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Tausend italienische Milchbauern protestieren am Brenner

Tausend italienische Milchbauern protestieren am Brenner
Rund 1.000 Demonstranten aus allen Teilen Italiens sind zu der am Dienstag früh angelaufenen Protestaktion der Milchbauern am Brenner angereist. Die Demonstranten schwenkten gelb-grüne Fahnen des italienischen Bauernverbands Coldiretti, Kuhglocken und Traktoren dominierten das Bild am Parkplatz an der Staatsgrenze zu Österreich.

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Die Milchbauern forderten Transparenz und die Kennzeichnung nicht-italienischer Lebensmittel. Auch der italienische Landwirtschaftsminister Giancarlo Galan schloss sich der Kundgebung am Brenner an.

Der Protest am Brenner wurde vom Coldiretti-Verband nach dem Skandal um den “blauen Mozzarella” aus Bayern organisiert, der in Italien für große Empörung gesorgt hat. Der Bauernverband wirft der EU große Versäumnisse bei der Förderung von mehr Transparenz über die Herkunft der Lebensmittel vor. “Der Mozzarella-Skandal war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Italien wird von ausländischen Lebensmitteln schlechter Qualität überschwemmt, die als ‘Made in Italy’-Produkte verkauft werden, was den italienischen Konsumenten und Bauern große Schäden zufügt”, erklärte Coldiretti-Chef Sergio Marini.

“Mit unserer Demonstration am Brenner wollen wir die falschen italienischen Lebensmittel entlarven, die in unser Land importiert werden”, meinte Marini. Jedes Jahr werden 21,3 Mrd. Kilo Milch über den Brenner nach Italien gebracht, die Industrie verkaufe die Produkte dann als italienische, weshalb die Verbraucher die Herkunft nicht nachvollziehen können. Auf Plakaten forderten die Landwirte die Konsumenten auf: “Verlange die Herkunftsbezeichnung auf Etiketten, um dich vor den Banditen zu verteidigen, die auf Kosten deiner Gesundheit spekulieren”.

Ein großes blaues Zelt wurde auf dem Parkplatz an der Staatsgrenze aufgeschlagen, dort wird ein Mittagessen für die Demonstranten serviert. “Skandale wie jener des blauen Mozzarella dürfen nicht mehr vorkommen. Aus diesem Übel kann jedoch auch Positives entstehen. Wir müssen uns in Brüssel noch stärker einsetzen, damit mehr Transparenz über die Herkunft der Lebensmittel garantiert wird”, kommentierte der italienische Landwirtschaftsminister Galan. Italien verlange schon seit Jahren die Kennzeichnung von Rohstoffen, die für die Produktion von Lebensmitteln verwendet werden. Gegen die weitere Einfuhr von ausländischen Produkten habe man nichts, wenn sie genau deklariert wären.



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