Akt.:

Tunesiens Regierungschef sieht Situation “unter Kontrolle”

Schwere soziale Unruhen erschüttern Tunesien Schwere soziale Unruhen erschüttern Tunesien
Der tunesische Regierungschef Habib Essid hat die Situation im Land nach tagelangen Unruhen für wieder “unter Kontrolle” erklärt. “Die Situation beruhigt sich” und sei “inzwischen unter Kontrolle”, sagte Essid am Freitag nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Hollande in Paris. Hollande sagte Tunesien zu, die wirtschaftliche Entwicklung mit einer Milliarde Euro zu unterstützen.

Korrektur melden


Bei den Unruhen in Kasserine und anderen Städten handle es sich um ein “wirtschaftliches Problem, um die Forderung nach Jobs”, sagte Essid. Er versprach, neue Maßnahmen “im Rahmen eines Entwicklungsprogramms” zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu ergreifen. Die Regierung habe jedoch “keinen Zauberstab”, um das Problem der Arbeitslosigkeit mit einem Mal zu lösen, sagte der Ministerpräsident.

Der französische Staatschef sagte Tunesien eine Milliarde Euro über fünf Jahre zu. Laut einer Erklärung der Präsidentschaft sollen besonders Arbeitsplätze für die Jugend und in benachteiligten Regionen geschaffen werden. Essid sagte, er habe mit Hollande und Frankreichs Premierminister Manuel Valls eine verstärkte Kooperation im Automobilsektor sowie im Bereich der grünen Technologien und der Informationstechnologie besprochen.

Laut Essid ging es außerdem um die Kooperation im Sicherheitsbereich und im Kampf gegen den Terror. Tunesien wurde im vergangenen Jahr von zwei blutigen Anschlägen auf Touristen erschüttert. In der Folge brach der Tourismus in dem nordafrikanischen Land deutlich ein. Damit verschärfte sich die ohnehin schwierige Wirtschaftslage weiter. Offiziell liegt die Arbeitslosigkeit bei 15 Prozent, doch in einigen Landesteilen ist sie deutlich höher.

In den vergangenen Tagen gab es heftige Proteste in Kasserine und anderen Städten gegen Korruption und Arbeitslosigkeit. Seit der Revolution von 2011 gibt es immer wieder Proteste gegen die prekäre Lage, die bereits häufiger in Gewalt umschlugen. Die Revolution hatte im Dezember 2010 mit Protesten in Sidi Bouzid begonnen, nachdem sich ein Obstverkäufer aus Verzweiflung über Schikane durch die Behörden angezündet hatte.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Umfrage sieht Clinton nach erstem TV-Duell als Gewinnerin
Eine neue Umfrage nach dem ersten TV-Duell im US-Präsidentschaftswahlkampf sieht Hillary Clinton als Siegerin. Die am [...] mehr »
Mehr als drei Viertel der Österreicher würden Clinton wählen
Könnten nicht nur Bürger der USA sondern auch aus anderen Ländern bei der US-Präsidentschaftswahl abstimmen, wäre [...] mehr »
Abschied von Shimon Peres: Sarg vor dem Parlament aufgebahrt
Nach dem Tod von Shimon Peres können am Donnerstag israelische Bürger Abschied nehmen von ihrem Altpräsidenten. Der [...] mehr »
Türkei vor Verlängerung des Ausnahmezustands
Der Nationale Sicherheitsrat der Türkei hat eine Verlängerung des Ausnahmezustands in dem Land empfohlen und damit den [...] mehr »
US-Kongress überstimmte Obamas Veto gegen 9/11-Gesetz
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident Barack Obama eine schwere innenpolitische Schlappe erlitten: Der [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Baumgartner rast mit 300 km/h über die Autobahn

“Sex sells”: Katy Perry geht wählen – wie Gott sie schuf

Hardy Krüger junior: Bin nach Tod meines Sohnes spiritueller geworden

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung