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Zwei IS-Kämpfer aus Nordrhein-Westfalen im Irak getötet

Zwei Brüder aus Nordrhein-Westfalen sollen einem Bericht der Zeitung “Die Welt” zufolge bei einem Luftangriff der US-Armee im Nordirak getötet worden sein. Ömer und Yusuf D. sollen zuletzt als ranghohe Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) an Planungen für Anschläge in Europa beteiligt gewesen sein, schreibt die Zeitung unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

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Sie seien am 26. Oktober bei einem US-Angriff nahe der irakisch-syrischen Grenzstadt Al-Kaim getötet worden, berichtete die “Welt” unter Berufung auf das US-Militär. Dem Bericht zufolge standen die Brüder seit einiger Zeit im Fokus der deutschen Sicherheitsbehörden. Sie sollen sich nach ihrer Reise nach Syrien der IS-Miliz angeschlossen haben.

Nach Einschätzung der Ermittler sei Ömer D. zuletzt ein Mitglied der IS-Abteilung für “Externe Operationen” gewesen, die auch Anschläge in Europa geplant haben soll. Sein Bruder Yusuf soll vor allem Propaganda für den IS gemacht haben. Zeitweise war er offenbar in einem deutschsprachigen Kanal des Messengerdienstes Telegram aktiv, auf dem auch Mordaufrufe verbreitet wurden.

Nach Informationen der “Welt” versuchten deutsche Sicherheitsbehörden im vergangenen Jahr intensiv den Verbleib der Brüder D. und weiterer deutscher Dschihadisten aufzuklären. Die Fahnder vermuteten demnach, dass eine Gruppe von Dschihadisten aus Deutschland, die sich damals in Syrien und dem Irak aufhielten, in die Bundesrepublik zurückkommen könnten – möglicherweise mit dem Ziel, hierzulande Anschläge zu verüben.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) geht davon aus, dass rund 950 Islamisten aus Deutschland bisher in den Irak und nach Syrien ausgereist sind, um sich terroristischen Gruppierungen vor Ort anzuschließen. Rund ein Drittel soll sich wieder in Deutschland befinden, etwa 150 Extremisten gelten inzwischen als tot. Der Verbleib vieler Islamisten gilt als unklar.

(APA/ag.)



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