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WhatsApp-Daten: So kann man den Datenaustausch mit Facebook verhindern

Bei der Übernahme von WhatsApp durch Mark Zuckerberg wurde eigentlich versichert, dass der Kurznachrichtendienst weiterhin unabhängig bleibe. Wie jetzt bekannt wurde, wollen die beiden Plattformen doch enger zusammenarbeiten. Sprich: WhatsApp wird Daten der Nutzer an Facebook weitergeben. Wir haben eine Anleitung zusammengestellt, wie Nutzer das verhindern können!

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Vor kurzem teilte WhatsApp mit, dass Daten seiner Nutzer (über eine Milliarde!) an Facebook weitergegeben werden. Der Grund dafür sei, dass “deine Facebook-Werbung und Produkterlebnisse” verbessert werden sollen. Auf der offiziellen Seite whatsapp.com wird unter den FAQ die Frage beantwortet, welche Daten überhaupt weitergegeben werden: “Wir werden einige deiner Account-Informationen, wie die Telefonnummer, mit der du dich verifiziert hast, als du dich bei WhatsApp registriert hast und die Zeit, wann du das letzte Mal unsere Dienste verwendet hast, mit Facebook und der Facebook-Unternehmensgruppe teilen”. Die Inhalte der Nachrichten sollen natürlich nach wie vor NICHT weitergegeben werden.

Nutzungsbestimmungen für personalisierte Werbung widersprechen

Wer kein Interesse daran hat, dass seine Daten an Facebook weitergegeben werden, kann dem Datenaustausch für die personaliesierte Facebook-Werbung widersprechen. Widerspricht man diesem Punkt erhält Facebook zwar trotzdem Daten, darf diese aber nicht für die Personalisierung der Werbung benützen… Immerhin etwas!

Wichtig: Nutzer die sich neu bei WhatsApp anmelden, können sich gegen die Datenweitergabe nicht wehren. Dies gilt auch für Bestandskunden die eine neue Nummer angeben.

So widerspricht ihr dem Datenaustauch:

Variante 1: Den Nutzungsrichtlinien sofort widersprechen

Ruft man WhatsApp in letzter Zeit auf, wird ein Fenster angezeigt in dem hingeswiesen wird, dass sich die Nutzungsbedingungen ändern. Diesen muss zugestimmt werden, doch hat man hier die Möglichkeit, der Weitergabe der Daten für personalisierte Werbung auf Facebook zu widersprechen. Dafür tippt man auf den kleinen Pfeil rechts unten, nun kann man das Häckchen entfernen, beziehungsweise den Schiebregler umschalten!

Screenshot / whatsapp.com Screenshot / whatsapp.com ©

Variante 2: Bereits den Nutzungsrichtlinien zugestimmt – Im Nachhinein widersprechen

Bis zu 30 Tagen in Nachhinein kann man den Nutzungsbestimmungen widersprechen, sollte man vergessen haben das Häckchen zu entfernen.

Schritt 1: WhatsApp öffnen und rechts unten “Einstellungen” auswählen

Schritt 2: Den Punkt “Account” auswählen

Schritt 3: Nun erscheint als Punkt “Meine Account-Info teilen” – hier entfernet man das Häckchen dahinter

Screenshot / whatsapp.com Screenshot / whatsapp.com ©

Außerdem wird WhatsApp in Zukunft nicht mehr alle Geräte unterstützen. Auf einigen Systemen wird ab 2017 der Support für die App total eingestellt.

WhatsApp Support-Ende ab 2017 für:

  • BlackBerry (alle!), inklusive BlackBerry 10
  • Nokia S40
  • Nokia Symbian S60
  • Android 2.1 und Android 2.2 (oder älter)
  • Windows Phone 7.1 (oder älter)
  • iPhone 3 GS / iOS 6

Wer eines dieser Geräte bzw. Systeme nützt, kann WhatsApp bald nicht mehr verwenden.

 

 



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