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Teuerung lag im Februar bei 2,2 Prozent

Hauptpreistreiber war Benzin Hauptpreistreiber war Benzin - © APA (Archiv/dpa)
Das Leben in Österreich ist im Februar wieder teurer geworden. Die Verbraucherpreise zogen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent an – der höchste Wert seit Juni 2013.

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Im Jänner hatte die Jahresveränderungsrate 2,0 Prozent betragen. Hauptpreistreiber waren Benzin/Diesel und Wohnen. Besonders stark verteuert – um mehr als ein Drittel – hat sich Heizöl. Der tägliche Einkauf kostete 3,2 Prozent mehr.

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Somit erhöhte sich das Preisniveau des sogenannten Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen und den Kaffee im Kaffeehaus enthält, deutlich stärker als der allgemeine Verbraucherpreisindex (VPI), teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Im Jänner war der tägliche Einkauf noch um 2,3 Prozent teurer geworden. Der wöchentliche Einkauf, der zusätzlich Treibstoffe enthält, wurde um ganze 4,4 Prozent teurer. Im Jänner hatte die Inflation für diesen Mikrowarenkorb 3,8 Prozent betragen.

Die allgemeine Teuerung wäre im Februar ohne die stark gestiegenen Ausgaben für Wohnen und Verkehr nur halb so hoch gewesen. Stärkster Preistreiber waren erneut Treibstoffe, die um 17,2 Prozent mehr kosteten (Jänner: +14,3 Prozent). Für Flugtickets ins Ausland waren 16,2 Prozent mehr zu berappen, im Jänner waren sie noch etwas billiger geworden. Insgesamt legten die Ausgaben für den Posten Verkehr um 5,4 Prozent zu, sie beeinflussten die Inflation zu einem Drittel.

Mietpreise zogen deutlich an

Die zweitstärkste Preisdynamik gab es bei Wasser, Wohnen und Energie (+1,9 Prozent). Wohnungsmieten legten um 4,1 Prozent zu, die Instandhaltung von Wohnungen um 1,9 Prozent. Besonders stark, um 34,4 Prozent, zogen die Heizölpreise an. Umgekehrt wurden Strom (-5,6 Prozent) und Gas (-3,6 Prozent) sowie feste Brennstoffe (-0,9 Prozent) billiger. Die gesamte Haushaltsenergie kostete um 0,8 Prozent mehr.

Ins Wirtshaus zu gehen wurde im Februar ebenfalls teurer, so zogen die Preise für Bewirtungsdienstleistungen um 3 Prozent an. Der ganze Posten Restaurants und Hotels verteuerte sich um 2,7 Prozent.

Gemüsepreise deutlich gestiegen

Leicht über der Inflationsrate stiegen auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, nämlich um 2,3 Prozent. Nahrungsmittel allein verteuerten sich um 2,4 Prozent. Dazu trugen laut Statistik besonders die gestiegenen Gemüsepreise (+8,3 Prozent) bei. Fisch kostete überhaupt um 11,2 Prozent mehr, Brot um 1,9 Prozent mehr, Öle und Fette um 5,8 Prozent mehr, Milch, Käse und Eier um 1,2 Prozent mehr.

Pauschalreisen verteuerten sich um 4,1 Prozent, Telefonieren verbilligte sich dafür um 1,9 Prozent.

Das Preisniveau von Jänner auf Februar 2017 stieg um durchschnittlich 0,3 Prozent. Hauptpreistreiber im Monatsabstand waren die Ausgaben für Freizeit und Kultur (+1,4 Prozent). Grund dafür waren wiederum die saisonbedingten Verteuerungen bei Pauschalreisen (+6,2 Prozent). Bekleidung und Schuhe sind hingegen dank Winterschlussverkaufs im Monatsabstand um 2,6 Prozent billiger geworden.

Die nach EU-Maßstäben harmonierte Inflationsrate (HVPI) betrug im Februar 2,4 Prozent – nach 2,1 Prozent im Jänner.

(APA)



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