120 Medizinstudierende informierten sich über NÖ Kliniken

Die NÖ Landesgesundheitsagentur lud Studierende der Karl Landsteiner Privatuniversität zum jährlichen Infotag. Rund 120 angehende Ärztinnen und Ärzte nutzten die Gelegenheit, sich über Ausbildung und Karrierechancen in niederösterreichischen Spitälern zu informieren.
Vergangene Woche besuchten etwa 120 Medizinstudierende im dritten Semester den Infotag der NÖ Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA). Die Veranstaltung hat sich als fixer Termin für Studierende der Karl Landsteiner Privatuniversität (klu) etabliert und bietet Orientierung für die praktische Ausbildung.
Die Teilnehmenden erhielten einen Überblick über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Im Kongressbetrieb konnten sie ihre Fragen direkt mit Fachleuten klären. Im Zentrum standen die kommenden Praxisphasen und verschiedene medizinische Fachrichtungen.
Perspektiven für die Zukunft
Landesrat Anton Kasser betonte die gesellschaftliche Bedeutung des ärztlichen Berufs: „Wir möchten die Studierenden auf diesem Weg begleiten und ihnen frühzeitig zeigen, welche Möglichkeiten ihnen die Kliniken in Niederösterreich bieten.“
Vorstand Bernhard Kadlec ergänzte, man wolle konkrete Einblicke in Kliniken, praktische Ausbildung und berufliche Möglichkeiten geben. Wichtig sei auch, Interesse für Zukunftsfächer zu wecken, die im bisherigen Studium noch weniger präsent waren.
Von Famulatur bis Facharztausbildung
Zum Auftakt stellte die NÖ LGA die Etappen der praktischen Ausbildung vor – von der Famulatur über das Klinisch-Praktische Jahr bis zur ärztlichen Aus- und Weiterbildung. Auch das Masterstudium Humanmedizin an der klu wurde präsentiert.
Im Kongressteil standen Anästhesiologie und Intensivmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Strahlentherapie-Radioonkologie im Mittelpunkt. Fachleute aus den NÖ Kliniken stellten ihre Bereiche vor und beantworteten Fragen. Weitere Stationen informierten über Bewerbungsabläufe und wissenschaftliche Karrierewege.
Positive Resonanz
Die Studierenden schätzten vor allem die praxisnahen Einblicke und den persönlichen Kontakt. „Der direkte Austausch hat mir geholfen, die Möglichkeiten für meine praktische Ausbildung besser einzuordnen“, sagte Angelina Sassmann, Medizinstudentin im zweiten Jahr. Sie nehme viele Anregungen mit, welche Fachbereiche sie in künftigen Praktika kennenlernen möchte.
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