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Umfrage: Wer steigt aus der tipico-Bundesliga ab?

Der Abstiegskampf in der Bundesliga bleibt spannend. Der Abstiegskampf in der Bundesliga bleibt spannend. - © APA/EXPA/Roland Hackl
von David Mayr - Drei Runden vor Schluss befindet sich theoretisch noch die halbe Liga in Abstiegsgefahr. Auch Rekordmeister Rapid Wien ist rechnerisch noch nicht durch. VIENNA.at fragt nach Ihren Tipps: Wer steigt in die Erste Liga ab?

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Während die Meisterschaft bereits zugunsten Red Bull Salzburgs entscheiden ist – gefühlt schon lange, offiziell seit dem 1:0-Heimsieg der “Bullen” vergangenes Wochenende gegen Rapid – herrscht im Kampf gegen den Abstieg weiterhin Hochspannung.

Drei Runden vor Schluss der tipico-Bundesliga darf sich vom Tabellensechsten abwärts keiner mathematisch in Sicherheit fühlen, wobei die kriselnden Hütteldorfer und der im Frühjahr starke SV Mattersburg zumindest einen beruhigenden Vorsprung auf den gefürchteten letzten Platz aufweisen.

VIENNA.at fragt vor dem Showdown der letzten drei Spieltage die Leser: Wer muss am Ende der Spielzeit den bitteren Gang in Liga zwei antreten?

Wer steigt aus der Bundesliga ab? Die große VIENNA.at-Umfrage

Rapid Wien (37 Punkte, Platz 6)

Die Hütteldorfer befanden sich in einer Horror-Saison, in die sie ursprünglich als Titelanwärter gestartet waren, zeitweise in akuter Abstiegsgefahr. Diese konnte dank des 4:0-Heimsiegs gegen den WAC Anfang Mai zwar gebannt werden, zurücklehnen und sich voll aufs Cupfinale gegen Salzburg am 1. Juni (20:30 Uhr, live auf ORF eins) in Klagenfurt konzentrieren, dürfen sich die Hütteldorfer allerdings noch nicht. Sechs Punkte Vorsprung auf den Letzten Ried könnten bei drei noch ausstehenden Runden im Worst Case noch verspielt werden.

Restprogramm: Sturm Graz (h), SV Mattersburg (a), SKN St. Pölten (h)

SV Mattersburg (37 Punkte, Platz 7)

Wie Rapid, ist auch der SV Mattersburg in einer guten Ausgangsposition, was den Kampf um den Klassenerhalt betrifft. Allerdings mit einer deutlich positiveren Tendenz. In der Jahrestabelle belegen die Burgenländer den starken vierten Platz, während Rapid Schlusslicht wäre, würde man ausschließlich die Ergebnisse von 2017 heranziehen. Unter Trainer Gerald Baumgartner, der zum Start ins neue Jahr übernahm, gewann der SVM sieben Spiele und kassierte in 13 Runden nur vier Niederlagen.

Restprogramm: SCR Altach (h), Rapid Wien (a), SV Ried (a)

SKN St. Pölten (35 Punkte, Platz 8)

Ab Rang acht beginnt die tiefrote Zone der Tabelle. Der 1:0-Heimsieg gegen Mattersburg vergangenen Samstag verschaffte dem SKN. St. Pölten zwar etwas Luft, die Gefahr ist für den Aufsteiger aus Niederösterreich jedoch längst nicht gebannt. Die kommenden zwei Runden dürften für die “Wölfe” richtungsweisend sein, geht es doch auswärts in Ried (Samstag, 16:00 Uhr, live auf Sky) und zu Hause gegen den WAC (25. Mai, 16:30 Uhr, live auf Sky) gegen zwei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zum Saisonabschluss gastiert die Truppe von Trainer Jochen Fallmann im Allianz-Stadion bei Rapid (28. Mai, 16:30 Uhr, live auf Sky), wo man trotz der grün-weißen Misere keine drei Punkte einplanen sollte.

Restprogramm: SV Ried (a), WAC (h), Rapid Wien (a)

Wolfsberger AC (35 Punkte, Platz 9)

Ein Blick auf den Spielplan entlarvt den WAC als höchst abstiegsgefährdet. Den letzten Sieg feierten die Kärntner am 18. März gegen St. Pölten (1:0), in den darauffolgenden sieben Partien setzte es vier Niederlagen und drei Unentschieden. Zudem wirkt das Nervenkostüm im Lavanttal besonders angespannt, Coach Heimo Pfeifenberger übte in den letzten Wochen teils harte Kritik an der eigenen Mannschaft. Das schwierige Restprogramm verschärft die Situation des WAC noch weiter.

Restprogramm: Austria Wien (h), SKN St. Pölten (a), Sturm Graz (h)

SV Ried (31 Punkte, Platz 10)

Mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer geht die SV Ried mit einer schweren Bürde ins Saisonfinish. Mit Ausnahme des Gastspiels vergangenen Samstag bei der Austria, durften die “Wikinger” aufgrund ihrer zuletzt gezeigten Leistungen aber Hoffnung schöpfen. Vor dem 0:3 in Wien hatten sie aus fünf Spielen acht Punkte geholt, dabei Rapid zu Hause klar mit 3:0 besiegt und in Salzburg ein 1:1 erreicht.

Restprogramm: SKN St. Pölten (h), SCR Altach (a), SV Mattersburg (h)



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