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Tourengeher in Oberösterreich nach Sturz gestorben

Für den Mann kam jede Hilfe zu spät Für den Mann kam jede Hilfe zu spät - © APA (Archiv/Pfarrhofer)
Bei Bad Ischl ist am Samstagnachmittag ein 65-jähriger Tourengeher tödlich verunglückt. Der Einheimische war im freien Skigelände von der Hoisenradalm alleine im freien Skigelände abgefahren. Dabei dürfte der Mann laut Polizei mit dem Kopf gegen einen schneebedeckten Fels gestürzt sein.

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Da er nach Einbruch der Dunkelheit noch nicht zu Hause war, machte sich seine Frau Sorgen. Sie verständigte den Hüttenwirt der Hoisenradalm und einen Bekannten. Beide machten sich auf die Suche nach dem Abgängigen und fanden ihn fast zeitgleich im Schnee liegend auf. Für den 65-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät. Er hatte sich beim Sturz tödliche Verletzungen zugezogen. Der Mann trug keinen Helm. Die Bergrettung barg den Verunglückten und brachte ihn ins Tal.

Im dichten Schneetreiben und bei Sturmböen von bis zu 100 km/h haben sich unterdessen am späten Samstagnachmittag im Dachsteingebiet sechs Tourengeher und vier Schneeschuhwanderer verirrt. Die beiden Gruppen aus Oberösterreich und Deutschland waren in den Mittagstunden unabhängig voneinander vom Krippenstein Richtung Simonyhütte aufgebrochen, um dort Silvester zu feiern.

Die Tourengruppe unter der Führung einer 26-Jährigen Frau aus Oftering (Bezirk Linz-Land) nutzte zunächst die bereits fast fertige Radrak-Spur in Richtung Simonyhütte. Im Bereich der sogenannten Speikleitn verließ die Gruppe gegen 15.30 Uhr die präparierte Spur, um das letzte Stück zum Ziel über den Sommerweg aufsteigen. Der mittlerweile stark zugenommene Wind erschwerte das Unterfangen aber, zugleich lagen die Seilsicherungen bereits unter dem Schnee. Obwohl sie schon relativ weit nach oben gekommen waren, entschlossen sich die Tourengeher schließlich zur Umkehr Richtung Radrak-Spur.

Im Abstieg trafen sie auf die deutschen Schneeschuhwanderer. Die beiden Gruppen schlossen sich zusammen. Da es inzwischen dunkel wurde, der Wind immer mehr an Stärke zulegte, einige Teilnehmer Probleme mit ihrem Material bekamen und die Gruppe wegen der widrigen Verhältnisse die Orientierung verlor, alarmierte ein Mitglied mit dem Handy den Hüttenwirt. Dieser stieg gemeinsam mit einem Mitarbeiter in der Dunkelheit zu den verirrten Gästen ab, konnte sie im Sturm finden und gegen 19.00 Uhr leicht unterkühlt und leicht geschockt zur Simonyhütte bringen.

Alle zehn Beteiligten waren gut ausgerüstet. Sie beteuerten laut Polizei, durch mehrere unglückliche Umstände in die missliche Lage gekommen zu sein. Der Hüttenwirt verwies allerdings darauf, dass der prognostizierte Schlechtwettereinbruch pünktlich gekommen sei.

(APA)



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