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Nico Rosberg ist Formel-1-Weltmeister

Der Zieleinlauf: Lewis Hamilton ist vorne, aber Rosbergs zweiter Platz reicht zum Titel. Der Zieleinlauf: Lewis Hamilton ist vorne, aber Rosbergs zweiter Platz reicht zum Titel. - © APA/AFP
Nico Rosberg ist zum ersten Mal Weltmeister in der Formel 1. Dem Deutschen genügte beim abschließenden Rennen in Abu Dhabi ein zweiter Platz, um sich den Titel zu sichern. Das Rennen gewann sein Teamkollege Lewis Hamilton, der Rosberg in der Fahrerwertung trotzdem nicht mehr abfangen konnte.

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Nach zwei zweiten Plätzen in der Gesamtwertung und insgesamt 206 Grand Prix hat sich Nico Rosberg erstmals den Titel des Formel-1-Weltmeisters gesichert. Der Deutsche beendete das Saisonfinale in Abu Dhabi als Zweiter und rettete damit fünf Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung auf seinen WM-Rivalen und Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton ins Ziel, der am Sonntag von der Pole Position gewann.

Rosberg ist der dritte Formel-1-Weltmeister aus Deutschland nach Rekord-Triumphator Michael Schumacher, der sieben Titel holte, und Vierfach-Champion Sebastian Vettel. Der 31-Jährige entschied die mit 21 WM-Läufen bisher längste Saison der Geschichte für sich. Hamilton holte mit zehn Siegen einen mehr als sein Konkurrent und damit so viele wie noch nie zuvor ein Vize-Weltmeister in einem Jahr. Tagesdritter wurde in einem dramatischen Finish Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, der damit den vierten WM-Platz gegenüber Max Verstappen verteidigte.

Dramatisches Rennen

In einem bis in die letzte Kurve spannenden Rennen hatte der Brite Lewis Hamilton nichts unversucht gelassen, um sich seine Chancen auf den Titel zu erhalten. Gegen Ende des Rennes fuhr er als Führender gar absichtlich langsamer, um die Verfolger des Zweitplatzierten Rosberg näher an diesen heranzubringen. Die Mercedes-Box forderte Hamilton mehrfach über den Funk auf, schneller zu fahren, Hamilton ignorierte die Aufforderungen jedoch. Sportchef Toto Wolff sprach unmittelbar nach dem Rennen davon, dass Hamilton sich nicht an Absprachen gehalten habe. “Man muss jetzt überlegen, wie man damit umgeht”, so Wolff. Da es aber um die Weltmeisterschaft ging, müsse man das vielleicht akzeptieren, sagte der Wiener.

(Red./APA)



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