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Mindestens drei Tote bei Hochhausbrand auf Hawaii

Die Toten seien im 26. Stock des Gebäudes gefunden worden Die Toten seien im 26. Stock des Gebäudes gefunden worden - © APA (AFP)
Bei einem Hochhausbrand in Honolulu im US-Bundesstaat Hawaii sind am Freitag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. 13 weitere wurden verletzt, berichteten lokale Medien am Freitag. Die Behörden warnten, dass die Opferzahl steigen könnte. Rettungskräfte durchsuchten noch das 36-stöckige Wohnhaus in Honolulu. Das Feuer sei aber unter Kontrolle, schrieb Bürgermeister Kirk Caldwell auf Twitter.

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Die Rettungskräfte fürchteten, dass manche Bewohner noch in dem Gebäude eingeschlossen sind. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften nach Behördenangaben gegen die Flammen an. Die Toten seien im 26. Stock des Gebäudes gefunden worden, teilte der Feuerwehr-Chef Manuel Neves mit. Auf dieser Etage sei das Feuer ausgebrochen und habe dann mehrere Stockwerke erfasst.

Das Gebäude sei schließlich evakuiert worden. Man könne aber nicht ganz sicher sein, ob alle Bewohner das Hochhaus verlassen hätten. US-Medien hatten unter Berufung auf Augenzeugen berichtetet, dass einige Menschen möglicherweise von den Flammen in ihren Wohnungen eingeschlossen wurden.

Flammen und dichter schwarzer Rauch waren zu sehen, Glassplitter zerborstener Fensterscheiben fielen herab. Unter den Toten waren der Zeitung “Honolulu Star Advertiser” zufolge auch eine Frau und ihr erwachsener Sohn. Alle Opfer kamen demnach im 26. Stock ums Leben. Zwölf weitere Bewohner und ein Feuerwehrmann seien verletzt worden. Er und drei weitere Verletzte befinden sich dem Blatt zufolge in Lebensgefahr.

Das Gebäude verfügte über keine Sprinkler-Anlage. Am Rettungseinsatz waren mindestens hundert Feuerwehrleute und mehr als 30 Feuerwehreinheiten beteiligt. Der Brand erstreckte sich über mehrere Etagen. Einige Bewohner klagten, es habe lange gedauert, bis die Feuerwehr das Gebäude erreicht und evakuiert habe.

“Wir mussten unsere Feuerwehrleute etwa zwei oder drei Mal in Sicherheit bringen”, sagte Neves dem Sender KHNL. “Es ist sehr schwierig.” In dem Gebäude seien keine Sprinkleranlagen installiert gewesen – mit diesen hätten das Feuer nach seinen Worten nicht mehr als eine Wohnung erfasst. Der betroffene Marco-Polo-Wohnkomplex mit 586 Wohnungen auf 36 Stockwerken wurde 1971 gebaut, wie die Zeitung “Star Advertiser” berichtete. 

In London waren Mitte Juni bei einem verheerenden Hochhausbrand im Grenfell Tower mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Das Flammeninferno entfachte eine Debatte über Brandschutzvorkehrungen an Wohngebäuden.

(APA/dpa)



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