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Testamentsfälschungen: Ermittlungen gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück

Testamentsfälschungen: Ermittlungen gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück
Bregenz - Die Testamentsfälschungsaffäre am Bezirksgericht Dornbirn nimmt immer größere Dimensionen an.

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In mehreren Fällen reichten die Ermittlungen bis ins 19. Jahrhundert zurück, erklärte Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch, am Mittwoch gegenüber der APA. Die Ermittler sehen sich einem riesigen Aktenberg gegenüber. Die Untersuchungen werden voraussichtlich bis mindestens Ende dieses Jahres dauern, so Rusch.

In einigen der über 20 Verdachtsfälle müssten die Verwandtschaftsverhältnisse von Verstorbenen bis ins 19. Jahrhundert zurück geprüft werden, um so die Geschädigten feststellen zu können. Man habe im Zuge der Erhebungen außerdem alle relevanten Registerbücher der vergangenen 40 Jahre unter die Lupe genommen, so Rusch. Bisher unternahmen die Ermittler 15 Hausdurchsuchungen und befragten 150 Verdächtige und Zeugen. Dazu kamen zahlreiche Bankerhebungen. Insgesamt wurden rund 1,8 Mio. Euro an Bankguthaben sichergestellt, zudem Versicherungsguthaben und Liegenschaften bzw. -anteile. Zu ihrem Wert wollte sich Rusch vorerst nicht äußern.

Durch die 243 Akten, die eine Sonderrevision des Oberlandesgerichts Innsbruck der Staatsanwaltschaft Feldkirch zur Prüfung übergab, habe man sich inzwischen vollständig durchgearbeitet. Die Durchforstung habe, wie bereits bekanntgegeben, einen neuen Verdachtsfall zutage gefördert, so Rusch. Insgesamt umfasse die Affäre rund 1.000 Akte. Ein Ende der umfangreichen Erhebungen sei derzeit nicht in Sicht, die Untersuchungen werden mindestens bis Ende des Jahres dauern.

Insgesamt laufen in der Affäre gegen 13 Personen Erhebungen. Bei fünf der Beschuldigten handelt es sich um Justizangehörige, darunter ist auch eine seit Ende Februar vom Dienst suspendierte Richterin. Ob es eine Anklage gegen die Frau geben wird, entscheidet sich laut Angaben der Staatsanwaltschaft Steyr Mitte August.



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