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Zwei weitere Verdächtige nach Istanbul-Anschlag inhaftiert

Am Ort des Anschlags wird der Opfer gedacht Am Ort des Anschlags wird der Opfer gedacht
Nach dem Anschlag von Istanbul mit zehn deutschen Todesopfern hat die türkische Justiz zwei weitere Verdächtige inhaftiert. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch meldete, wurden die beiden Verdächtigen am Samstag in der Stadt Sanliurfa im Südosten des Landes festgenommen, einem Richter vorgeführt und in Haft genommen.

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Ihnen wird demnach “vorsätzlicher Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung” vorgeworfen. Damit sitzen nun insgesamt zwölf Verdächtige in Haft. Am Sonntag hatte die türkische Justiz bereits zehn Verdächtige inhaftiert und Strafverfahren gegen sie eröffnet. Ein weiterer Verdächtiger wurde am Mittwoch bei einer Razzia in der Hauptstadt Ankara festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Dogan meldete.

Bei dem Anschlag in der Nähe der Hagia Sophia hatte ein Selbstmordattentäter am Dienstag vergangener Woche zehn Deutsche mit in den Tod gerissen. Sieben weitere Deutsche wurden verletzt. Die türkischen Behörden machen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für den Anschlag verantwortlich. Nach türkischen Angaben war der Täter ein 28-jähriger Mann, der kurz vor dem Bombenattentat als Flüchtling aus Syrien eingereist und ein IS-Anhänger gewesen sein soll.

Im Kurdenkonflikt schließt der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan indes Gespräche mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK aus. Die “separatistische Terrororganisation” und “die Partei, die unter deren Kontrolle steht” kämen nicht mehr als Ansprechpartner infrage, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Er meint damit die PKK und die prokurdische Oppositionspartei HDP. “Das ist nun vorbei”, sagte Erdogan.

Bis zum Sommer war die HDP Vermittler in einem von Erdogan initiierten Friedensprozess der türkischen Regierung mit der PKK. Im Juli scheiterte jedoch ein mehr als zwei Jahre andauernder Waffenstillstand. Seitdem eskaliert der Kurdenkonflikt erneut.

Die Türkei führt seit Wochen eine Offensive gegen die PKK im Südosten des Landes. Sicherheitskräfte liefern sich dort schwere Gefechte mit der PKK-Jugendorganisation YDG-H. Seit Anfang und Mitte Dezember bestehen rund um die Uhr Ausgangssperren in der Stadt Cizre und dem Viertel Sur in der Kurdenmetropole Diyarbakir. Die wochenlange Ausgangssperre in der Stadt Silopi gilt seit Dienstag nur noch nachts.

Die Armee teilte am Mittwoch mit, sie habe am Vortag 19 PKK-Kämpfer in der Provinz Sirnak und Diyarbakir getötet. Nach Angaben der HDP wurden seit Anfang Dezember mindestens 100 Zivilisten getötet.



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