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Testamentsfälschungen: Erste Prozesse könnten im Herbst stattfinden

Testamentsfälschungen: Erste Prozesse könnten im Herbst stattfinden
Feldkirch - In der Testamentsfälschungsaffäre am Bezirksgericht Dornbirn könnten im Herbst die ersten Prozesse stattfinden. Dies sei seine optimistische Einschätzung, erklärte am Mittwochnachmittag Kurt Spitzer, Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck, bei einem Besuch in Vorarlberg.

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Man versuche, die Ermittlungsarbeit so schnell wie möglich abzuschließen. Dabei sei es aber auch ein Anliegen, dass die Geschädigten von der Erhebungsarbeit der Behörde profitieren. “Wir haben 1,8 Mio. Euro an Barvermögen und 13 Liegenschaften gesichert”, verwies Spitzer auf “viele Sicherstellungen”.

Die beiden jüngst publik gewordenen Fälle in Feldkirch und Bregenz hätten absolut nichts mit der Testamentsfälschungsaffäre zu tun. “Das Muster der Tatbegehung ist ein völlig anderes”, so der Leiter der Oberstaatsanwaltschaft. Im Zuge der Medienberichterstattung gebe es viele Personen, die sich bei einer Erbschaft übergangen fühlten und in der Hoffnung, doch noch etwas zu bekommen, Anzeige erstatten. “Das blockiert uns nicht unwesentlich”, stellte dazu Spitzer fest. Man sehe sich zu prüfen veranlasst, auch wenn kein Anfangsverdacht ersichtlich sei.

Hinsichtlich der Ermittlungsarbeit in der Affäre selbst erklärte Spitzer, dass zwei der zwölf Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft Feldkirch ausschließlich mit der Causa befasst seien. “Wir unternehmen organisatorisch alles, die Leute arbeiten bis in die Nacht und verzichten auf Urlaub”, so Spitzer. Wenn es Kritik aus der Öffentlichkeit bezüglich der Dauer der Ermittlungen gebe, so dürfe man die Dimension des Falls nicht aus den Augen verlieren. Man habe es mittlerweile mit über 1.000 Akten zu tun, 150 Beschuldigen- und Zeugeneinvernahmen seien durchgeführt worden.

In der Testamentsfälschungsaffäre wird in Feldkirch hinsichtlich 15 Verlassenschaftsverfahren ermittelt, in zwei Fällen – die wegen Befangenheit abgegeben wurden – in Steyr. Insgesamt laufen gegen 13 Personen Erhebungen. Bei fünf der Beschuldigten handelt es sich um Justizangehörige, darunter ist auch eine seit Ende Februar vom Dienst suspendierte Richterin. Ob es eine Anklage geben wird, entscheidet sich laut Angaben der Staatsanwaltschaft Steyr Mitte August.



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