Akt.:

Team Stronach verliert Klubstatus – Mitarbeiter gekündigt, Lugar und Schenk gehen

Der Parlamentsklub Team Stronach steht vor der Auflösung. Der Parlamentsklub Team Stronach steht vor der Auflösung. - © APA
Klubobmann Robert Lugar und die Abgeordnete Martina Schenk haben das Team Stronach verlassen. Außerdem wurden 20 Klubmitarbeiter gekündigt. damit verliert das Team Stronach den Klubstatus.

Korrektur melden

Der Team Stronach Parlamentsklub gab am Mittwoch in einer Aussendung bekannt, dass der Klubobmann Robert Lugar und die Abgeordnete Martina Schenk den Klub verlassen haben. “Wir haben schon vor Wochen begonnen, den Parlamentsklub abzuwickeln, da sowohl von Seiten des Team Stronach als auch von Seiten des Team Stronach Parlamentsklub keine Kandidatur bei der Nationalratswahl angestrebt wurde”, so Lugar.

Um diesen Abwicklungsprozess nicht in die Länge zu ziehen, hätte Lugar sich dazu entschlossen, diesen Schritt zu setzen, und durch die vorzeitige Auflösung auch die Kosten für die Steuerzahler zu senken und eine gesetzmäßige Abwicklung zu ermöglichen. Mit der gesetzmäßigen und korrekten Abwicklung wurde ein externer Rechtsanwalt betraut.

“Ich habe diesen Schritt primär deshalb gesetzt, weil ich in der gestrigen Sitzung für meine Kandidatur bei der FLÖ Freie Liste Österreich & FPS Liste Dr. Karl Schnell massiv kritisiert wurde. Dies, obwohl es einen Beschluss gibt, wonach es wegen des Nichtantretens jedem Mandatar freisteht, für eine andere Gruppierung anzutreten”, fügt Schenk hinzu. Deshalb sei der Austritt aus dem Klub die logische und konsequente Entscheidung gewesen.

Team Stronach verliert Klubstatus im Parlament

Da die Klubstärke auf einer Mindestzahl von fünf Abgeordneten beruht, wird das Team Stronach damit nicht mehr die Anforderungen eines parlamentarischen Klubs erfüllen und verliert somit den Klubstatus. Damit gehen u.a. folgende Klubrechte für die Abgeordneten ohne Klubzugehörigkeit verloren: Vertretung in der Präsidialkonferenz, Ausschussmitgliedschaften, diverse Klubverlangen wie beispielsweise die Einberufung einer Sondersitzung oder das Klubverlangen auf Dringliche Anfragen, die Themengebung für eine Aktuelle Stunde und das Recht auf Teilnahme an Kurzdebatten, wie der Pressedienst der Parlamentdirektion in einer Aussendung bekannt gab.

Weiters hat die Klubauflösung die Konsequenz, dass die Zusammensetzung der Ausschüsse neu zu berechnen ist und die Ausschüsse neu gewählt werden müssen. Auch wird die Sitzordnung des Nationalrats neu zu gestalten sein. Finanziell bedeutet die Klubauflösung das Ende der Klubförderung.

Team Stronach kündigte 20 Klubmitarbeiter

Das Team Stronach, das bei der kommenden Nationalratswahl nicht mehr antritt, löst seinen Klub nach und nach auf. 20 Mitarbeiter wurden gekündigt, ihr letzter Arbeitstag ist der 31. Oktober, bestätigte man im Klub am Mittwoch gegenüber der APA einen Bericht der Tageszeitung “Österreich”. Die Team Stronach Akademie solle weiter bestehen, da noch finanzielle Ressourcen vorhanden seien.

(red)



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
“Krüppellied”-Tweet: Kritik rund um SPÖ-Mitarbeiter von ÖVP und FPÖ
Sowohl die Freiheitlichen als auch die ÖVP äußerten Kritik rund um einen SPÖ-Mitarbeiter Paul Pöchhacker, der [...] mehr »
Ex-Team-Stronach-Klubchef Lugar wirft SPÖ-“Spielchen” vor, um FPÖ zu schaden
Der ehemalige Team-Stronach-Klubobmann und jetzige FPÖ-Kandidat bei der Nationalratswahl 2017 Robert Lugar wirft der [...] mehr »
Kandidatenrekord bei der Nationalratswahl: 16 Parteien treten an
Bei der Nationalratswahl am 15. Oktober gibt es einen neuen Kandidatenrekord: 16 Parteien treten an - sechs davon [...] mehr »
Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Harald Mahrer auf keiner ÖVP-Liste
Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Harald Mahrer wird auf keiner ÖVP-Liste für die Nationalratswahl vertreten sein [...] mehr »
Nationalratswahl: Karl Mahrer wird Wiener ÖVP-Spitzenkandidat
Die Wiener ÖVP nominiert Landespolizei-Vizepräsident Karl Mahrer als Listenersten für die Nationalratswahl. mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Wer hat Lust auf ein Date mit Jennifer Lawrence?

Neymar holt sich MMA-Fighter als neuen Bodyguard

Taylor Swift spendete nach Sieg vor Gericht für guten Zweck

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung