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Winterurlaub: Skipässe werden wieder teurer

Die Preise für Skipässe ziehen in Österreicher weiter an. Die Preise für Skipässe ziehen in Österreicher weiter an. - © pixabay.com/Simon
Ist Ski fahren ohnehin schon teuer, muss man für den Winterurlaub in Österreich diese Saison noch einmal tiefer ins Börserl greifen. In der Schweiz hingegen fallen die Preise.

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Ski fahren ist teuer, doch 2017/18 ziehen die Preise für die Lifte in den großen Skigebieten der Alpen und des Mittelgebirges noch einmal kräftig an. Ein Sechs-Tage-Skipass kostet heuer im Schnitt um 2 Prozent mehr als im Vorjahr – in Österreich steigen die Preise aber mit durchschnittlich 4 Prozent doppelt so stark. Billiger wird es hingegen in der Schweiz, wie die Ski-Website snowplaza.de erhob.

In Österreich klettern die Skipasspreise in einigen ohnehin schon hochpreisigen Destinationen massiv: In Sölden sind für sechs Tage sportliches Vergnügen im Schnee heuer in der Hauptsaison 285 Euro hinzulegen – das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch am Arlberg verteuert sich das Skifahren – um 5 Prozent auf 275 Euro. Im Montafon verlangen die Liftbetreiber sogar um 6,1 Prozent mehr (252 Euro).

Spürbar teurer wird der Skispaß aber auch in Kitzbühel/Kirchberg (plus 3,9 Prozent auf 266 Euro), in der Ski-amade-Region (plus 3 Prozent auf 257 Euro), in der mehrere Wintersportgebiete in Salzburg und der Steiermark zusammengefasst sind, in Saalbach/Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn (plus 2 Prozent auf 255 Euro), im Stubaital (plus 3,3 Prozent auf 251 Euro), im Zillertal (plus 2,9 Prozent auf 249 Euro), in Ischgl/Samnaun (plus 2,9 Prozent auf 247 Euro), in Serfaus-Fiss-Ladis (plus 3,2 Prozent auf 241,50 Euro) und in Obertauern (plus 4,9 Prozent auf 235 Euro).

Skipässe: Auch in Deutschland ziehen die Preise an

Doch auch in Deutschland werden die Preise in den großen Skigebieten, die den Wintersportbegeisterten mehr als 100 Pistenkilometer zur Verfügung stellen, überdurchschnittlich kräftig angehoben. Die Bergbahnen in Oberstdorf-Kleinwalsertal verteuern ihre Liftkarten um 5,2 Prozent auf 231,50 Euro. Zwei an sich relativ günstige Pistenregionen in Oberbayern (Brauneck-Spitzingsee-Tegernsee-Sudelfeld) und die Wintersport Arena Sauerland (Winterberg) fallen heuer mit den in vorliegender Erhebung gewaltigsten Teuerungen von 7,1 Prozent auf 180 Euro bzw. 8,7 Prozent auf 125 Euro auf.

Deutlich moderater fällt die Anhebung der Liftpreise in den Südtiroler Dolomiten mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 294 Euro aus.

In der Schweiz fallen die Preise

In der Schweiz wiederum verzichten viele Bergbahnen auf eine Anhebung der Liftkartenpreise – in einigen Fällen kommt es (freilich auf hohem Niveau) sogar zu starken Vergünstigungen. Der Schweizer Franken hat auch gegenüber dem Euro an Wert verloren. Um 4,9 Prozent billiger wird es im Skigebiet Matterhorn-Zermatt (330 Euro); im Engadin-St. Moritz sind heuer um 5 Prozent weniger für den Sechs-Tage-Skipass zu bezahlen (326 Euro), in Davos-Klosters sind es um 5,1 Prozent weniger (297 Euro), in Arosa-Lenzerheide um 3 Prozent (295 Euro).

Im Vergleich zu den Rocky Mountains in den USA ist Skifahren in den Alpen aber immer noch günstig – im Skigebiet Aspen kostete der Sechs-Tage-Pass den Angaben zufolge 894 Dollar (rund 756 Euro).

Snowplaza ist ein Informationsportal für Skiurlaub in den wichtigsten Wintersportgebieten in Europa. Betreiber der Internetplattform ist die Spalder Media Group, ein Reiseverlag für Urlaub in den Bergen mit Sitz in Amsterdam.

(APA)



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