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Zweites WM-Edelmetall nahm viel Druck von Kuttin

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Cheftrainer Heinz Kuttin durfte sich in beiden Skisprung-Einzelbewerben über Edelmetall seiner Athleten freuen. “Aber ihr habt die Tage dazwischen nicht gesehen”, meinte der Kärntner zur Presse mit Hinweis auf die harte Arbeit, die das Betreuerteam vor dem Gewinn von Silber durch Gregor Schlierenzauer in Falun geleistet hatte. Die Medaillen nahmen viel Druck vom Nachfolger Alexander Poitners.

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Stefan Kraft, der nach Bronze von der Normalschanze erneut als Mitfavorit gegolten hatte, mangelte es just bei seinem ersten Sprung im Gegensatz zur Konkurrenz an Aufwind (5. Platz), Michael Hayböck (14.) und Manuel Poppinger (32.) vermochten ihre guten Trainingsleistungen nicht umzusetzen. Doch Schlierenzauer gelang, was wohl nur sein engstes Umfeld für möglich gehalten hatten. “Ich bin völlig verwundert und verblüfft, was er heute hergezaubert hat. Damit habe ich nicht gerechnet”, meinte denn auch Toni Innauer.

Lange Zeit hatte man im ÖSV-Team getüftelt, an vielen Rädchen gedreht, alles probiert. Vorerst ohne Erfolg. Doch zwei Tage vor dem Wettkampf erwies sich ein Tipp des Co-Trainers Harald Rodlauer bei Schlierenzauer als zielführend.

“Wir haben die Kopfstellung und den Schwerpunkt der Hocke etwas verändert, die Spannung vom Rücken mehr nach vorne verlagert”, schilderte der Steirer der APA. “Gregor hat gesagt, das ist ein super Ansatz und darauf haben wir genauer hingearbeitet. Das hat bei Imitationen sehr gut funktioniert und dann auch auf der Schanze.” Kuttin bestätigte die Bedeutung dieses Hinweises. “Das war anscheinend ein auslösender Punkt.”

Der 44-Jährige gab zu, zuvor noch nie so einen Druck verspürt zu haben. Dennoch er strahlte stets großen Optimismus aus. “Wenn ich das nicht mache, macht es keiner. Das ist mein Job”, meinte der erfahrene Coach und lobte Schlierenzauer für die harte Arbeit. “Sensationell, wie das heute gemeistert hat. Das macht uns alle sehr, sehr glücklich.”

Für Schlierenzauer hatte Silber, die vierte WM-Einzelmedaille in Folge seit 2009, einen hohen Stellenwert. Der Weltmeister von 2011 hatte viel investiert, die mentale Arbeit kostete ihn viel Energie. “Weil man in jeder Situation, auch wenn sie negativ ist, positiv denken muss, damit es auch hinhaut. Ich habe mir noch am Vormittag im Zimmer vorgestellt, wie ich im Wettkampf zweimal runterhüpfen werde. Es war ein stetiges Arbeiten”, betonte der Rekordgewinner im Weltcup (53 Siege).

Das Aha-Erlebnis, das er im Probedurchgang gehabt hätte und der Gewinn von Silber sei auch seiner Routine zuzuschreiben, meinte Schlierenzauer. “Ich war schon oft in der Situation, wenn ich Medaille gerochen habe, dass ich sie auch gemacht habe.”

Am Ziel sei er bei seiner Suche nach der Topform aber keineswegs. Die Saison gut beenden und dann im Sommer ein Konzept erarbeiten mit den Erfahrungen von Falun, nannte der 25-Jährige seine Pläne. “Dann bin ich mir sicher, dass ich wieder ganz gut bin, vor allem konstant gut.”



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