22. September 2012 11:18; Akt.: 22.09.2012 11:18

U-Ausschuss – Spindelegger: Faymann “will offensichtlich nicht”

ÖVP-Chef Spindelegger: "Ich habe seine Aussage jedenfalls nicht verhindert." ÖVP-Chef Spindelegger: "Ich habe seine Aussage jedenfalls nicht verhindert." - © APA
Der Ton in der Koalition im Zusammenhang mit den Ereignissen rund um den parlamentarischen Korruptions-Untersuchungsausschuss wird rauer, die ÖVP will sich nicht die Schuld in die Schuhe schieben lassen, dass Bundeskanzler Werner Faymann (S) nicht zur Inseratenaffäre geladen wurde.

alt Korrekturen melden

“Werner Faymann will offensichtlich nicht im Ausschuss aussagen. Ich habe seine Aussage jedenfalls nicht verhindert”, meinte Vizekanzler ÖVP-Chef Michael Spindelegger im Interview mit den “Oberösterreichischen Nachrichten” (Samstagausgabe). Faymann argumentiert stets, er würde zur Verfügung stehen, doch eine etwaige Ladung obliege den Abgeordneten.

“Es wurde ein Kompromiss gefunden”

Gefragt, ob das Platzen der Koalition im Raum stand, als es um Faymanns Ladung ging, erklärte Spindelegger: “Ich weiß nicht, was in den Verhandlungen im Parlament gesagt wurde. Fest steht: Es wurde ein Kompromiss über die Ladungsliste gefunden.” Faymann wolle offensichtlich nicht aussagen.

Verantwortung hat Faymann zu tragen

“Mir geht es sicher nicht um die Schonung des Werner Faymann – letztlich muss er selber wissen, ob er das so hochstilisieren will, dass er nicht vor dem Ausschuss erscheinen will”, so Spindelegger im “Neuen Volksblatt” (Samstagausgabe). “Ich kann das als Koalitionspartner nur zur Kenntnis nehmen; die Verantwortung dafür, dass er dort nicht erscheint, hat Faymann selbst zu tragen.”

Streitigkeiten hinterlassen Spuren

Die Debatte über die Beendigung des U-Ausschusses hinterlässt ihre Spuren auch in den Umfragen: Wie “profil” in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegen SPÖ und ÖVP erstmals seit Gründung dieser Koalition gemeinsam unter der 50-Prozent-Marke. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die SPÖ laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage derzeit auf 27 Prozent (minus 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat), die ÖVP auf 22 Prozent (minus 1). Die FPÖ liegt demnach mit unverändert 21 Prozent knapp dahinter, die Grünen gewinnen leicht und kämen auf 15 Prozent. Eine Stronach-Partei würden derzeit 9 Prozent wählen, das BZÖ würde den Einzug in den Nationalrat klar verfehlen.

(APA)



Kommentare 0

Neuen Kommentar schreiben

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig

Mehr auf austria.com
Messerangriff auf französischen Soldaten in Paris
Drei Tage nach dem Mord an einem Soldaten in London hat ein Unbekannter in Paris einen französischen Armeeangehörigen [...] mehr »
Maoistische Rebellen in Indien töteten 17 Menschen
Bei einer Attacke maoistischer Rebellen auf eine Kundgebung der Kongresspartei im indischen Bundesstaat Chhattisgarh [...] mehr »
Messerattacke auf französischen Soldaten in Paris
Wenige Tage nach dem brutalen Mord an einem britischen Soldaten in London ist es auch in Paris zu einer Messerattacke [...] mehr »
Haubner als Landesobfrau des BZÖ OÖ wiedergewählt
Ursula Haubner ist am Samstag als Landesobfrau des BZÖ Oberösterreich wiedergewählt worden. mehr »
Faymann gegen “Einmischung” Stronachs in Politik
Auch Bundeskanzler Faymann hat nun die Attacken von Parteigründer Frank Stronach auf die Sozialpartnerschaft heftig [...] mehr »
Mehr Meldungen »

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Herbstkollektion von Popp & Kretschmer präsentiert

Forever 21: Die aktuellen Shorts-Trends

Vorfreude bei den Stargästen auf den Life Ball-Abend

Staraufgebot und dichter Zeitplan am 21. Life Ball in Wien am Samstag

Schönfelder und Stöckl sind die “Dancing Stars” 2013


Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung