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Weltweite Proteste gegen Ringer-Aus bei Olympia

Ringen im Iran Garant für olympische Medaillen Ringen im Iran Garant für olympische Medaillen
Der geplante Olympia-Ausschluss des Ringsports hat auf der ganzen Welt Empörung ausgelöst. Einen Tag nach der historischen Entscheidung der Exekutivkommission des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne, die von der Vollversammlung im September in Buenos Aires noch bestätigt werden muss, brach eine internationale Protestwelle auf die obersten Olympier herein.

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“Ich bin kein Fan von Verschwörungstheorien, aber die wahren Gründe für diese Entscheidung erscheinen mir offensichtlich,” erklärte Russlands Ringer-Legende Alexander Karelin. Der dreimalige Olympiasieger vermutet, die Überlegenheit Russlands und der ehemaligen Sowjetunion, die bisher 77 olympische Goldmedaillen im Ringen gesammelt haben, sei ausschlaggebend gewesen.

“Die Herren des IOC töten den Olympischen Geist,” schimpfte hingegen der Präsident des griechischen Verbandes, Kostas Thanos. Sollte Ringen abgeschafft werden, dann sollten sie nicht mehr Olympische Spiele heißen, sondern in Olympische “Business Games” umbenannt werden, sagte der Funktionär. Das IOC sah sich weltweiten Vorwürfen ausgesetzt, die jahrhundertealte Sportkultur Ringen für die Modernisierung und Kommerzialisierung des Premium-Produkts Olympia geopfert zu haben.

In den USA wurde nur Minuten nach Bekanntwerden der IOC-Entscheidung eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der das Weiße Haus aufgefordert werden soll, sich für Ringen einzusetzen. Bereits am Mittwoch hatten die Bittsteller mehr als 14.000 Unterschriften für den “ältesten Sport der Welt” gesammelt. 100.000 Stimmen werden benötigt, damit sich die US-Regierung mit dem Thema befasst.

Mit großer Gelassenheit reagierte IOC-Präsident Jacques Rogge auf die weltweite Kritik. “Wir sind uns der heftigen Reaktionen bewusst. Wir wussten, dass wir Kritik einstecken müssen, egal, welche Sportart es erwischt”, sagte der belgische IOC-Boss am Mittwoch in Lausanne. Des Internationale Ringer-Verband habe versprochen, seinen Sport weiterzuentwickeln und zu kämpfen, um im Programm für 2020 bleiben zu können.



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