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Wegen Hochwasser Fabriken in Thailand geschlossen

Das steigende Hochwasser in Thailand bedroht wieder zunehmend ausländische Betriebe. Am Montag mussten in einem Industriegebiet etwas mehr als 100 Kilometer östlich von Bangkok 17 Fabriken geschlossen werden. Die Beschäftigten konnten den Betreiberangaben zufolge wegen überschwemmter Straßen nicht zur Arbeit kommen.

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Bei den meisten der rund 500 Unternehmen in dem etwa 30 Quadratkilometer großen Industriegebiet Amata Nakorn handelt es sich um japanische Firmen wie zum Beispiel Auto-Zulieferer. Thailand ist aber auch ein Zentrum für die Produktion von Festplatten und anderer wichtiger Komponenten für die Computer- und Elektronik-Branche.

Das Industriegebiet war bereits Anfang des Monats zum Teil überschwemmt worden, allerdings ohne dass die Arbeit dort eingestellt werden musste. Das Hochwasser, von dem in diesem Jahr die Hälfte aller Provinzen des asiatischen Landes betroffen war, hatte Ängste vor einer Wiederholung der Flutkatastrophe vor zwei Jahren ausgelöst. Damals waren mehr als 800 Menschen ums Leben gekommen und die Zulieferindustrie für die Auto und die Elektronik-Branche zum Erliegen gekommen. Bei den jüngsten Überschwemmungen kamen bisher 76 Menschen ums Leben.



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