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Verärgerter Barroso am G-20-Gipfel

Hörbar verärgert replizierte EU-Kommissionspräsident Barroso am Montag vor Beginn des G-20-Gipfels im mexikanischen Los Cabos auf die Frage eines kanadischen Journalisten, warum der IWF oder Nordamerika ihre Finanzmittel riskieren sollten, wo doch Europa selbst wohlhabend genug sei, um seine gegenwärtige Krise zu meistern. In der Folge die einschlägigen Passagen in einer APA-Übersetzung:

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“Lassen sie mich Ihnen im Übrigen sagen, dass die europäischen Staaten mit Abstand die größten Beitragszahler des IWF sind. Allein die Euro-Staaten sind gemeinsam die größten Beitragszahler – größer als die USA und sicherlich viel, viel, viel größer als Kanada. (…) Und sogar jetzt, während dieser Krise, als beschlossen wurde, die Dotierung des IWF zu erhöhen, sind es wieder die europäischen Staaten, die den größten Beitrag leisten. Und nebenbei gesagt: Wir tun das rechtzeitig – andere Staaten sind damit leider im Rückstand. Bringen wir die Dinge also in den richtigen Zusammenhang.”

“Alle anderen Staaten betrachten Europa als Quelle ihres möglichen eigenen Wachstums. Und sie haben Interessen: Je schneller sich die Lage in Europa stabilisiert, desto besser für sie. Deshalb war meine Position und jene der EU: Arbeiten wir zusammen für dieses Ziel! Übrigens: diese Krise hatte ihren Ursprung nicht in Europa. Da sie Nordamerika erwähnten: Diese Krise hat ihren Ursprung in Nordamerika und viele unserer Finanzsektoren wurden ‘kontaminiert’ durch – wie soll ich es ausdrücken – ‘unorthodoxe’ Praktiken in einigen Bereichen des Finanzmarktes. Aber wir geben die Schuld nicht unseren Partnern!”

“Wir in Europa sind offene Demokratien. Nicht alle G-20-Mitglieder sind Demokratien, aber wir sind Demokratien – und wir treffen Entscheidungen auf demokratischem Weg. Das bedeutet manchmal, dass sie mehr Zeit benötigen, weil wir eine Gemeinschaft von 27 Demokratien sind und den nötigen Konsens finden müssen. Aber offen gesagt: Wir sind nicht hierhergekommen, um über Demokratie belehrt zu werden oder darüber, wie wir mit unserer Wirtschaft umgehen sollen – weil wir ein Modell haben, auf das wir stolz sein können. (…) Wir sind extrem offen. Wir würden uns wünschen, dass alle unsere Partner so offen in Bezug auf ihre eigenen Schwierigkeiten wären. Wir engagieren uns gemeinsam mit unseren Partnern, aber wir sind ganz sicher nicht hierhergekommen, um uns belehren zu lassen – von niemandem!



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