Akt.:

Weiter Hoffnung auf Rahmenabkommen im Atomstreit mit Iran

John Kerry bereits jetzt in Lausanne John Kerry bereits jetzt in Lausanne
Kurz vor Ablauf einer weiteren Frist im Atomstreit mit dem Iran nehmen die Gespräche deutlich an Fahrt auf. Es werden am Wochenende mehrere Außenminister am Verhandlungsort in Lausanne in der Schweiz erwartet. Seit Mittwoch reden bereits US-Außenminister John Kerry und sein iranischer Amtskollege Mohammad Javad Zarif über Wege, den seit zwölf Jahren schwelenden Streit beizulegen.

Korrektur melden


Nach Angaben beider Seiten gibt es Annäherungen und Fortschritte. Eine Einigung auf ein Rahmenabkommen bis zum 31. März als Vorstufe einer umfassenden Lösung ist aber ungewiss. “Es sind noch schwierige Fragen zu klären”, sagte Irans Atomchef Ali Akbar Salehi am Freitag. Zarif betonte, alle politischen Fraktionen im Iran wollten eine Einigung im Atomstreit mit dem Westen.

Ihr Kommen haben der britische Außenminister Philip Hammond sowie sein französischer Amtskollege Laurent Fabius angekündigt. Noch offen ist, ob und wann der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Verhandlungsort eintrifft. Steinmeier erinnerte in der “Bild” an die historische Chance: “Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist eine umfassende Einigung in Reichweite geraten. Wir wollen eine Vereinbarung, die dauerhaft, verlässlich und überprüfbar einen Zugriff Irans auf die Atombombe ausschließt.”

Fabius erklärte am Freitag in New York, ein Abkommen mit dem Iran sei möglich, Teheran müsse aber zusätzliche Anstrengungen unternehmen. Angesichts der ablaufenden Frist für die Verhandlungen sagte der französische Außenminister: “Das Wichtige ist der Inhalt (eines Abkommens) nicht die Deadline”. Frankreich gilt unter den 5+1 (UN-Vetomächte plus Deutschland) bei den Verhandlungen mit Teheran als besonders harter Gesprächspartner.

Hammond meinte zum Stand der Verhandlungen mit Teheran, man habe bei jenen Fragen, bei denen beide Seiten einer Einigung näher gekommen seien, mehr als die Hälfte des Weges zurückgelegt.

Zu den schwierigen Fragen zählen das Ausmaß der Teheran erlaubten Nuklearforschung, die Zukunft der unterirdischen Uran-Anreicherungsanlage Fordo sowie die Zahl der Zentrifugen. Im Gegenzug für die Beschränkungen seines Atomprogramms erwartet der Iran eine schnelle Aufhebung der Wirtschaftssanktionen.

Die Verhandlungen werden begleitet von der Eskalation der Gewalt im Jemen. Dort unterstützt der Iran die schiitischen Rebellen, während die USA aufseiten Saudi-Arabiens stehen, das die Aufständischen bekämpft. “Unsere Gespräche beschränken sich auf die atomaren Fragen”, sagte Zarif dazu am Freitag.



Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig
Mehr auf austria.com
Ernüchternde Bilanz von EU-Flüchtlingsverteilungsprogramm
Das umstrittene "Relocation-Programm" zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU läuft am Dienstag offiziell [...] mehr »
Seehofers historische Schmach
Für Horst Seehofer sind die Zahlen eine Katastrophe: Die CSU ist auf ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis seit 1949 [...] mehr »
Irakische Kurden stimmen über Unabhängigkeit ab
In den nordirakischen Kurden-Gebieten hat am Montag die umstrittene Volksabstimmung über die Unabhängigkeit begonnen. [...] mehr »
Bestürzung über Bundestagswahl bei Wahlparty der deutschen Botschaft in Wien
Anlässlich der deutschen Bundestagswahl hat die deutsche Botschaft in Wien am Sonntag zu einer Wahlparty mit Public [...] mehr »
US-Einreiseverbot soll auch für Nordkoreaner gelten
US-Präsident Donald Trump will sein umstrittenes Einreiseverbot auf Bürger weiterer Staaten erweitern, darunter [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

Make-up-Trends: Smokey Eyes und heller Teint

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Kylie Jenner (20) nach Blitz-Beziehung schwanger?

Bill Skarsgård enthüllt Ursprung seines “IT”-Grinsens

/slash-Filmfestival 2017 mit “Es” im Wiener Gartenbaukino eröffnet

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Werbung