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Team Stronach arbeitet an Profil, Name muss warten

Klubchef Lugar präsentierte die Pläne für die Zukunft Klubchef Lugar präsentierte die Pläne für die Zukunft - © APA
Das Team Stronach will sein Profil schärfen und hat bei seiner Klubklausur in Bad Schallerbach in OÖ Lebensmittelsicherheit zum zentralen Thema gemacht. Eine Entscheidung, unter welchem Namen man künftig weiterarbeiten will, steht hingegen noch aus. Man werde “zuerst ein Angebot legen” für die Wähler, “dann kommen die Strukturen”, so Klubchef Robert Lugar in einer Pressekonferenz am Freitag.

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Die Partei, die sich sonst eher der Steuersenkung verschrieben hat, will “mit Steuern steuern”. So wurde einmal mehr eine Abgabe auf Palmfett gefordert – nach dem Vorbild von Frankreich, wo derzeit 100 Euro je Tonne erhoben würden. Das Geld, das Steuern auf ungesunde Lebensmittelbestandteile einbringe, solle in die Förderung heimischer Produkte gesteckt werden, erklärte der oö. Abgeordnete Leo Steinbichler. Zudem wird die Einführung des Schulfachs Ernährung verlangt sowie ein Gütesiegel, das österreichische Qualität sichert und den bestehenden “Dschungel der 150 Gütesiegel” am besten gleich ablösen soll.

“Das Problem ist, dass wir die Grundsätze der industriellen Fertigung auch auf die Lebensmittel anwenden und dabei vergessen, dass am Ende der Konsument steht”, so Lugar. Die Politik habe kein Interesse, daran etwas zu ändern, u.a. wegen der Verquickung zwischen ÖVP und Raiffeisen, die “aufgebrochen werden muss”.

Wie das Team in Zukunft heißen oder wann die Umbenennung erfolgen wird, bleibt indes offen. Noch-Parteichef Frank Stronach hatte ja angekündigt, der Partei mit der nächsten Nationalratswahl seinen Namen zu entziehen. Es gebe “viele Überlegungen”, so Lugar vage, man werde auch neue Personen ins Team holen.

Für Steinbichler steht fest, dass es in Oberösterreich wieder einen Ableger geben soll: “Es war eine Fehlannahme zu glauben, man kann bundesweit Politik machen ohne Bezirks- und Landesgruppen”, sagte er. Man brauche die Strukturen vor Ort. Die oö. Landesgruppe hatte sich nach Unstimmigkeiten der Bundes-Parteispitze 2015 aufgelöst. Steinbichler versuchte daraufhin ohne die Unterstützung Frank Stronachs mit einer eigenen Liste bei der Landtagswahl in OÖ anzutreten, scheiterte aber.

(APA)



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