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Zehntausende Singapurer erwiesen Staatsgründer letzte Ehre

Bis zu zehn Stunden Schlangestehen Bis zu zehn Stunden Schlangestehen
Zehntausende Bewohner von Singapur haben am Freitag Abschied vom Staatsgründer Lee Kuan Yew genommen. Auch bis zu zehnstündige Wartezeiten vor dem Parlamentsgebäude hielten die Einwohner des asiatischen Stadtstaats nicht davon ab, dem Politiker die letzte Ehre zu erweisen. Seit Mittwoch ist Lees Sarg im Parlament aufgebahrt.


Bis Freitag defilierten nach Angaben der Behörden mehr als 250.000 Menschen an dem Sarg vorbei. Die von dem Ansturm überraschten Behörden wiesen die Menschen schließlich an, sich nicht mehr in die Schlange einzureihen, sondern einen der über die Stadt verteilten 18 eigens eingerichteten Trauerorte aufzusuchen.

Das Staatsbegräbnis und die Einäscherung sind für Sonntag vorgesehen. Der 91-Jährige war nach langer Krankheit gestorben, wie die Regierung am vergangenen Sonntag bekannt gegeben hatte. Lee wurde 1959 der erste Premier Singapurs, das bis dahin britische Kolonie war. In seiner Regierungszeit wandelte sich Singapur von einer verschlafenen Hafenstadt in eine moderne Handelsmetropole und ein internationales Finanzzentrum.

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