21. Mai 2012 15:35; Akt.: 21.05.2012 15:39

“Urlaubs-Euro” in Australien und der Schweiz am wenigsten wert

Euro ist nicht (überall) gleich Euro - die Kaufkraft entscheidet. Euro ist nicht (überall) gleich Euro - die Kaufkraft entscheidet. - © APA
Ungünstige Währungsrelationen können ein tiefes Loch ins Urlaubsbudget reißen.

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Besonders wenig für ihr Geld bekommen österreichische Touristen in Australien und der Schweiz - 100 hierzulande verdiente Euro sind dort nur 72 Euro wert.

Auch in Dänemark erhielt man dafür im April nur Waren und Dienstleistungen im Wert von 73 Euro. In Großbritannien hat der “Urlaubs-Euro” im Jahresabstand massiv an Wert eingebüßt: Die Kaufkraftparität lag dort zuletzt bei 97 Euro – vor einem Jahr waren es noch 104 Euro. Auch Japan ist für Österreicher mit einem Gegenwert von nur 81 Euro (noch) teurer geworden (Vorjahr: 89 Euro), geht aus den aktuellen Berechnungen der Statistik Austria hervor.

In der Türkei - der beliebtesten Feriendestination der Österreicher – wiederum ist der “Urlaubs-Euro” bedeutend mehr wert als im eigenen Land. Für 100 Euro bekamen die heimischen Touristen dort zuletzt Güter und Dienstleistungen im Wert von 142 Euro. Kaufkraftvorteile gab es auch in den klassischen Urlaubszielen Kroatien (120 Euro), Spanien (112 Euro) und Griechenland (107 Euro).

In den USA hatten 100 Euro eines Urlaubers aus Österreich heuer im Frühjahr zwar immer noch einen Gegenwert von 115 Euro – vor einem Jahr waren es aber noch 126 Euro. Der Dollar wertete gegenüber dem Euro um 9 Prozent auf – die Inflation war gleich hoch (2,3 Prozent).

Kaufkraft: “Günstiger” Euro in Bulgarien und Rumänien

In etwa genauso viel für ihr Geld wie zu Hause erhielten heimische Touristen zuletzt in Italien (100 Euro), Frankreich und Deutschland (beide 102 Euro). Aus österreichischer Sicht am günstigsten urlauben ließ es sich in Bulgarien (203 Euro), Rumänien (191 Euro) und Ungarn (176 Euro). Auch Mexiko ist mit einem Währungsgegenwert von 168 Euro für 100 heimische Euro traditionell billig.

Urlaub in CEE-Ländern ist generell relativ preiswert. In Ungarn, Rumänien und Polen erhöhte sich die Kaufkraft der österreichischen Urlauber im April zwischen 4 und 7 Prozent. In Ungarn beliefen sich die Wechselkursverluste gegenüber dem Euro auf 11 Prozent, in Rumänien auf 7 Prozent und in Polen auf 5 Prozent. In Polen waren 100 Urlaubs-Euro 145 Euro wert. (APA)



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