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Verein steht hinter Bjelicas “Schocktherapie”

Bjelica steht weiter zu den Worten seiner Wutrede Bjelica steht weiter zu den Worten seiner Wutrede
Nenad Bjelica will die Austria mit einer “Schocktherapie” wachrütteln. Mit einer Wutrede über satte Profis und der Ankündigung von radikalen Entscheidungen von seiner Seite ließ der Trainer des Meisters nach der 0:1-Pleite im Prestigeduell mit Rapid am Sonntag aufhorchen. Der Kroate untermauerte seine Wortwahl auch am Tag danach. Die Club-Führung stellte sich demonstrativ hinter den Coach.

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“Ich unterschreibe jedes Wort von gestern”, sagte Bjelica am Montag nach dem Vormittagstraining. Dieses war nach der dritten Heimniederlage in Folge kurzfristig angesetzt worden.

Die Standpauke ihres Trainers (“Drei, vier werden fliegen”, “Wenn ich die Möglichkeit bekomme, dann werden die Köpfe rollen”) wollten die Profis nicht kommentieren. “Man muss verstehen, dass ich dazu nichts sagen kann”, meinte Kapitän Manuel Ortlechner.

Bjelica selbst erklärte, dass ein Wachrütteln der Mannschaft längst überfällig gewesen sei. “Innerhalb, im Trainerteam, sehen wir die Situation schon seit zwei Monaten. Nach schwachen Spielen ist immer etwas Gutes passiert, deshalb wurden die Schwächen immer versteckt. Es war nie der Moment da, auf den Tisch zu hauen”, meinte der 42-Jährige.

Nach der Niederlage gegen die Hütteldorfer sei laut Bjelica aber der Zeitpunkt richtig, um das Ruder noch herumzureißen. “Ich sehe immer noch Zeit, zu reagieren. Aber etwas hat passieren müssen. Wenn diese Schocktherapie keine Früchte trägt, dann haben wir ein Problem.”

Wer genau den Bogen endgültig überspannt hat, soll die kommende Bundesliga-Partie am Sonntag in Wiener Neustadt zeigen. Es dürfte sich durchaus um Leistungsträger der Meistertruppe handeln.

Konsequenzen für Bjelica wird der überraschend herbe Ausbruch vorerst nicht haben. Zwar würden die Aussagen laut Wirtschafts-Vorstand Markus Kraetschmer im ersten Moment “unglücklich” erscheinen, sie seien aber “in der Sache nicht unrichtig”.

“Nach so einem Spiel kann man nicht zur Tagesordnung übergehen”, bekräftigte Kraetschmer noch einmal. Es sei aber zu billig, als Weisheit letzter Schluss nun den Trainer zu wechseln.

Sehr wohl infrage gestellt soll bei den Violetten die Motivation der Spieler werden. Der von Bjelica angekündigten Verzicht auf satte “große Namen” wird vom Verein mitgetragen.

Sport-Vorstand Thomas Parits bekräftigte nach dem fast zweistündigen Gespräch mit Bjelica und Kraetschmer, dass die Austria im Winter auf dem Transfermarkt aktiv werden wird. “Wir haben uns darauf verständigt, in der Wintertransferzeit drei neue Spieler für unseren Kader dazu zu nehmen, um für frischen Wind sorgen zu können”, sagte Parits. Als sofortige Maßnahme wird auch der eine oder andere Spieler aus dem eigenen Amateur-Kader in das Training der Kampfmannschaft integriert.



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