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Viele Reformkandidaten im Iran vor Wahl disqualifiziert

Präsident Rohani zeigte sich besorgt Präsident Rohani zeigte sich besorgt
Vor der am 26. Februar geplanten Parlamentswahl im Iran sind Medienberichten zufolge viele Reformkandidaten disqualifiziert worden. Der Wächterrat, der die ideologische Qualifikation der Kandidaten kontrolliert, hat demnach nur wenige Reformer zugelassen.


“Die ersten Berichte, die ich erhalten habe, waren nicht vielversprechend”, reagierte Präsident Hassan Rohani am Sonntag mit Bedauern auf die Meldungen. Genaue Details liegen öffentlich noch nicht vor.

Nach dem Atomabkommen mit dem Westen und der Aufhebung der Sanktionen wurden den Pro-Rohani-Reformern gute Chancen auf einen Wahlsieg eingeräumt. Sie wollen die 12 Jahre dauernde Dominanz der Hardliner und Konservativen im Parlament beenden.

Unter den abgewiesenen Kandidaten sind laut Nachrichtenagentur ILNA auch die Tochter und der Sohn von Ex-Präsident Akbar Hashemi Rafsanjani. Dieser ist Rohanis Mentor und engster Berater. Bestätigt wurde Mohammed-Resa Aref, der Spitzenkandidat der Reformer.

“Wir alle wollen doch freie Wahlen und eine hohe Wahlbeteiligung”, sagte Rohani. Der Wächterrat sollte “nicht für Sorgen” innerhalb der Gesellschaft sorgen und zumindest einige der Disqualifikationen zurücknehmen, so der Präsident laut Nachrichtenagentur ISNA.

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