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Witwe in der Leopoldstadt getötet: Polizei tappt im Dunkeln

Die Ermittlungen in dem Fall gestalten sich schwierig. Die Ermittlungen in dem Fall gestalten sich schwierig. - © APA (Symbolbild)
Knapp ein Jahr nach dem Fund der Leiche einer 75-jährigen Frau im 2. Bezirk hat die Polizei kaum Ansätze für ihre Ermittlungen.

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Eines der drei bisher nicht geklärten Tötungsdelikte des Jahres 2016 betraf eine 75-jährige Frau, die am 6. April in ihrer Wohnung im Stuwerviertel in Wien-Leopoldstadt gefunden wurde. Gute elf Monate später gibt es in dem bisher kaum bekannten Fall für die Ermittler fast keine weiterführenden Ansatzpunkte für die Ermittler.

Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger war die Exekutive am 6. April von einer Hausbesorgerin in der Mumbgasse alarmiert worden, weil sie im Stiegenhaus starken Verwesungsgeruch wahrgenommen hatte. Die Einsatzkräfte stellten kurz nach Mittag fest, aus welcher Wohnung er kam, und öffneten das betreffende Appartement.

Die damals 75-jährige Wohnungsinhaberin, eine Witwe, die zumindest zwei Söhne hatte, lag tot da. Das Fenster war offen, die Wohnung selbst verwahrlost. “Aber nicht messieartig”, wie Eidenberger am Mittwoch im Gespräch mit der APA erläuterte. Das Appartement war geschlossen, aber nicht verschlossen. Die Ermittler ordneten eine Obduktion an.

Tötung in Wien-Leopoldstadt: Opfer starb durch Kehlkopfbruch

Diese ergab, dass die 75-Jährige an einem Kehlkopfbruch gestorben war. Deshalb gingen die Fahnder von einem gewaltsamen Tod aus, der etwa ein Monat vor dem Auffinden eingetreten war. “Es ist nicht völlig auszuschließen, dass sie sich den Bruch bei einem Sturz zugezogen hat. Wesentlich wahrscheinlicher ist aber ein Fremdverschulden”, sagte Eidenberger. Nicht zuletzt deshalb wird der Fall bei der Wiener Polizei als Mord geführt – einer jener drei des Vorjahres, die nach mehrjähriger hundertprozentiger Aufklärungsquote bei Tötungsdelikten bisher nicht geklärt wurden.

Eidenberger zufolge gab es zunächst einige Ansätze, bei denen gegen die eine oder andere Person ein Anfangsverdacht bestand. In keinem Fall erhärtete sich dieser. Unklar ist auch, was das Motiv einer Tötung überhaupt sein könnte. Die Wohnung machte nicht den Eindruck, als wäre sie durchsucht worden. Große Vermögenswerte dürfte die Witwe ebenfalls nicht besessen haben.

(APA, Red.)



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