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Uni-Budget: Senat-Chefs sehen Zukunft gefährdet

Uni-Senat-Chefs sehen viele ungelöste Probleme Uni-Senat-Chefs sehen viele ungelöste Probleme - © APA (Hochmuth)
Die Vorsitzenden der Senate der österreichischen Universitäten sehen durch das geplante Sparprogramm im Uni-Bereich “die Zukunft Österreichs gefährdet”. Die Ankündigung des Wissenschaftsministeriums, die Universitätsbudgets ab 2013 einzufrieren, sei “wahrlich besorgniserregend”, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme der Senats-Chefs.

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Die großen Probleme der Universitäten im Bereich der Studierendenbetreuung seien nach wie vor ungelöst. Alle Kraftanstrengungen um Qualitätsverbesserung der Lehre, Einwerbung von Drittmitteln und gezielten Ressourceneinsatz könnten nicht jene Defizite ausgleichen, die durch steigende Studierendenzahlen laufend entstehen würden.

Die Senate – jene Leitungsgremien der Universität, in denen sämtliche Uni-Angehörige vertreten sind – sehen in dieser Entwicklung nicht nur “eine untragbare Belastung des gesamten Universitätspersonals”. Damit könnten die Universitäten auch die “Aufgabe der verantwortungsvollen Sorge für die Bildung der ihnen anvertrauten Studierenden nicht mehr nach europäischen Qualitätsstandards wahrnehmen”. Eine völlige Sperre überfüllter Bachelorstudiengänge für Neuzulassungen, wie das Wissenschaftsministerium sie beispielsweise für die Universität Klagenfurt in den Raum gestellt habe, könne keine nachhaltige Problemlösung sein, heißt es in der Stellungnahme.

“Zum wiederholten Mal” weisen die Senatsvorsitzenden auf die “völlig unzureichende staatliche Finanzierung der Universitäten” hin. Es sei unumgänglich, das Universitätsbudget bis 2015 kontinuierlich auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Von Wissenschaftsministerin Karl erwarten sich die Senats-Chefs statt der Ankündigung weiterer Sparmaßnahmen, sich in der Bundesregierung für die Umsetzung dieser Forderung einzusetzen. “Es wird den Universitäten sonst unmöglich gemacht, die nächste Generation von Akademikern heranzubilden und mit ihnen unser Land in die Zukunft zu führen”, heißt es in der Stellungnahme.



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