in der Offensive gesucht werden. In den vergangenen vier Pflichtspielen, die gewonnen wurden, traf Sturm gleich 13 Mal bei nur drei Gegentoren.

“Wir haben die Tore sehr gut herausgespielt”, ist Foda zufrieden. Ein Treffer resultierte aus einem Elfmeter, drei hatten die Grazer bereits zuvor in der Liga verwandelt. “Uns wurden diese Saison mehrere Elfmeter zugesprochen, weil wir oft in der Box sind und von den Seiten gut durchspielen”, analysierte Foda. Deni Alar ist mit zwölf Pflichtspieltoren überragend. “Es macht richtig Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen”, betonte der Ex-Rapidler.

Gegen Altach zeigten mit dem in der zweiten Hälfte geschonten Peter Zulj und Thorsten Röcher auch zwei Sommer-Zugänge groß auf. Der Ex-Mattersburger Röcher war an allen vier Treffern beteiligt. “Drei Assists und ein Tor, das ist etwas Besonderes”, sagte der 26-Jährige. Sein Selbstvertrauen ist vor dem “Pack-Derby” groß. Ganz im Gegensatz zu jenem der Wolfsberger, die sich beim burgenländischen Landesligisten Wimpassing mit 0:1 blamierten. “Das ist eine Riesenblamage, wir können uns schämen”, sagte ein verärgerter WAC-Coach Heimo Pfeifenberger.

Die Altacher mussten sich für ihre Vorstellung nicht schämen, Sturm war einfach eine Nummer zu groß. “Der Aufstieg von Sturm Graz ist gerecht”, war sich Trainer Klaus Schmidt bewusst. Seinem Team wurde genauso wie dem Gegner ein Abseitstor aberkannt, es gab also ausgleichende Ungerechtigkeit. “Es waren komische Entscheidungen des Schiedsrichters dabei, ich will aber nicht nach Ausreden suchen. Insgesamt waren unsere Fehler entscheidend”, war Stürmer Hannes Aigner selbstkritisch.

Titelverteidiger Salzburg ersparte sich im Gegensatz zum Duell in der Runde zuvor bei Bruck/Leitha Überstunden. Regionalligist Bad Gleichenberg durfte nur bis zum 0:1 kurz vor der Pause durch Reinhold Yabo (45.) mit einer Überraschung spekulieren. “In der zweiten Hälfte haben wir dann richtig gut gespielt”, freute sich Trainer Marco Rose. Er hatte stark rotiert, im Vergleich zum 1:1 bei der Admira blieben nur Jerome Onguene, Andreas Ulmer und Diadie Samassekou in der Startformation. “Ich bin überzeugt von der Qualität aller Spieler und wollte frische Kräfte bringen”, erklärte Rose seine Entscheidung. “Dass es so gut funktioniert hat, macht uns froh.”

Es war das Ende einer Reihe von Auswärtsspielen, die Salzburg ohne Niederlage überstanden. Nach dem 3:1 beim LASK in der Liga und dem 2:0 bei Konyaspor in der Europa League hatte es zuletzt in der Liga ein 1:1 bei der Admira gegeben. “Reisen geht mir auf den Sack, ich bin froh, dass wir jetzt einmal zu Hause spielen”, sprach Rose Klartext. Am Samstag kommt Altach in die Red-Bull-Arena.

(APA)



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