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Ungarns Rechte rufen vor Gay Pride zu Jagd auf Homosexuelle auf

Jobbik macht gegen Homosexuelle mobil. Jobbik macht gegen Homosexuelle mobil. - © AP
Aufgeheizt ist die Stimmung im Vorfeld der Budapester Gay Pride Film- und Kulturfestivals (1.-8. Juli), der “Budapest Pride” Parade (7. Juli) und den bis zum 1. Juli stattfinden “EuroGames 2012”. Auf einschlägigen rechtsextremen Webseiten wird “die Jagdsaison für eröffnet” erklärt, wie ungarische Medien berichten und auch von Seiten der ungarischen Rechtspartei Jobbik hagelt es homophobe Äußerungen.

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“Wie bereits im vergangenen Jahr hat die Jobbik zu einer Gegendemonstration zur ‘Budapest Pride’ aufgerufen, die ‘EuroGames 2012’ als ‘Schwuchtelolympiade’ bezeichnet und zur ‘Jagd auf Abweichler’ aufgefordert”, sagte Peter Traschkowitsch, Bundesvorsitzende der SoHo (Sozialdemokratische Lesben, Schwulen und Transgenderorganisation) am Freitag gegenüber der APA. Er wünsche sich, dass “Polizei und Behörden der Schutz der Teilnehmer und internationalen Gäste in der kommenden Woche in Ungarn ein besonderes Anliegen ist.”

Homosexuelleninitiativen wollen Rechte durchsetzen

Zu beschwichtigen versuchten in den letzten Tagen ebenfalls die diplomatischen Vertretungen 16 westlicher Staaten in Ungarn, darunter Österreich, Deutschland, Großbritannien, Kanada und die USA. Diese hätten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme für das Recht der LGBT-Community (Lesben-Schwule-Bisexuelle-Transgender) stark gemacht, “große Events zu organisieren und sich auf friedlicher und gesetzeskonformer Art auszudrücken”, meldete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Auf Grund der “EuroGames 2012”, einer sportlichen Großveranstaltung für Lesben und Schwule aus ganz Europa ist die internationale Aufmerksamkeit besonders groß.

Ungarn: Immer wieder Zusammenstöße

Während der jährlich stattfindenden Budapester Pride Parade kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit rechtsradikalen Gegendemonstranten. Im vergangenen Jahr waren davon auch rund 50 österreichische Aktivisten betroffen, die extra für die Parade angereist waren. Zwei von ihnen wurden wegen Landfriedensbruch und die Störung der öffentlichen Ordnung vorübergehend festgenommen.

Die Rechtspartei Jobbik ist für ihre homophoben Aussagen bekannt. Erst im April hatte sie einen Gesetzesvorschlag eingebracht, wonach neben Werbesujets mit Homosexuellen und öffentlichen Zuneigungsbekenntnissen gleichgeschlechtlicher Paare auch die Budapest Pride Parade verboten werden sollte. Dieser wurde vom Parlament abgelehnt. Ein Verbot der Parade durch die Polizei war ebenfalls von der Volksversammlung wieder aufgehoben worden.

(APA)



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