107 Feuerwehrleute übten Katastropheneinsatz am Geisbühel

Am 10. Oktober trainierten 107 Feuerwehrmitglieder aus 22 Wehren bei einer Großübung des Katastrophenhilfsdienstes in Rabenstein an der Pielach. Im Mittelpunkt stand der Aufbau einer Löschwasserversorgung über lange Distanzen.
Bei einer groß angelegten Übung des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) am Samstag im Bereich des Geisbühels in Rabenstein an der Pielach trainierten Einsatzkräfte die Bewältigung einer anspruchsvollen Einsatzsituation. Drei KHD-Züge aus den Feuerwehrabschnitten Kirchberg an der Pielach, Purkersdorf und Herzogenburg nahmen an der Übung teil.
Die Einsatzkräfte versammelten sich zunächst im Gemeinde- und Kulturzentrum in Rabenstein an der Pielach. Dort erhielten sie von KHD-Zugskommandant Andreas Veitinger von der Feuerwehr Tradigist ihren Einsatzbefehl.
Brand an Josef-Franz-Hütte als Übungsszenario
Das Übungsszenario ging von einem Brand an der Josef-Franz-Hütte am Geisbühel aus, bei dem die Gefahr einer Ausbreitung auf das umliegende Waldgebiet bestand. Die zentrale Herausforderung bestand darin, eine ausreichende Löschwasserversorgung für die abgelegene Hütte sicherzustellen.
Die Feuerwehrmitglieder errichteten eine leistungsfähige Relaisleitung, um Löschwasser über eine längere Wegstrecke zum angenommenen Einsatzort zu transportieren. Dabei konnten wichtige Abläufe und technische Maßnahmen für einen möglichen Großeinsatz praktisch erprobt werden.
Zusammenarbeit über Abschnittsgrenzen hinweg
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Übung lag auf der Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren. Bei größeren Schadensereignissen und Katastrophen ist es entscheidend, dass Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Abschnitten gut aufeinander abgestimmt sind und effizient zusammenarbeiten.
Der Samariterbund Rabenstein war ebenfalls bei der Übung vertreten und sorgte mit einem Ambulanzdienst für die medizinische Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte. Die Übung bot die Möglichkeit, die gemeinsame Einsatzorganisation, Kommunikation und Koordination unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und Erfahrungen auszutauschen.
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