Akt.:

WU: Eingangsphase schreckt Studienanfänger ab

An der WU gibt es heuer weniger Erstsemstrige. An der WU gibt es heuer weniger Erstsemstrige. - © APA
Nach Ende der Inskriptionsfrist gibt es wegen der verschärften Eingangsphase deutlich weniger Erstsemestrige. Trotzdem kann die WU ein Studentenplus verzeichnen.

Korrektur melden

Die bloße Ankündigung einer verschärften Eingangsphase hat auch an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien zu einem deutlichen Rückgang der Studieninteressenten geführt. Knapp nach Ende der allgemeinen Zulassungsfrist am 8. Oktober waren heuer 4.732 Studienanfänger inskribiert, im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt noch 5.448 (minus 13 Prozent). Trotzdem dürfte die Gesamt-Studentenzahl der WU weiter steigen: Insgesamt haben sich am 8. Oktober bereits 21.771 Studenten angemeldet, das sind um rund 300 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (plus 1,3 Prozent). An die allgemeine Inskriptionsfrist schließt sich noch eine Nachfrist bis 30. November, in der allerdings ein erhöhter Studienbeitrag zu zahlen ist.

Das gleiche Bild hatte sich bereits heuer im erstmals wieder zugangsbeschränkten Publizistik-Studium gezeigt. An allen drei Standorten war die Interessentenzahl so stark eingebrochen, dass eine Aufnahmsprüfung gar nicht mehr nötig war. Der WU war zwar keine Zugangsbeschränkung erlaubt worden, sie reagierte aber mit einer Verschärfung der Eingangsphase durch die Vorschreibung von vier vorgelagerten Prüfungen vor dem Einstieg ins eigentliche Studium.

Selbstselektion der Studenten

“Auch an der WU hat sich gezeigt, was sich in ähnlicher Form schon an anderen Unis gezeigt hat”, so Rektor Christoph Badelt. “Wenn man ankündigt, dass die Anforderungen für das Studium höher werden, führt das schon zu einer Art Selbstselektion der Studenten.” Das löse aber nicht das grundsätzliche Problem der WU, an der es noch immer vier- bis fünfmal mehr Anfänger gebe als Kapazitäten. Das Gesamt-Studentenplus trotz der voraussichtlich sinkenden Anfängerzahl zeige außerdem, dass die Studenten länger im System bleiben würden. Eine Lösung für die Überfüllung der WU sieht Badelt nur in einem Paket aus zusätzlichem Geld und der Einführung von Zugangsregeln.

An der Universität für Bodenkultur (Boku) ist bereits mit Ende der allgemeinen Zulassungsfrist am 8. Oktober erstmals die Schallmauer von 10.000 Studenten durchbrochen worden. Am 11. Oktober waren bereits 10.376 Studenten inskribiert – auch an der Boku gibt es aber noch eine Inskriptions-Nachfrist bis 30. November.

Werde Facebook-Fan von 1090.vienna.at – so verpasst du keine Nachricht aus deinem Bezirk und bist immer top-informiert!

Werbung


Kommentare 0

Vă mulțumim pentru comentariul dumneavoastra. - comentariul va fi verificat de catre un editor si numai in cazul aprobarii va aparea pe site.

 
 
1000
/1000 Zeichen übrig

Mehr auf austria.com
Girls’ Day: Das war der Töchtertag 2014 in Wien
Beim Töchtertag haben Mädchen im Alter zwischen elf und 16 Jahren die Möglichkeit, in die unterschiedlichsten Berufe [...] mehr »
Der Baustellen-Sommer in Wien: A 23, Gürtel und MaHü auf dem Programm
Wiener Baustellen-Sommer im Detail: Heuer erwarten die Autofahrer erneut einige Nervenproben. Denn u.a. werden die [...] mehr »
Wien radelt zur Arbeit: Aktion startet am 1. Mai 2014
Auch heuer findet im Mai die Aktion "Wien radelt zur Arbeit" statt. Mehr als 5.000 Teilnehmer haben sich bereits [...] mehr »
Verregnetes letztes April-Wochenende in Wien
Das letzte April-Wochenende beschert Wien kein Ausflugswetter: Regenschauer und Gewitter seien auch in den kommenden [...] mehr »
32 neue WEGA-Beamte durch Johanna Mikl-Leitner ausgemustert
Am Dienstagnachmittag um 14:00 Uhr fand in der Rossauer Kaserne in Wien-Alsergrund die feierliche Ausmusterung des [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung

New York Fashion Week startete mit zahlreichen Stars

Manfred Bauman bringt ein Stück Hollywood zur Photokina nach Köln

Herbstkollektion von Popp & Kretschmer präsentiert

Armin und Bettina Assinger ließen sich einvernehmlich scheiden

Nazi-Vorwurf von Jan Delay: Heino wehrt sich

Michael Glawogger an Malaria gestorben

Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmeldung

Bei Facebook?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren