Wenig später relativierte Swoboda jedoch seine Kritik. In einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA erklärte er am Donnerstagabend, nach den Aussagen von Staatssekretär Ostermayer im U-Ausschuss sei in der Causa alles geklärt, und man sollte sich wieder auf die echten Korruptionsfälle konzentrieren: “Nachdem auch im Ausschuss aufgedeckt wurde, in welch ungeheurem Ausmaß blau-orange Politiker den Staat als Selbstbedienungsladen missbrauchten, soll man durch die Inseraten-Causa nicht darauf den Blick verlieren und nicht ablenken.”
Entscheidend sei, dass die politische Konsequenz mit dem Medientransparenzgesetz gezogen worden sei. Politik müsse sich endlich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, so Swoboda.