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Türkei-Referendum: Alle Neuigkeiten im Liveticker

Erdogan-Anhänger feiern seinen Sieg in der Türkei Erdogan-Anhänger feiern seinen Sieg in der Türkei - © AFP
In einem historischen Referendum entscheiden die Türken am Sonntag über die Einführung des von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebten Präsidialsystems. 55,3 Millionen Wahlberechtigte sind in der Türkei zur Teilnahme an der Volksabstimmung aufgerufen.

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51,3 Prozent der Stimmen soll Erdogan lautder staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu erhalten haben. Er wurde von Ministerpräsident Binali Yildirim am Sonntagabend zum Sieger erklärt. Die Opposition will die Abstimmung anfechten.

Lesen Sie im Liveticker alles zum Referendum der Türkei am Sonntag

Liveticker: Türkei-Referendum
22:55 | eschneider

Opposition will Sieg nicht akzeptieren

Der türkische Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu will einen Sieg des "Ja"-Lagers beim Referendum zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei nicht hinnehmen. "Dieses Referendum hat eine Wahrheit ans Licht gebracht: Mindestens 50 Prozent dieses Volkes hat dazu 'Nein' gesagt", sagte der Chef der kemalistischen CHP am Sonntagabend vor Journalisten in Ankara.
22:54 | eschneider

Wahlkommission erklärt Erdogan zum Sieger

Die türkische Wahlkommission hat das "Ja"-Lager nach dem vorläufigen Abstimmungsergebnis zum Sieger des Referendums über die Einführung eines Präsidialsystems erklärt. Nach dem vorläufigen Resultat habe das "Ja"-Lager gewonnen, sagte Kommissionschef Sadi Güven am Sonntagabend in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung.

Endgültige Zahlen könnten nach Angaben der Wahlbehörde aber erst in elf bis zwölf Tagen bekanntgegeben werden.

21:23 | eschneider

Das war es vorerst mit unserer Berichterstattung zum Türkei-Referendum. Bei wichtigen Neuigkeiten halten wir Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden.
21:18 | eschneider


Erdogan tritt vors Publikum
20:56 | eschneider

Türkischer Regierungschef hat Erdogan zum Sieger erklärt!

Trotz des umstrittenen vorläufigen Ergebnisses beim Referendum über ein Präsidialsystem in der Türkei hat Ministerpräsident Binali Yildirim das "Ja"-Lager zum Sieger erklärt. "Das letzte Wort hat das Volk gesprochen. Es hat "Ja" gesagt und einen Punkt gesetzt", sagte Yildirim am Sonntagabend in Ankara.
20:31 | eschneider

Manipulation: Pro-kurdische HDP will Wahlergebnis anfechten

Nach Protesten der größten türkischen Oppositionspartei CHP hat auch die oppositionelle pro-kurdische HDP eine Anfechtung des Wahlergebnisses in der Türkei angekündigt. "Egal ob das Ergebnis "Ja" oder "Nein" sein wird, wir werden das Ergebnis von zwei Dritteln der Wahlurnen anfechten", teilte die HDP am Sonntag per Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Unsere Informationen weisen auf Manipulation in der Größenordnung von 3 bis 4 Prozentpunkten hin."
20:22 | eschneider


So haben Auslandstürken in verschiedenen Ländern abgestimmt
20:14 | eschneider

Angaben der türkischen Agentur Anadolu waren wohl falsch - doch erst 78 Prozent ausgezählt

Nach aktuellen Angaben aus der Wahlkommission stimmten 52,74 Prozent mit Ja zu einem Präsidialsystem. Nach der Auszählung von 78,59 Prozent der Stimmen hätten bislang 47,26 Prozent gegen die Einführung gestimmt.
20:11 | eschneider

MHP-Chef: "Alle sollten Referendum respektieren"

Auch der Vorsitzende der ultranationalistischen MHP und Verbündete von Staatschef Recep Tayyip Erdogan, Devlet Bahceli, hat sein Lager zum Sieger des Referendums in der Türkei erklärt. "Unser edles Volk ist mit einer großen Reife an die Urnen gegangen und hat mit seinem freien Willen dem Übergang in ein Präsidialsystem zugestimmt", sagte Bahceli am Sonntagabend nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in Ankara. "Das ist ein sehr wichtiger Erfolg."
20:00 | eschneider

"Dunkle Stunden für alle Demokraten"

Der ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament, Othmar Karas, hat den Ausgang des türkischen Verfassungsreferendums als "dunkle Stunde für alle Demokraten" bezeichnet. Hier werde Demokratie zur Einschränkung der Demokratie missbraucht. "Die Türkei ist gespalten", meinte Karas in einer Aussendung Sonntagabend.
19:56 | eschneider

Neuauszählung gefordert

Die größte Oppositionspartei CHP will mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmzettel erneut auszählen lassen. Man werde eine Neuauszählung von bis zu 60 Prozent der Stimmzettel verlangen, erklärte die Spitze der kemalistischen Partei.
19:45 | eschneider

Was für ein Wahlausgang! Erdogan lässt sich feiern - die Gegner wollen die Wahl anfechten - Endergebnis steht noch nicht fest

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Sonntag nach Informationen aus dem Präsidialamt zum Ausgang des Referendums gratuliert. Er sprach bereits von einem "Sieg". Das Ergebnis sei für Erdogan klar. In einem Telefonat mit Ministerpräsident Binali Yildirm habe er gesagt, er sei der türkischen Nation dankbar, dass sie an den Wahlurnen ihren Willen erklärt habe.


19:42 | eschneider

Offenbar hohe Zustimmung zu Erdogan in Österreich!

Wie die APA berichtet, zeichnet sich bei den österreichischen Auslandstürken eine hohe Zustimmung zu den von Präsident Recep Tayyip Erdogan angestrebten Verfassungsänderungen ab. Zwar wurden erst zwischen 18 und 29 Prozent der Stimmen ausgezählt, allerdings lagen die Zahlen nach den vorliegenden Ergebnissen in Wien und Salzburg bei etwas mehr als 71 Prozent.

In Bregenz sollen 65 Prozent mit Ja gestimmt haben.
19:30 | eschneider

Die Opposition beschuldigt die Regierung nun offen der Manipulation. Medien berichten, dass die Gegner planen, die Abstimmung anzufechten.

Über einer Million ungültige Stimmen seien laut CPH gezählt worden.

19:26 | eschneider

Das Ergebnis steht noch nicht endgültig fest: Das "Ja"-Lager feiert trotzdem schon in Istanbul



19:18 | eschneider

Regierung hätte größere Zustimmung erwartet

"Wir sehen, dass wir in manchen Provinzen nicht die erwartete Anzahl an "Ja"-Stimmen bekommen haben", sagte Vize-Ministerpräsident Veysi Kaynak am Sonntagabend vor Journalisten in Ankara. "Daran werden wir arbeiten." Er fügte hinzu: "Der Anteil der "Nein"-Stimmen hat Bedeutung für uns." Kaynak betonte aber, eine Mehrheit der Stimmen reiche für die Einführung des Präsidialsystems. "In allen Demokratien ist der ausreichende Anteil 50,1 Prozent."
19:13 | eschneider

Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim wird um 20.00 Uhr MESZ eine Erklärung zum Verfassungsreferendum abgeben. Das kündigt sein Büro am Sonntag an.
19:09 | eschneider

Sind die Auslandstürken das Zünglein an der Waage?

Glaubt man der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu stimmten bei einer Auszählung von nicht ganz 97 Prozent um die 24,3 Millionen Menschen für das "Ja" beim Referendum. Nur 1,3 Millionen Türken weniger kreuzten das "Nein" an.

Demnach könnten die 2,8 stimmberechtigten Auslandstürken das Ergebnis noch beeinflussen und sogar drehen.

18:54 | eschneider

Manipuliert die türkische Agentur Anadolu?

Schwere Vorwürfe gegen die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Diese meldete, bei einer Auszählung von mehr als 95 Prozent der Stimmen liege die Zustimmung zu Erdogans Präsidialsystem bei 51,6 Prozent. Gegen das Präsidialsystem hätten bislang 48,4 Prozent gestimmt. Mit der fortschreitenden Auszählung nahm der Anteil der "Ja"-Stimmen am Sonntagabend ab.

Oppositionsvertreter in der Wahlkommission bestätigten diese Zahlen allerdings zunächst nicht. Der CHP-Vertreter in der Kommission, Mehmet Hadimi Yakupoglu, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es seien bislang deutlich weniger Stimmen ausgezählt als von Anadolu vermeldet. Er sprach von "Manipulation". Der Vertreter der pro-kurdischen HDP in der Kommission, Attila Firat, sagte, die Wahlkommission habe noch nicht annähernd so viele Stimmen ausgezählt. Das "Nein"-Lager könne noch gewinnen.

Die Urnenaufpasser werden dazu aufgerufen, sich nicht geschlagen zu geben und sich nicht von den Urnen zu entfernen. Durch die verursachte Unachtsamkeit könne das "Ja"-Lager beliebig an den Zahlen schrauben.


Entgegen dem landesweiten Trend hat auch in der türkischen Hauptstadt Ankara das Nein-Lager mit 50,3 Prozent knapp die Nase vorne. Das meldete der Sender CNN Türk nach Auszählung von 94,5 Prozent der Stimmen.

Endspurt bei der Auszählung:
51,7 Prozent stimmten mit "Ja"
48,3 Prozent stimmten mit "Nein"

Es sind 95 Prozent der Stimmen ausgezählt.

Über 90 Prozent ausgezählt, 52,1 Prozent "Ja"

Beim Verfassungsreferendum in der Türkei hat offenbar das Ja-Lager gesiegt. Wie der Center CNN Türk am Sonntag nach Auszählung von 92,3 Prozent der Stimmen meldete, stimmten 52,1 Prozent der Wahlberechtigten mit Ja, das Nein-Lager kam auf 47,9 Prozent.



Aktuelle Zahlen:
52,4 Prozent stimmten für "Ja"
47,6 Prozent stimmten für "Nein"

90,7 Prozent der Stimmen wurden bisher ausgezählt.

Laut Anadolu stimmten in Deutschland 63,6 Prozent der türkischen Wähler mit "Ja".

In der Bosporus-Metropole Istanbul hat sich das Verhältnis zwischen dem Ja- und Nein-Lager zugunsten der Gegner der von Präsident Recep Tayyip Erdogan angestrebten Verfassungsreform umgedreht. War bei einem geringeren Auszählungsstand das Ja-Lager weit im Vorteil, so führten nach Auszählung von 88,7 Prozent die Nein-Wähler mit 50,5 Prozent gegenüber 49,5 Prozent Ja-Stimmen, meldete der Sender CNN Turk.

Anadolu vermeldet einen neuen Zwischenstand!



80,9 Prozent der Stimmen ausgezählt!

53,6 Prozent stimmten für "Ja"
46,4 Prozent stimmten für "Nein"

Am Verfassungsreferendum haben am Sonntag in Türkei rund 86 Prozent der Stimmberechtigten teilgenommen.
Die höchste Zustimmung für Erdogan wurde in Zentralanatolien verzeichnet, das "Nein" dominierte in den westlichen und südwestlichen Küstengebieten sowie den südöstlichen Kurdenregionen.



Neuer Zwischenstand:
Laut der türkischen Zeitung Hürriyet wurden bisher 70,9 Prozent ausgezählt.

54,8 Prozent stimmten für "Ja"
45,2 Prozent stimmten für "Nein"

Die größte Oppositionspartei, die kemalistische CHP, stellte am Sonntag die Legitimität des Verfassungsreferendums in der Türkei infrage. Die in letzter Minute getroffene Entscheidung der Wahlbehörde YSK, von ihr nicht abgestempelte Stimmzettel als gültig zu akzeptieren, werde ein "schweres Legitimitätsproblem" zur Folge haben, sagt CHP-Vize Bülent Tezcan.

Aktueller Stand:
57,5 Prozent stimmten mit "Ja"
42,5 Prozent stimmten mit "Nein"

Es wurden 51,1 Prozent der Stimmen ausgezählt.
17:14 | eschneider

Vorsprung kleiner aber da! Nach über 40 Prozent Auszählung steht "Evet"-Erdogan nur noch bei 59,4 Prozent der Stimmen
17:08 | eschneider

"Ja" führt in großen Städten

Nach Angaben von CNN Türk erzielte bei einem Auszählungsstand von rund 30 Prozent das Ja-Lager in Istanbul 54 Prozent, in Ankara 61 Prozent. In der gesamten Türkei war das Verhältnis 61,3 Prozent zu 38,7.
17:04 | eschneider

32 Prozent der Stimmen sind ausgezählt:

61,3 Prozent stimmten mit "Ja"
38,7 Prozent mit "Nein"

Quelle: Hürriyet
16:54 | eschneider

Das türkische Portal "Yeni Safak" hat erste Auszählungsergebnisse veröffentlicht. Das "Ja"-Lager liegt nach 25 Prozent der Auszählung demnach deutlich vorn - 63,2 Prozent der Türken sagten "Evet"
16:40 | eschneider

Der türkische Zoll- und Handelsminister Bülent Tüfekci wartet gespannt auf erste Ergebnisse


16:31 | eschneider

Menschenrechtler beklagen Unregelmäßigkeiten bei Türkei-Wahl

In einem Zwischenbericht des türkischen Menschenrechtsvereins IHD hieß es am Sonntag, in fünf Provinzen sei den Wahlbeobachtern des Vereins der Zutritt zu Wahllokalen verweigert worden.

Zudem seien in den ost- und südosttürkischen Provinzen Agri, Erzurum und Adiyaman Wähler dazu gezwungen worden, offen abzustimmen.

In Erzurum und dem osttürkischen Van hätten Soldaten und bewaffnete Dorfschützer Beobachter der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP bedroht und von ihrer Aufgabe abgehalten. In der Hauptstadt Ankara sei ein offizieller Beobachter aus dem Wahllokal gezerrt worden.

16:01 | eschneider

Die Wahllokale haben nun im ganzen Land geschlossen!

Ab jetzt beginnt die Auszählung.
15:56 | eschneider

Um welche Uhrzeit gibt es die Auszählungsergebnisse?

Wann feststeht, welches Lager eine Mehrheit der Stimmen erzielt hat, hängt davon ab, wie knapp das Ergebnis ausfällt. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Erste Ergebnisse soll es aber noch am Sonntagabend geben - eine genaue Uhrzeit kann nicht bestimmt werden.
15:43 | eschneider

Viele Wahllokale bereits geschlossen: In 32 Provinzen im Osten der Türkei haben die Wahllokale bereits seit 15:00 mitteleuropäischer Zeit geschlossen. Im Westen haben die Türken noch bis 16:00 (MESZ) Uhr Zeit, ihre Stimmen abzugeben.
15:34 | eschneider

Wie läuft die Auszählung ab?

Für das Referendum in der Türkei gibt es landesweit gut 167 000 Wahlurnen - in der Regel mehrere pro Wahllokal. Vertreter von Regierungs- und Oppositionsparteien dürfen Beobachter an die Urnen entsenden, um die Abstimmung und die Auszählung zu beobachten.

Die Beobachter müssen das Ergebnis aus der jeweiligen Urne unterzeichnen, bevor die Stimmzettel und das Wahlergebnis zur Wahlkommission des Bezirks gebracht werden. Dort werden die Ergebnisse - wieder unter Beobachtung von Vertretern sowohl der Regierungspartei AKP als auch von Oppositionsparteien - in ein Computersystem eingegeben und zur Wahlkommission nach Ankara übermittelt.

Die versiegelten Wahlurnen mit dem Stimmen aus dem Ausland wurden mit einem eigenen Flugzeug unter Aufsicht nach Ankara gebracht und dort der Wahlkommission übergeben. Am Wahltag werden die Stimmen nach Schließung der Wahllokale ebenfalls unter Beobachtung von Regierungs- und Oppositionsparteien ausgezählt.
14:36 | eschneider

Update: Auch der dritte Verletzte der Schießerei im Wahllokal in der Provinz Diyarbakir ist seinen schweren Verletzungen erlegen. Das berichtet die türkische Zeitung "Hürriyet" auf Twitter. Er soll noch während der Operation im Krankenhaus verstorben sein.


14:30 | eschneider

Läuft hier alles mit rechten Dingen ab? Eine versteckte Aufnahme soll zeigen, wie ein AKP-Wahlbeisitzer in die Wahlkabine geht und "kontrolliert", ob alles ordnungsgemäß abgeht.
14:23 | eschneider

Wählen wie ein Instagram Star: Nusret Gökce oder "Salt Bae", der dafür bekannt wurde, wie er in stilsicherer Pose Fleisch salzte, wirft mit seiner berühmten Bewegung den Umschlag in die Urne. Und teilt diesen Moment mit seinen Instagram-Fans.

14:11 | eschneider

Auf Twitter häufen sich Beiträge von Usern, die Wahlbetrug in der Türkei vermuten.


14:06 | eschneider

Der türkische Popstar Tarkan ging auch zur Wahlurne - und stimmte mit "Nein"


14:04 | eschneider

Der Europarats-Wahlbeobachter und Linken-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko hat Behinderungen durch die Polizei beim Referendum im Südosten der Türkei beklagt. In der Kurdenmetropole Diyarbakir seien ihm und seinem Teamkollegen am Sonntag zwei Stunden lang der Zutritt zu Wahllokalen verwehrt worden, sagte Hunko der Deutschen Presse-Agentur per Telefon. Erst nach einer Intervention des Europarates hätten die Beobachter Zutritt bekommen.
13:39 | eschneider

Stimmen aus der Türkei:

Ministerpräsident Binali Yildirim
sagte in der westtürkischen Küstenmetropole Izmir: "Egal, wie das Ergebnis ausgeht, wir respektieren es. Die Entscheidung, die unser Volk trifft, ist die schönste Entscheidung."

Oppositionsführer und CHP-Chef Kemal Kilicdaroglu sagte in Ankara: "Wir stimmen heute über das Schicksal der Türkei ab."
13:23 | eschneider

Twitter-User analysieren Erdogans Wahl-Outfit: Blau und kariert steht beim türkischen Präsidenten hoch im Trend


12:59 | eschneider

Deutscher Bundestagsabgeordnete Mutlu hofft auf ein "Nein"

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu hat vor einer Zustimmung zu dem angestrebten Präsidialsystem beim Referendum gewarnt. Mutlu - der sich während der Volksabstimmung in Istanbul aufhält - sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag: "Ein "Ja" zum Verfassungsreferendum kommt einer Abschaffung der parlamentarischen Demokratie sowie der Gewaltenteilung gleich. Eine solche Türkei würde kaum Platz in der Europäischen Union finden."

"Deshalb hoffe ich, dass Bürgerinnen und Bürger der Türkei heute mit "Nein" stimmen und die Demokratie in ihrem Land stärken."
12:15 | eschneider

Zwei Tote und ein Verletzter bei Schießerei in Wahllokal

Wie die türkische Zeitung "Hürriyet" berichtet, hat es im Zuge der Abstimmung in der Türkei erste Zwischenfälle gegeben.

In der südöstlichen Provinz Diyarbakir sollen bei einer Schießerei in einem Wahllokal zwei Menschen getötet und eine Person verletzt worden sein.

Der Sohn des Bürgermeisters des Dorfes Yabanardi, Mehmet Yildiz, habe nach einer hitzigen Diskussion das Feuer auf seine Opponenten eröffnet. Drei Personen wurden getroffen, zwei davon erlagen ihren Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus.

In Folge wurden die Bürgermeistersöhne Mehmet und Tahir Yildiz festgenommen. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf.


12:03 | eschneider

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan geht bei der historischen Volksabstimmung zur Einführung eines Präsidialsystems von dem "erwarteten" Ergebnis - einer Zustimmung - aus. "Ich glaube an den demokratischen Menschenverstand meiner Nation", sagte er nach seiner Stimmabgabe in Istanbul.


11:45 | eschneider

Polizei geht gegen Wahlbeobachter vor

Wahlbeobachter der Opposition werden nach Darstellung der pro-kurdischen HDP durch die Polizei in ihrer Arbeit behindert. Der HDP-Abgeordnete Ziya Pir sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag per Telefon aus einem Wahllokal in der Kurdenmetropole Diyarbakir, Polizisten führten Wahlbeobachter seiner Partei und der größten Oppositionspartei CHP ab.

Hintergrund sei, dass auf Wahlbeobachter-Karten der Betroffenen der Name beziehungsweise das Symbol ihrer jeweiligen Partei abgebildet sei. Die Polizisten argumentierten, dass die Verwendung von Parteisymbolen in Wahllokalen am Wahltag nicht gestattet sei.

11:36 | eschneider

Auch Präsident Erdogan hat in seiner Heimatstadt Istanbul abgestimmt:



Erdogan sagte anschließend, es handle sich nicht um ein gewöhnliches Referendum, sondern um eine Abstimmung über ein neues Regierungssystem.
10:25 | eschneider

Ein Blick auf die Stimmzettel:
"Evet" - Ja
"Hayir" - Nein

(Fotos: AFP)



10:14 | eschneider

Ergebnis laut Umfragen knapp - Es wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet. Im Durchschnitt von acht Umfragen zeichneten sich 50,8 Prozent für ein "Ja" ab, wie eine Zusammenstellung der Nachrichtenagentur Reuters ergab.
10:12 | eschneider

Das offizielle Endergebnis will die Wahlbehörde allerdings erst in einigen Tagen veröffentlichen.
10:11 | eschneider

Die Wahllokale schließen im Osten um 16.00 Uhr (15.00 MESZ), im Westen eine Stunde später. Unmittelbar danach beginnt die Auszählung. Erste Ergebnisse werden schon am Sonntagabend erwartet.
10:08 | eschneider

Jetzt wird abgestimmt! Die Wahllokale in der Türkei haben bereits alle geöffnet. In 33 östlichen Provinzen öffneten die Wahllokale schon um 07.00 Uhr Ortszeit. In den restlichen 48 Provinzen begann die Abstimmung eine Stunde später.
10:04 | eschneider

Willkommen beim VOL.AT Liveticker zum Referendum in der Türkei - hier erfahren Sie den ganzen Tag die neuesten Details der Abstimmung über Erdogans Verfassungsreform.



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