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Trenkwalder rechnet Skilehrer via Liechtenstein ab

Die in der Amazon-Affäre heftig kritisierte österreichische Leiharbeitsfirma Trenkwalder ist in Tirol nun in einer anderen Sache ins Gespräch geraten. Einem Bericht von “ORF Radio Tirol” von Freitag zufolge sollen hunderte Tiroler Skilehrer über die Liechtensteiner Filiale der Personalvermittlerfirma für heimische Skischulen arbeiten. So werden Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gespart.

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An die 30 Skischulen sollen von einem gesetzlichen Schlupfloch profitieren, weil Aufwandsentschädigungen wie beispielsweise Fahrtkosten im Fürstentum steuer- und sozialversicherungsfrei seien. Dadurch sei der Nettolohn oftmals höher als der Bruttolohn, hieß es. Durch dieses Modell würden sich die Skischulen zudem die teure Lohnverrechnung ersparen.

Gegenüber dem ORF versicherte der Präsident des Tiroler Skilehrerverbands, Richard Walter, dass dieses Modell geprüft und für legal befunden worden sei. Auf die Arbeitsbedingungen der Skilehrer hätte das Leiharbeitersystem von Trenkwalder keine Auswirkungen, ein Vergleich mit Amazon-Bedingungen sei nicht zulässig, erklärte Walter.

Eine ehemalige Leiharbeiterin von Amazon Deutschland relativiere unterdessen den Fernsehbericht über die angeblich schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen der ausländischen Zeitarbeiter, der seit Tagen für heftige Diskussionen sorgt. “Vieles ist zwar wahr, aber vieles ist auch sehr verdreht dargestellt”, sagte die spanische Kunstlehrerin, die in der Doku mehrfach zu Wort kam, dem “Kreisanzeiger”.

Es sei richtig, dass es über die Einschaltung der Zeitarbeitsfirma und die Arbeitsverträge mit geänderten Lohnzahlungen Irritationen gegeben habe. Dass aber die Unterbringung im Hotel Seepark Kirchheim so schlecht gemacht worden sei, sei ihr sehr unangenehm. Die Spanierin arbeitet seit November im Seepark-Hotel.

Die deutschen Amazon-Leiharbeiter wurden vom österreichischen Personaldienstleistungskonzern Trenkwalder rekrutiert. Die deutsche Bundesagentur für Arbeit (BA) hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine Sonderprüfung eingeleitet und festgestellt, dass Trenkwalder gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verstoßen hat.



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