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Verstorbener Schönbrunner Pandabär Long Hui hatte Gallengangtumor

Pandabär Long Hui litt an einem Gallengangtumor. Pandabär Long Hui litt an einem Gallengangtumor. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Nach dem Tod des 16 Jahre alten Schänbrunner Pandas Long Hui wurde eine pathologische Untersuchung angeordnet. Der Panda litt demnach an einem Gallengangskarzinom mit Metastasen in mehreren Ordganien.

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Für die Untersuchung war ein Expertenteam aus China nach Wien gekommen. Ihm gehörten unter anderem der Tierarzt Wang Chengdong von der Panda-Forschungs- und Zuchtstation CCRCGP und die Pathologin She Ruiping von der China Agricultural University an. Sie arbeiteten mit Anna Kübber-Heiss, Leiterin der Pathologischen Abteilung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität, und ihrer Mitarbeiterin Annika Posautz zusammen.

Panda litt an “hochaggressivem Tumor”

“Der Tumor, der im Ultraschall sichtbar war, war ein bösartiges Gallengangskarzinom. Es ist ein hochaggressiver Tumor. Die Erkrankung verlief sehr rasch mit Metastasen in zahlreichen Organen wie zum Beispiel Herz, Lunge und Nieren, und führte während der Narkose zu einem Multiorganversagen mit finalem Herzstillstand”, wurde Kübber-Heiss in einer Aussendung zitiert.

Der Körper von Long Hui wird nach Angaben des Tiergartens am FIWI aufbewahrt. Was mit ihm weiter passiert, wird von der China Wildlife Conservation Association entschieden. Long Hui war ebenso wie seine Partnerin Yang Yang eine Leihgabe der Volksrepublik China. Das 2003 nach Wien gekommene Panda-Pärchen war das einzige, das sich in einem Zoo in Europa auf natürlichem Weg fortpflanzte.

Die Frage, ob ein neues Panda-Männchen nach Wien kommen solle, sei im Rahmen des Treffens mit den chinesischen Experten kein Thema gewesen, erklärte der Tiergarten. Dort möchte man in Zukunft gern wieder ein erwachsenes Männchen halten. Das Weibchen Yang Yang ist in den nächsten zwei Jahren aber mit der Aufzucht ihrer Jungtiere beschäftigt. Sie ist Mutter der Anfang August geborenen Zwillinge Fu Feng und Fu Ban. Long Hui hatte in Wien fünf “Kinder”. Die drei älteren – seit 2007 im Dreijahresabstand geboren – leben mittlerweile in China.

(APA/Red)



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