100 Praxislehrkräfte starteten ins neue Studienjahr

Mona HopfingerMona Hopfinger
Vorlesungssaal mit vielen Zuhörern, die auf Holzbänken sitzen.
© Private Pädagogische Hochschule Burgenland

Das Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland lud am 28. September 2026 rund 100 Praxislehrkräfte zum Kick-off. Im Fokus standen Neuerungen für das Studienjahr sowie der Austausch zwischen Hochschule und Schulpraxis.

Etwa 100 Lehrkräfte aus Primar- und Sekundarstufe versammelten sich Ende September zum Auftakt des Zentrums für Pädagogisch-Praktische Studien (ZPPS) an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland. Die Veranstaltung widmete sich aktuellen Entwicklungen in den Pädagogisch-Praktischen Studien und bot Raum für fachlichen Austausch.

Sabine Weisz, Rektorin der PPH Burgenland, hob in ihrer Begrüßung die Bedeutung der kontinuierlichen Kooperation zwischen Hochschule und schulischer Praxis hervor. Praxislehrkräfte würden einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung künftiger Lehrerinnen und Lehrer leisten und seien wichtige Partner bei der Weiterentwicklung der Pädagogisch-Praktischen Studien.

Bildungsdirektor Alfred Lehner würdigte die Arbeit der Praxislehrkräfte: „Für Lehramtsstudierende ist Ihre Arbeit von unschätzbarem Wert. Als Praxislehrperson bringen Sie die fachliche und pädagogische Expertise mit und ermöglichen den angehenden Lehrkräften authentische Einblicke in den Schulalltag. Sie agieren als große Unterstützung beim Verknüpfen von Theorie und Praxis. Durch konstruktives Feedback und persönliche Begleitung profitieren die Studierenden von wichtigen Impulsen für ihren weiteren Berufsweg.“

Neuerungen für das Studienjahr 2026/27

Michael Wukowitsch, neuer Leiter des ZPPS, präsentierte gemeinsam mit seinem Team die zentralen Entwicklungen für das laufende Studienjahr. Neben organisatorischen Aspekten der Tätigkeit als Praxislehrkraft standen die professionelle Begleitung studentischer Lern- und Entwicklungsprozesse, die reflexive Auseinandersetzung mit schulpraktischen Erfahrungen sowie die kontinuierliche Qualitätsentwicklung im Zentrum.

Über Neuerungen bei der Abgeltung der Tätigkeit informierte Lukas Leier vom Personalmanagement der Bildungsdirektion Burgenland. Die Rahmenbedingungen der Praktika für Primar- und Sekundarstufe legten Diana Millendorfer und Anna Reumann-Buczolich dar, beide Lehrende an der PPH Burgenland.

Fachliche Impulse und Vernetzung

Das Programm wurde durch fachliche Impulse ergänzt. Annabella Schmit-Kugler gab in ihrer Keynote Anregungen zur Leistungsbeurteilung im Englischunterricht, Viktoria Berzsenyi-Schweitzer befasste sich mit dem Thema Bewegung in der Primarstufe.

In der Pause bot der „Dialog-Kaffee“ Gelegenheit für persönlichen Austausch und Vernetzung. Praxislehrkräfte und Hochschullehrende nutzten die Möglichkeit, Fragen aus dem beruflichen Alltag zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Fortbildungsoffensive nach Bedarf

Mit der neuen Fortbildungsoffensive „Ihre Praxis. Ihre Themen. Ihre Fortbildung.“ will das ZPPS die Angebote künftig stärker an den konkreten Bedürfnissen der Praxislehrkräfte ausrichten. Die Teilnehmenden waren aufgerufen, eigene Themen, Fragen und Fortbildungswünsche einzubringen. Auf dieser Basis sollen maßgeschneiderte Angebote für die Begleitung von Studierenden entstehen.
Weitere Angebote sind bereits in Planung: Am 18. November 2026 steht eine Fortbildung für Praxislehrkräfte der Primarstufe auf dem Programm, bei der sich die Impulse des Kick-offs fachpraktisch vertiefen lassen.

Quelle: https://www.ph-burgenland.at/home/news-detail?tx_news_pi1[action]=detail&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[news]=622&cHash=88209660c5995914b8f522a886460c40

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